Notlösung der Fernsehmessen kann kein Ersatz sein für uns körperliche Gegenwart vor dem Angesicht Gottes . Ein Ostergruß von Kardinal Gerhard Ludwig Müller Rom (kath.net/LifesiteNews Liebe Schwestern und Brüder! Keiner von uns hat je ein vergleichbare Situation erlebt. Wegen der schrecklichen Corona-Epidemie ist das öffentliche Leben drastisch eingeschränkt. Aber wir können an den Sonntagen und auch jetzt in der Karwoche und an Ostern nicht mehr in der Kirche die Liturgie mitfeiern. Zwar behelfen wir uns mit Übertagungen von hl. Messen im Fernsehen. Werbung Aber diese Notlösung kann kein Ersatz sein für uns körperliche Gegenwart vor dem Angesicht Gottes inmitten der besinnlichen aber auch freudigen Gemeinde, die in den Osterjubel der Erlösten einstimmt. Die leibliche Mitfeier der Liturgie entspricht unser sozialen Natur. Und darum begegnet uns Gott nicht in abstrakten Gedanken, sondern sichtbar in der Welt und besonders in Jesus, der von sich sagte: "Wer mich sieht, sieht den Vater …
Natürlich kein Ersatz ... ! Aber in Notzeiten ist es eine Hilfe die Gedanken und das Herz der Hl. Messe nahe zubringen. Genau so verhält es sich mit der so genannten geistigen Kommunion ! Jeder muss sehen, wie er diese für den Glauben schädigende Zeit, besteht und übersteht. Dabei ist die Sonntags-Heiligung eine selbstverständige Pflicht ...
@SommerSchorschGlauben schädigend deshalb ... : weil die reale Verbindung zu den Kirchen, zu den Hl. Messen und zur Hl. Kommunion abgeschnitten ist. Insofern ist es für den Glauben nicht förderlich, sondern im gewissen Sinn schädigend ... ! Dem der im Glauben gefestigt ist, dem wird es weniger schaden, aber den vielen anderen Suchenden, gereicht es nicht zum Vorteil ...