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Es geht um Durchhalten und Wiederaufbau

Die sog. Trümmerfrauen nach dem zweiten Weltkrieg halfen beim Wiederaufbau der zerbombten Städte.

Heute haben wir ein ganz anderes Trümmerfeld vor uns liegen. Ein unsichtbares weltweites Feld voller toter Seelen. Sie können erweckt werden zum Leben.
Sie brauchen Hilfe. Machen wir uns auf. Christen verlieren ihren Glauben, Christen werden verfolgt. Es ist ein Krieg.

Papst Pius XII. sah diese Not.

Kirchenverfolgungen wie zur Zeit der Frühkirche

"
In einem Sinn allerdings ist das Wort von der Rückkehr der Kirche zu ihren Anfängen in unsern Tagen eine ernste, aber auch hehre Wirklichkeit. Wie in der Urkirche und jedenfalls mehr als in manchen anderen Zeiten, steht die göttliche Stiftung Christi, ohne vor ihren Gegnern bange zu sein, auch heute an vielen

Orten in heißem Ringen um Sein und Nichtsein
.

Ein kämpferischer Atheismus, ein grundsätzliches Antichristentum, ein flacher Indifferentismus erheben sich wider sie vielfach in Formen und Auffassungen, die nichts mehr zu tun haben mit den vornehmen Gepflogenheiten geistiger Wettkämpfe, sondern hinabsinken in die Niederungen rohen Zwanges.

Wieder einmal findet in manchen Ländern eine öffentliche Gewalt, die ihre sittliche Bindungen vergisst und Macht mit Recht zu verwechseln geneigt ist, die Christen von heute der gleichen Gesetzwidrigkeit schuldig, welche die Cäsaren der ersten Jahrhunderte bei Petrus und Paulus zu finden vorgaben; dann bei Sixtus und .Laurentius, bei Cäcilia, bei Agnes und Perpetua, bei der ungezählten Schar jener Unschuldiger, die heute, sei es im Angesichte der Kirche, sei es vor dem Antlitz des Lammes, die Krone des Martyriums tragen. Und das Verbrechen, das man den Christen vorwirft, was ist es anders als die Wahrung ihrer beschworenen Treue gegenüber dem König der Könige und dem Herrn aller Herren?

Aus keinem anderen Grund ist auch heute der lebendige Glaube an den Sohn Gottes, die Unterwerfung unter Sein Gesetz, die sichtbare Verbundenheit mit Seiner Kirche, das Treuverhältnis zu Seinem Stellvertreter auf Erden an manchen Orten gleichbedeutend geworden mit einer nicht mehr abreißenden Kette von Verdächtigungen und Verachtung, von Ausschließung und Benachteiligung, von Zurücksetzung trotz Leistung und Verdienst, von Bedrängnis und Leid, von Verarmung und Not, von Schaden und Elend an Leib und Seele.

In solcher Lage, geliebte Söhne und Töchter, hat unsere Zeit mit ihren, Befürchtungen und ihren Gefahren wohl allen Grund, ihren Vorfahren aus der ersten christlichen Kirche im Geiste die Hände zu reichen; aus ihrem hehren Vorbild, aus ihrem glühenden Glauben, ihrem ungebrochenem Mut, ihrer selbstbewussten Siegeszuversicht wie aus einer Quelle der Kraft und des Heils neue Stärke zu trinken, neuen Schwung und Durchhaltewillen.

Bedenken wir, das, was sie geglaubt, gehofft, geliebt, gebetet, gewirkt, gelitten und glorreich verdient haben, auch für uns Leben und Ehre bedeutet, und dass dies der Kirche unvergänglicher Schatz ist.

Der Rückblick auf die Triumphe der Urkirche stärke eure Hoffnung und eröffne euch die Horizonte neuer Siege in den Sturmwettern der Jetztzeit. Früher oder später wird auch diese Übergangsepoche aus dem Toben irdischer Zusammenbrüche nur um so licht- und glanzvoller die beglückende Wahrheit des Johanneswortes sich bewähren sehen: „Das ist der Sieg, der die Welt überwindet, unser Glaube!“ (1. Joh. 5,4).

Die Blutsiegel Jahrhunderte währender Opfer und Leiden, die auf der Stirne der Frühkirche leuchten, erscheinen uns heute als der strahlende Rubin ihrer Siegeskrone. Auch für die Christenheit der Gegenwart wird nach der Feuerprobe furchtbarer Heimsuchungen die Größe ihres kommenden Sieges der Hochherzigkeit ihrer Opferbereitschaft entsprechen. Die starke, entschlossene Opferkraft jener Helden, „die uns vorangegangen sind mit dem Zeichen des Glaubens" ist weder durch das Wüten eines Nero oder eines Diokletians noch durch die heimtückischen Anschläge Julians des Abtrünnigen zu überwinden gewesen.

Keine Art von Folter und Marter vermochte ihrer überlegenen Bereitschaft eine Grenze zu setzen. Nicht Schmähung auf Schmähung, nicht Wunde auf Wunde, nicht die brutale Gewalt, nicht die lauernde List der Christusfeinde brachte sie außer Fassung.

Eine Christenheit von heute, die den Opfersinn der Frühjahrhunderte in sich wiedererweckt, wird unweigerlich dem Geist des in harter Kampfzeit geschriebenen Petruswortes die Treue halten: „Wenn ihr um der Gerechtigkeit. willen etwas zu leiden habt, Heil euch !"

Des Erbes ihrer Vergangenheit würdig, der Größe ihrer Zeitaufgabe bewusst, wird sie zu der von Gott bestimmten Frist, zum hart aber glorreich errungenen neuen Frieden gelangen. Dann wird sie mit dem Völkerapostel in Jubel ausbrechen dürfen: „Der Dank aber sei Gott, der uns den Sieg verliehen hat !" (1. Kor. 15, 57)"

entnommen aus: Rundfunkbotschaft "Circondati dal concorsa" Pius XII.

Copie von Kathpedia

Fettdruck hinzugefügt.
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wundervoller katholischer Beitrag.
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Danke!
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wie dankbar müssen wir für die vorhandenen Dokumente, egal ob schriftlich, filmisch oder der Ton sein, um diese Art von Seelentröster zu erhalten
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Diese Rundschreiben und Ansprachen gibt es auszugsweise in einem Buch: "Heilslehre der Kirche", Dokumente von Pius IX. bis Pius XII. Sarto-Verlag.
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dorka2
worldwatch.opendoorsuk.org/persecution/world-watch-list/

OPEN DOORS: In 45 out of the top 50 countries, Christians face "extreme" or "very high" levels of persecution. That’s five more than last year.

Open Doors
launched its worldwatch.opendoorsuk.org/persecution/world-watch-list/ last week, revealing that about 260 million Christians experience “high levels of persecution” in the top 50 …More
worldwatch.opendoorsuk.org/persecution/world-watch-list/

OPEN DOORS: In 45 out of the top 50 countries, Christians face "extreme" or "very high" levels of persecution. That’s five more than last year.

Open Doors
launched its worldwatch.opendoorsuk.org/persecution/world-watch-list/ last week, revealing that about 260 million Christians experience “high levels of persecution” in the top 50 countries on the list, an increase of about 6 percent from the 2019 report.

QUICK FACTS:
Every day
, an average of eight Christians were killed for their faith and 23 Christians were raped or sexually harassed for faith-related reasons.
Every week, an average of 182 churches or Christian buildings were attacked, and 276 Christian homes burned or destroyed.
Every month, an average of 309 Christians were unjustly imprisoned for their faith.
The report also states that 9,488 “churches or Christian buildings” — or an average of 25 per day — were attacked during the 2019 reporting period (Nov. 1, 2018, to Oct. 31, 2019). By comparison, Open Doors noted in last year’s report that 1,266 churches or Christian buildings were attacked.

World Watch List Top 10:
1. worldwatch.opendoorsuk.org/…/north-korea
2. worldwatch.opendoorsuk.org/…/afghanistan
3. worldwatch.opendoorsuk.org/…/somalia
4. worldwatch.opendoorsuk.org/…/libya
5. worldwatch.opendoorsuk.org/…/pakistan
6. worldwatch.opendoorsuk.org/…/eritrea
7. worldwatch.opendoorsuk.org/…/sudan
8. worldwatch.opendoorsuk.org/…/yemen
9. worldwatch.opendoorsuk.org/…/iran
10. worldwatch.opendoorsuk.org/…/india

TRENDS IN PERSECUTION:
1. More churches are being attacked

Attacks against churches have risen an astonishing 500 per cent – 9,488 compared to 1,847 the previous year. These attacks include church closures, and the significant increase is largely due to the actions of authorities in worldwatch.opendoorsuk.org/…/china (23).

2. But fewer Christians are being killed for their faith

In 2019, 2,983 Christians were killed for their faith. That figure is shocking and upsetting, but it is fewer than the number of believers reported killed in 2018 (4,305) or 2017 (3,066). This is largely due to fewer murders in worldwatch.opendoorsuk.org/…/nigeria (12), which remains far and away the country where Christians are most likely to be killed for their faith.

3. Persecution is going digital

Persecution keeps apace of modern developments, and governments are increasingly using surveillance. The explosion in digital technologies has been used to target Christians – particularly in worldwatch.opendoorsuk.org/…/china (23) and worldwatch.opendoorsuk.org/…/india (10), where facial-recognition technology and artificial intelligence have been used to identify and discriminate against believers.

4. Radical Islam continues to spread

In worldwatch.opendoorsuk.org/…/syria (11) and worldwatch.opendoorsuk.org/…/iraq (15), some Christians are beginning to return home and rebuild their communities. But the continued presence of Islamic extremist groups and ongoing political instability continue to threaten the church – as was recently demonstrated by the Turkish military incursion into north east Syria. In sub-Saharan Africa, radical Islamic groups are also taking advantage of instability in countries like worldwatch.opendoorsuk.org/…/mali (29), worldwatch.opendoorsuk.org/…/niger (50), and worldwatch.opendoorsuk.org/…/burkina-faso (28).
Ischa
KönnenSie bitte aufhören, andere Beiträge voll zu spamen. Wieso laden Die nicht eigene Beiträge hoch? Sind Sie etwa gesperrt?
Er hat über Christenverfolgung berichtet. Das ist ganz in Ordnung.
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dorka2
Ischa
Was interessieren mich türkische Schulen in Deutschland, wenn es um den Himmel geht. Können Sie endlich mal Welt (Thron Satans) und Kirche trennen! Ich werde auch nicht Slowakisch lernen, um Ihnen zu folgen!
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Ischa
"Aus keinem anderen Grund ist auch heute der lebendige Glaube an den Sohn Gottes, die Unterwerfung unter Sein Gesetz, die sichtbare Verbundenheit mit Seiner Kirche, das Treuverhältnis zu Seinem Stellvertreter auf Erden an manchen Orten gleichbedeutend geworden mit einer nicht mehr abreißenden Kette von Verdächtigungen und Verachtung..."
Na ja, das Treueverhältnis zu seinem Stellvertreter war zeit…More
"Aus keinem anderen Grund ist auch heute der lebendige Glaube an den Sohn Gottes, die Unterwerfung unter Sein Gesetz, die sichtbare Verbundenheit mit Seiner Kirche, das Treuverhältnis zu Seinem Stellvertreter auf Erden an manchen Orten gleichbedeutend geworden mit einer nicht mehr abreißenden Kette von Verdächtigungen und Verachtung..."
Na ja, das Treueverhältnis zu seinem Stellvertreter war zeitgebunden! Kann nicht für unsere Zeiten gelten!
Das Papstamt ist immer wichtig. Schlechten Päpsten können wir natürlich nicht folgen, wenn sie Irrtümer lehren. Es wird ja irgendwann wieder einen katholischen Papst geben.
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Wieso ist das Treueverhältnis zeitgebunden, @Ischa
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Ischa
Aber das steht nicht in Ihrem Beitrag. Ich persönlich (hic!) glaube, dass der jetzige "Papst" ein Häretiker ist. Ich weiss auch nicht, wie das zu lösen ist. Er müsste aufgrund der massiven Kritik an ihm zurücktreten - wenig wahrscheinlich.
Ischa
@nujaas Nachschlag Weil der Papst damals noch rechtgläubig war. Wir leben aber in anderen Zeiten!
Was Pius XII. schreibt ist ein Prinzip und daher nicht zeitgebunden. Daneben gilt immer, dass man einem sündhaften Befehl nicht gehorchen darf.
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Ischa
Ja, aber sind Sie denn wirklich der Meinung, dass wir Papst Franziskus folgen sollen?
Mal gesetzt den Fall, Sie wollten ihm folgen, was müßten Sie ändern, hätten Sie überhaupt Gelegenheit dazu? Für Laien ist da kaum eine praktisch wirksame Entscheidungssituation gegeben.
Ischa
Ich würde ihm niemals folgen. In der Moraltheologie gibt es einen obersten Grundsatz: Nie gegen das eigene Gewissen! Das klingt sehr subjektivistisch, aber es meint ein an allen Fakten geschultes Gewissen, dass sich wirklich überprüft hat und ganz ehrlich vor sich selber ist. Ich, mit meinem Gewissen, kann diesem Papst nicht mehr folgen.
Da haben Sie ja Recht. Sie brauchen ihm darin auch nicht zu folgen. Auch in keiner Haeresie.
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Sie müssen also nichts ändern.
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(hic!)??