Kardinal Eijk: Der Klerus hat den einst starken Glauben nach den 1960er Jahren gekonnt abgewürgt
Kardinal Eijk erzählte von einem Beispiel aus den 1950er Jahren in den Niederlanden. Ein Priester, der an einer katholischen Schule Religion unterrichtete, erklärte den Schülern, dass die Vermehrung der Brote nicht wörtlich genommen werden sollte, da ein solches Wunder unmöglich sei. Stattdessen erklärte er es als eine moralische Geschichte: Die Menschen teilten das Essen, das sie bereits hatten, weil sie von Jesu Predigt über die Liebe inspiriert waren.
Eijk fügte hinzu, dass diese Art der Leugnung den Glauben vieler Katholiken zerstört hat.
Er erinnerte daran, dass in den 1950er und 1960er Jahren die einst starke Kirche in den Niederlanden zusammenbrach und nannte als eine der Ursachen schlechte Predigten von Geistlichen, die selbst den Glauben untergruben.
Ihm zufolge wurde der Glaube von einst überzeugten Katholiken "geschickt von der Kanzel und durch Katechese erdrosselt".
Dies habe wesentlich zur aktuellen Krise der Kirche beigetragen.
Kardinal Eijk erklärte, dass es für Gott, der das Universum aus dem Nichts geschaffen hat, kaum schwierig ist, Brot zu vermehren.
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