@St. Andreas Da ist was Wahres dran, ohne dass ich das jetzt auf einen konkreten Fall beziehen möchte. Oder doch: schauen wir doch einmal nach, in welchem Thread wir uns befinden. Wir stellen fest: auch die intelligentesten Personen können irren, zumindest in Personalfragen.
Papst Benedikt hat den Geist des Liberalismus - Stichwort "Diktatur des Relativismus" - während seines Pontifikats immer und immer wieder angeprangert. Vielleicht war dies sogar letztendlich der Grund, weshalb er weggemobbt wurde.
@nazard223 Auf jeden Fall hat er sich in keinster Weise dem Zeitgeist angebiedert oder modernistisch eingefärbte Predigten gehalten. Da stimme ich Ihnen zu, und das müssen wir dem Erzbischof auch hoch anrechnen. Das Gleiche können wir aber auch Papst Benedikt zugute halten: sein Pontifikat war geprägt vom Kampf gegen den "Geist des Relativismus" und die "Kultur des Todes". Ich schätze Erzbischof Lefebvre sehr: er hat große Verdienste um die Afrika-Mission, und um den Erhalt des VOM. Er hat Missstände in Kirche und Politik mutig angeprangert (aber manche seiner Kritiken waren auch unberechtigt). Sein Fehler war, dass er die Tradition als ein Absolutum sah, und aus dieser, falschen, Optik, berechtigte Entwicklungen ablehnte oder gar verteufelte.
@Eugenia-Sarto Erzbischof Lefebvre zum Kardinal erheben? Völlig unmöglich! Lefebvre verkörperte leider einen falschen, fast schon häretischen; Traditionsbegriff. Benedikt hat als Papst nicht immer glücklich agiert. Einerseits glaubte er zu sehr an das Gute im Menschen, andererseits war er vom Wesen her in erster Linie Professor und als solcher für Diskussionen und Experimente offen, wo klare Aussagen und Durchsetzungsvermögen gefordert waren. Dennoch bleibt sein Pontifikat ein Lichtblick, weil, im Gegensatz zu heute, die Richtung gestimmt hat, und die Menschen sich an ihm orientieren konnten.
Warum nur sollen immer die Katholiken sich den anderen anpassen? Schon in Bezug auf die Protestanten hat man im Zuge des Konzils in vielem nachgegeben, ohne, dass diese ihrerseits katholische Positionen eingenommen hätten. Jetzt scheinen die Orthodoxen ihr Momentum zu haben: Ehescheidung und Zweit-Heirat, verheiratete Priester, .. Ich sage NEIN! Es ist nicht immer an uns, unsere Positionen aufzugeben!
Dass die heilige Katharina von Siena glaubt, die Gottesmutter sei ihr erschienen (um etwas Falsches zu sagen????!!!!), beweist einmal mehr, was von solchen Visionen, die hier bei vielen doch sehr beliebt sind, zu halten ist. Man sollte nicht jeden (Alb-)Traum für eine himmlische Botschaft halten!
Glaub ich nicht. Es wird sich keine Mehrheit finden für die Abschaffung des Zölibats. Es wird vielleicht einige Viri probati in Amazonien geben. Aber das ist weder die Regel noch neu. Ich glaube in der tchechischen Untergrundkirche gab es auch einige geheime Weihen von verheirateten Männern.
Damals zu viel, heute zu wenig. Wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden! Das geht nur, wenn man sich auf Gott besinnt, und sich von der Indoktrination der Welt nicht beirren lässt.
Ratzinger hat doch absolut recht. Es ist doch einleuchtend, dass der sexuelle Laxismus ab den siebzigern Jahren die Schranken der Toleranz immer weiter nach hinten gedrückt hat. Opfer und Verzicht, ja Sündenbewusstsein sind bei vielen einfach verschwunden. In dieses Vakuum drängt sich die Sünde, auch die Sünde des Missbrauchs. Davon abgesehen sollte Schönborn nicht seinen Lehrer und Mentor Ratzinger korrigieren. Das gebietet schon der Respekt. Außerdem hat sich Schönborn durch diskutable Aussagen zur Homo-Ideologie angreifbar gemacht. Er sollte besser schweigen.
@Ottaviani der Sexualkunde Unterricht hat den Sinn Kindern eine von der Mehrheit der Gesellschaft getragene Moral vorzutragen Wenn das Ihr Ernst ist, dann haben Sie auf diesem Portal nichts zu suchen. Und Provokateure brauchen wir hier auch nicht!
Wie schön, dass sie uns unterschätzen. Dass der Verfasser dieses Pamphlet sogar die Befürworter der Hl. Messe aller Zeiten zu den "Rückwärtsgewandten" zählt, das zeigt genug wes Geistes Kind er ist.