Ilka-Maria
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Gloria Global am 27. August 2015

Ilka-Maria

Ehemaliger Glaubenspräfekt wegen Trunkenheit verhaftet

Das kann teuer werden! Sogar sehr teuer!

Der Erzbischof von San Francisco wurde vor 3 Jahren um die Mittagszeit auch angeschickert am Steuer erwischt. Der ist noch relativ glimpflich davongekommen.

Ach ja: Die Behörden in Hawaii und Kalifornien dürften so autonom sein, dass sie sich nicht dafür interessieren, ob die Behörden in Hannover ein Photo der Landesbischöfin veröffentlich oder …More
Das kann teuer werden! Sogar sehr teuer!

Der Erzbischof von San Francisco wurde vor 3 Jahren um die Mittagszeit auch angeschickert am Steuer erwischt. Der ist noch relativ glimpflich davongekommen.

Ach ja: Die Behörden in Hawaii und Kalifornien dürften so autonom sein, dass sie sich nicht dafür interessieren, ob die Behörden in Hannover ein Photo der Landesbischöfin veröffentlich oder nicht veröffentlicht haben.
Ilka-Maria

Gloria Global am 25. August 2015

@Melchiades:

Habe ich Sie richtig verstanden? In der Region, aus der Sie stammen, ist es Brauch, andere für Dinge zu korrigieren, die sie gar nicht gesagt haben? Und DAS soll ich Ihnen abkaufen? Unter den Küstenbewohnern meiner meerumschlungenen Lieblings-Urlaubsregion und selbst unter den Insulanern dort in der Gegend ist mir das jedenfalls noch nicht aufgefallen.
😀
Ilka-Maria

Gloria Global am 25. August 2015

@Melchiades:
Leiten Sie ihre einfachen Hinweise auf Dinge, die ich gar nicht angesprochen habe, immer mit "so ganz stimmt es nicht" ein?
😀
Ilka-Maria

Gloria Global am 25. August 2015

@Schäfchen:
Es herrscht kein Beweismangel, und es ging auch nicht um das Alter des Schutzmantels Mariens.
Von dieser Schutzmantelmadonna ausgehend, die ich schon als Kind sehr geliebt habe (damals stand sie noch im Magazin) habe auch ich mich mit dieser Darstellung ein bisschen auseinandergesetzt. Sie wird einem oberschwäbischen Meister aus der Schule von Michael Erhart zugeschrieben, die …More
@Schäfchen:
Es herrscht kein Beweismangel, und es ging auch nicht um das Alter des Schutzmantels Mariens.
Von dieser Schutzmantelmadonna ausgehend, die ich schon als Kind sehr geliebt habe (damals stand sie noch im Magazin) habe auch ich mich mit dieser Darstellung ein bisschen auseinandergesetzt. Sie wird einem oberschwäbischen Meister aus der Schule von Michael Erhart zugeschrieben, die Entstehung auf um 1430 datiert, also um ein paar Jahrzehnte älter als die Ravensburger Schutzmantelmadonna (in meinem ersten Posting verlinkt) angesetzt, Maria erscheint als Mutter mit dem Jesusknaben auf dem Arm. Die Ravensburger Schutzmantelmadonna, die heute zum "preußischen Kulturbesitz" zählt und in einem Berliner Museum steht, ist kinderlos.
Ilka-Maria

Gloria Global am 25. August 2015

"unter Deinem schützenden Mantel"

Schutzmantelmadonnen erinnern an den mittelalterlichen Rechtsbrauch hoher schwangerer Frauen oder hochgestellter Jungfrauen, die ihren weiten Mantel über einen Schutzsuchenden breiteten und damit anzeigten, dass ihm Asyl gewährt sei. Daraus entwickelte sich das Bild der Madonna, unter deren Mantel bedrängte Menschen Schutz und Asyl finden: es weist auf die …More
"unter Deinem schützenden Mantel"

Schutzmantelmadonnen erinnern an den mittelalterlichen Rechtsbrauch hoher schwangerer Frauen oder hochgestellter Jungfrauen, die ihren weiten Mantel über einen Schutzsuchenden breiteten und damit anzeigten, dass ihm Asyl gewährt sei. Daraus entwickelte sich das Bild der Madonna, unter deren Mantel bedrängte Menschen Schutz und Asyl finden: es weist auf die Funktion der Kirche als Asylgeberin sowohl in weltlichem als auch in kirchlichem Sinn hin.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Carlus:
"Nun habe ich bereits eine Namensliste angelegt ..."
Carlus als Federfuchser, auf der weltweiten Jagd nach Mördern unbefruchteter Eizellen: ✍️

😀 😁 😀

You made my day!
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

Tradition und Kontinuität:
"es gibt genug kirchliche Dokumente, die besagen, dass menschliches Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod unantastbar ist."

Diese Dokumente interessieren hier überhaupt nicht, sie sind nicht auf eine vage und sehr geringe Wahrscheinlichkeit anzuwenden, dass vielleicht eine Befruchtung erfolgt sein könnte.
Um menschliches Leben von der Empfängnis an zu schü…More
Tradition und Kontinuität:
"es gibt genug kirchliche Dokumente, die besagen, dass menschliches Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod unantastbar ist."

Diese Dokumente interessieren hier überhaupt nicht, sie sind nicht auf eine vage und sehr geringe Wahrscheinlichkeit anzuwenden, dass vielleicht eine Befruchtung erfolgt sein könnte.
Um menschliches Leben von der Empfängnis an zu schützen, muss erstmal eine Empfängnis erfolgt sein und nicht nur eine vage und äusserst geringe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass vielleicht eine Befruchtung erfolgt sein könnte. In den allermeisten Fällen lässt sich diese vage und äusserst geringe Wahrscheinlichkeit sogar zuverlässig ausschließen.
"Was Moraltheologen schreiben braucht mich überhaupt nicht zu interessieren. Deren Elukubrationen sind alles, nur nicht katholische Lehre!"

Moraltheologie spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Ausformulierung kirchlicher Lehren. War Karol Woytila, ehe er zum Papst gewählt wurde, nicht auch Moraltheologe? Sie wollen doch sicher nicht behaupten, diese Elukubrationen seien alles, nur nicht katholische Lehre??

😜
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Tradition und Kontinuität:
Ihre Freundin Eugenia-Sarto hat sich nicht präzise ausgedrückt.
Und noch einmal, exklusiv für Sie: Wo noch keine befruchtete Eizelle vorhanden ist, kann nicht von "Unantastbarkeit des Lebens von der Empfängnis an" gesülzt werden. Wo keine befruchtete Eizelle vorhanden ist, gerät auch keine befruchtete Eizelle und kein "Kind" in Gefahr. Das hat Kardinal Meisner …More
@Tradition und Kontinuität:
Ihre Freundin Eugenia-Sarto hat sich nicht präzise ausgedrückt.
Und noch einmal, exklusiv für Sie: Wo noch keine befruchtete Eizelle vorhanden ist, kann nicht von "Unantastbarkeit des Lebens von der Empfängnis an" gesülzt werden. Wo keine befruchtete Eizelle vorhanden ist, gerät auch keine befruchtete Eizelle und kein "Kind" in Gefahr. Das hat Kardinal Meisner verstanden, das haben die meisten deutschen Bischöfe verstanden, das hat auch der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben verstanden. Selbst wenn das alles ahnungslose Geisterfahrer wären, fiele es überhaupt nicht ins Gewicht, dass Sie es nicht verstehen können. Unter welchen Voraussetzungen die Anwendung der "Pille danach" toleriert werden kann, ist für Ärzte und vergewaltigte Frauen geklärt. Sollten sich neue medizinisch-wissenschaftliche Gesichtspunkte ergeben, wird unter Berücksichtigung dieser neuen Gesichtspunkte eine weitere Klärung erforderlich sein und auch erfolgen.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@a.t.m.:
Sie, a.t.m., haben es gerade nötig, von zuverlässigen Quellen zu faseln. Sie sind herumgeeiert und konnten zur konkreten Fragestellung/zu den von Ihren Freunden erhobenen Behauptungen nicht mal eine einzige zuverlässige Quelle nachweisen, Sie wissen ja nicht einmal, was eine zuverlässige Quelle ist.
🤨
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Eugenia-Sarto:
Auf einmal kennen ausgerechnet Sie sich nicht mehr aus. 😀

Ich pfeife auf die "Wahrheiten" von Katholiken, die Behauptungen aufstellen, ohne sie zu belegen.
Sie machen da keine Ausnahme, wenn Sie vollmundig behaupten, "die Kirche" verbiete die Anwendung hochdosierter Gestagengaben wegen der damit verbundenen Risiken (die "Pille danach" ist ja nicht die einzige Indikation für …More
@Eugenia-Sarto:
Auf einmal kennen ausgerechnet Sie sich nicht mehr aus. 😀

Ich pfeife auf die "Wahrheiten" von Katholiken, die Behauptungen aufstellen, ohne sie zu belegen.
Sie machen da keine Ausnahme, wenn Sie vollmundig behaupten, "die Kirche" verbiete die Anwendung hochdosierter Gestagengaben wegen der damit verbundenen Risiken (die "Pille danach" ist ja nicht die einzige Indikation für Hormongaben). "Die Kirche" verbietet ja nicht einmal Organtransplantation!
Wenn Sie nicht einmal vollmundig erhobene Behauptungen zu medizinischen Anwendungen belegen können, gehe ich davon aus, dass es auch anderweitig mit Ihren katholischen "Wahrheiten" nicht so weit her ist.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Eugenia-Sarto

"Es ging darum, dass die Pille danach ein menschliches Leben in Lebensgefaht bringen kann. Mit dieser " Unsicherheit" lebt die Kirche nicht, sondern sie verbietet solche Mittel ( Pille danach)."

Ach, so war das gemeint.
Trotzdem: es fehlt noch immer das "promulgierte Dokument", diesmal eines, das die Einnahme der "Pille danach" wegen nicht zu leugnender Risiken für die Frau "…More
@Eugenia-Sarto

"Es ging darum, dass die Pille danach ein menschliches Leben in Lebensgefaht bringen kann. Mit dieser " Unsicherheit" lebt die Kirche nicht, sondern sie verbietet solche Mittel ( Pille danach)."

Ach, so war das gemeint.
Trotzdem: es fehlt noch immer das "promulgierte Dokument", diesmal eines, das die Einnahme der "Pille danach" wegen nicht zu leugnender Risiken für die Frau "verbietet".
Hat die Kirch eigentlich jemals das Rauchen verboten?
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Tradition und Kontinuität:
Als ob die unbefruchtete Eizelle schon "werdendes Leben" wäre.
Die Kirche hat übrigens um die menschliche Eizelle niemals einen Tanz veranstaltet wie jahrhundertelang um die Spermien. Dass es auch weibliche Keimzellen gibt, wurde erst 1827 entdeckt, und die Kirche zierte sich damals nicht, daran zu glauben.

Und was den "hinkenden Vergleich" betrifft: Beschweren Sie …More
@Tradition und Kontinuität:
Als ob die unbefruchtete Eizelle schon "werdendes Leben" wäre.
Die Kirche hat übrigens um die menschliche Eizelle niemals einen Tanz veranstaltet wie jahrhundertelang um die Spermien. Dass es auch weibliche Keimzellen gibt, wurde erst 1827 entdeckt, und die Kirche zierte sich damals nicht, daran zu glauben.

Und was den "hinkenden Vergleich" betrifft: Beschweren Sie sich bei Kardinal Meisner!

😀
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Eugenia-Sarto:
Jetzt haben Sie sich aber schon tief in den Holzweg begeben.
Ich habe nicht von (chirurgischen) Eingriffen geschrieben, sondern vom Einsatz von Opiaten in der Schmerztherapie. Es ist nicht prognostizierbar, ob und in welchem Maße diese Medikamente im Einzelfall eine Lebensverkürzung zur Folge haben. Die Kirche hält die Anwendung solcher Medikamente aber dennoch für gerechtfertigt. …More
@Eugenia-Sarto:
Jetzt haben Sie sich aber schon tief in den Holzweg begeben.
Ich habe nicht von (chirurgischen) Eingriffen geschrieben, sondern vom Einsatz von Opiaten in der Schmerztherapie. Es ist nicht prognostizierbar, ob und in welchem Maße diese Medikamente im Einzelfall eine Lebensverkürzung zur Folge haben. Die Kirche hält die Anwendung solcher Medikamente aber dennoch für gerechtfertigt.
Selbstverständlich verbietet die Kirche auch keine (chirurgischen) Eingriffe, die einen Patienten in Lebensgefahr bringen, wenn der Patient in Kenntnis des Risikos den Eingriff wünscht, um eine für ihn unerträgliche gesundheitliche Situation zu verbessern.
Im übrigen können auch leichtere oder Routineeingriffe lebensbedrohliche Risiken zur Folge haben. Der Patient gibt seine Einwilligung nach Aufklärung über die Risiken. Wäre es so, wie Sie behaupten, dürften sich Katholiken ja nicht mal mehr
quälende Gallensteine entfernen lassen.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Tradition und Kontinuität:
Doch, mit solchen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten lebt die Kirche. Ich habe ein Beispiel dafür genannt.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Eugenia-Sarto:
Es geht doch nicht um eine Prognose, an welchem Tag der Eisprung stattfinden wird, sondern schlicht um die Feststellung, ob er vor kurzem erfolgt ist.
Was die allerletzten Unsicherheiten auch bei sorgfältigster Diagnostik betrifft: Es ist auch nicht "sicher", dass bestimmte Schmerzmedikationen das Leben eines Kranken nicht verkürzen. Trotzdem ist es erlaubt, diese Mittel …More
@Eugenia-Sarto:
Es geht doch nicht um eine Prognose, an welchem Tag der Eisprung stattfinden wird, sondern schlicht um die Feststellung, ob er vor kurzem erfolgt ist.
Was die allerletzten Unsicherheiten auch bei sorgfältigster Diagnostik betrifft: Es ist auch nicht "sicher", dass bestimmte Schmerzmedikationen das Leben eines Kranken nicht verkürzen. Trotzdem ist es erlaubt, diese Mittel anzuwenden. Die Kirche kann mit dieser Unsicherheit leben, sofern die Intention der Anwendung in der Schmerzlinderung und nicht in der Verkürzung des Lebens besteht. Genau auf diesen ja nicht neuen Grundsatz hat Kardinal Meisner auch im Hinblick auf die letzten Unsicherheiten, die bei einer gynäkologischen Diagnostik noch bleiben, hingewiesen.
Es wird nicht mit allerletzter Sicherheit durch die Gabe der "Pille danach" ein Eisprung verhindert werden können, es wird auch nicht verneint werden können, dass eine Befruchtung stattfindet und dass diese befruchtete Eizelle sich nach hochdosierter Hormongabe nicht einnisten kann - aber mit diesen Unsicherheiten kann die Kirche ja auch in anderen moraltheologischen Fragen leben. Wenn Sie es nicht können, ist das Ihre Sache - niemand wird Sie nach einer Vergewaltigung zur Einnahme der "Pille danach" zwingen wollen. Auf die Entscheidung anderer Frauen Einfluss zu nehmen, steht Ihnen dagegen nicht zu.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@Eugenia-Sarto:
Wie oft denn noch? Die (theoretische) Möglichkeit einer nidationshemmenden Wirkung bestreitet doch auch kaum jemand. Aber wenn nun mal keine befruchtete Eizelle unterwegs ist, die sich einnisten könnte, spielt die nidationshemmende Wirkung ganz praktisch keine Rolle.
Nix befruchtete Eizelle unterwegs --> nix nidationshemmende Wirkung.
Und die deutsche Bischofskonferenz ist nicht …More
@Eugenia-Sarto:
Wie oft denn noch? Die (theoretische) Möglichkeit einer nidationshemmenden Wirkung bestreitet doch auch kaum jemand. Aber wenn nun mal keine befruchtete Eizelle unterwegs ist, die sich einnisten könnte, spielt die nidationshemmende Wirkung ganz praktisch keine Rolle.
Nix befruchtete Eizelle unterwegs --> nix nidationshemmende Wirkung.
Und die deutsche Bischofskonferenz ist nicht "vorgeprescht", die hat sich einfach mal von Gynäkologen erklären lassen, dass, um es mit Ihren Worten zu sagen, sehr wohl feststeht, dass eine nicht vorhandene befruchtete Eizelle auch nicht per Nidationshemmung abgetrieben werden kann.
Ilka-Maria

Gloria Global am 24. August 2015

@a.t.m.:
Ich bezweifle sehr, dass Papst Paul VI. schon von der "Pille danach" gewusst hat. Mit Sicherheit war aber kein Gynäkologe.