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er heilige Adalbert, Bischof von Prag und Martyrer zu Tenkitten, + 23.4.997 - Fest: 23. April

D Adalbert oder Adelbert, aus einer der edelsten Familien in Böhmen entsprossen, wurde im Jahr 956 geboren und erhielt in der heiligen Taufe den Namen Woytiech, was in der slawischen Sprache so viel …More
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Adalbert oder Adelbert, aus einer der edelsten Familien in Böhmen entsprossen, wurde im Jahr 956 geboren und erhielt in der heiligen Taufe den Namen Woytiech, was in der slawischen Sprache so viel wie „Heereshilfe“ bedeutet. Sein Vater hieß Slaviks und war der Sohn eines Grafen von Libycze. Nach dem Willen der Eltern sollte Adalbert einst ihren adeligen Namen fortpflanzen. Aber Gott, der etwas anderes mit ihm vorhatte, ließ in seiner frühesten Kindheit eine Krankheit bei ihm zu, die ihn an den Rand des Grabes brachte. Die Eltern, in der Angst ihr Liebstes zu verlieren, nahmen ihre Zuflucht zur allerseligsten Jungfrau Maria, legten das kranke Söhnlein auf ihren Altar und gelobten, es im geistlichen Stand dem Dienst des Allerhöchsten widmen zu wollen, wenn Maria durch ihre mächtige Fürbitte ihm die Gesundheit wieder verschaffe. Ihr Gebet wurde erhört und der Junge wurde vollkommen gesund. In Anbetracht ihres Versprechens sendeten die Eltern den Jungen, sobald er das entsprechende Alter …More

Der heilige Papst und Bekenner Leo IX., + 19.4.1054 - Fest: 19. April

Eine schwere Wunde, an der die Kirche des Mittelalters blutete, war die Simonie. Im Laufe der Zeit hatten die Bischöfe und Äbte ansehnlichen Grundbesitz erworben und hatten dadurch Rechte und Pflichten …More
Eine schwere Wunde, an der die Kirche des Mittelalters blutete, war die Simonie. Im Laufe der Zeit hatten die Bischöfe und Äbte ansehnlichen Grundbesitz erworben und hatten dadurch Rechte und Pflichten erhalten, die mit ihrem priesterlichen Amt nichts zu tun hatten. Sie waren Lehensherrn des Reiches geworden und mussten als solche viele Dienste tun gleich weltlichen Fürsten. Wegen dieser Verquickung von geistlichem und weltlichem Amt konnte es dem Kaiser nicht gleichgültig sein, was für Bischöfe und Äbte er als Reichsfürsten erhielt. Er musste das Recht haben, bei der Wahl von Bischöfen und Äbten, die ihm als Reichsfürsten ungeeignet schienen, Einspruch zu erheben. Daraus ergab sich aber der Missstand, dass ehrgeizige Geistliche, die nach einem Bischofsstuhl oder Abtstab strebten, sich dem Kaiser durch Versprechungen aller Art gewogen zu machen suchten; sie boten ihm aus ihrem Familienbesitz Ländereien an oder stellten ihm reiche Geldmittel zur Verfügung. Schließlich artete dieser …More

Der heilige Ursmar, Missionsbischof in Belgien und Abt zu Lobbes, OSB, + 18.4.713 – Fest: 18. April

Ursmar, geboren zu Avesnes im Hennegau, zeigte von Jugend auf großen Eifer für die Übungen der Frömmigkeit. Er nützte jede Gelegenheit, um seine Demut und Geduld zu üben. In seinen Gebeten, die sehr …More
Ursmar, geboren zu Avesnes im Hennegau, zeigte von Jugend auf großen Eifer für die Übungen der Frömmigkeit. Er nützte jede Gelegenheit, um seine Demut und Geduld zu üben. In seinen Gebeten, die sehr innig und gewöhnlich mit vielen Tränen begleitet waren, betete er besonders um die Gabe einer glühenden Liebe und die Gnade, in allem die Erfüllung des göttlichen Willens als endliches Ziel zu erstreben. Dieselben Gesinnungen suchte er auch den Weltleuten einzuflößen. Er lehrte sie die äußeren Handlungen heiligen, ihr Herz von der Liebe zeitlicher Dinge loszureißen und die Gegenwart Gottes nie aus den Augen verlieren.
Als der heilige Landelin die Abtei Lobes an der Sambre, in der Diözese Cambrai, gestiftet hatte, nahm Ursmar daselbst das Ordenskleid, um sich allein dem Dienst des Herrn zu weihen. Im Jahr 686 wurde er zum Abt ernannt, als der Stifter sich in die Einöde zurückzog, wo er das Kloster Crespin gründete.
Diese Würde war für ihn ein neuer Antrieb, seinen Eifer in allen Religionsübungen …More
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Der heilige Apollonius, römischer Senator und Martyrer, + um 184 – Fest: 18. April

Der blutige Widerschein einer grausamen Christenverfolgung lag noch über dem Giftbecher, den der eigene Sohn und Nachfolger dem römischen Kaiser Mark Aurel im Jahr 180 gemischt haben soll. Mit dem …More
Der blutige Widerschein einer grausamen Christenverfolgung lag noch über dem Giftbecher, den der eigene Sohn und Nachfolger dem römischen Kaiser Mark Aurel im Jahr 180 gemischt haben soll. Mit dem Regierungsantritt des Kaisers Kommodus (180-192) schien das Frühlicht friedlicherer Zeiten für die Christen anbrechen zu wollen. Die Saat des Glaubens mehrte sich und gedieh. Nicht bloß aus den niedrigen Volksschichten, sondern auch aus den höheren Kreisen stiegen Männer und Frauen ins Heilsbad der Taufe und beugten sich unter das Joch des Kreuzes Christi. Auch in Rom, berichtet ausdrücklich der Geschichtsschreiber Eusebius, ergriffen viele Reiche und vornehme Leute mit ihrem ganzen Haus und ihrer ganzen Familie den Weg des Heils. Aber gerade das, fügte er bei, reizte den Teufel, den Kampf von neuem aufzunehmen. Die rasende See der Christenverfolgung, deren wilde Flut sich kaum geglättet hatte, forderte da und dort in der Kirche neue Opfer. Noch im Jahr 180 mussten beispielsweise zwölf Christen …More
Michael Gauger
Kannte ich auch noch nicht. Danke!
Theresia Katharina
Diese Heiligen Biographie kannte ich noch nicht.

Der heilige Benedikt Joseph Labre, Pilger und Bettler aus Frankreich, + in Rom 16.4.1783 - Fest: 16. April

„Wie mögt Ihr nur ein so erbärmliches Leben führen? Ihr könntet es doch ebenso gut viel bequemer haben!“ sagte eines Tages ein Geistlicher zum „heiligen Bettler von Rom“, als dieser, in Lumpen gehüllt …More
„Wie mögt Ihr nur ein so erbärmliches Leben führen? Ihr könntet es doch ebenso gut viel bequemer haben!“ sagte eines Tages ein Geistlicher zum „heiligen Bettler von Rom“, als dieser, in Lumpen gehüllt und zum Erbarmen bleich und ausgehungert und abgemattet vor ihm stand. Und als der Priester sich anbot, ihm zur Aufnahme in ein Hospiz oder Kloster, oder zu einem guten Plätzlein an irgendeiner Kirche oder Anstalt zu verhelfen, da lehnte der Heilige freundlich dankend, aber entschieden ab: „Gott will mich auf diesem Wege haben!“ sprach er mit mildem Ernst und ging betend von dannen.
Diesen Wegen, auf denen Gottes Vorsehung unseren Heiligen durchs Leben und zum Himmel führte, wollen wir heute im Geiste nachzugehen versuchen. Es sind raue, außergewöhnliche Wege; die Hand Gottes jedoch ist deutlich sichtbar. „Gott ließ ihn geboren werden“, schrieb Benedikts letzter Beichtvater und erster Lebensbeschreiber (Marconi), „um den Unglauben, den Stolz und die Weichlichkeit seines Jahrhunderts zu …More
Novena - Oremus
Benedikt XVI. liebte ihn.
Abraham a Sancta Clara
Ein großer eucharistischer Heiliger und ein "Vagabund Gottes" 😉

Der heilige Peter Gonzales aus dem Prediger-Orden (Patron der Schifffahrer), Spanien, + 15.4.1246 - Fest: 15. April

Peter Gonzales (sonst St. Telme oder Elm genannt), aus einer angesehenen Familie, wurde im Jahr 1190 in der Stadt Astorga des Königreiches Leon in Spanien geboren. Da ihn die Natur mit außerordentlichem …More
Peter Gonzales (sonst St. Telme oder Elm genannt), aus einer angesehenen Familie, wurde im Jahr 1190 in der Stadt Astorga des Königreiches Leon in Spanien geboren. Da ihn die Natur mit außerordentlichem Scharfsinn begabt hatte, machte er in den Studien schnelle Fortschritte. Er trat in den geistlichen Stand, ohne jedoch die Wichtigkeit eines solchen Schrittes gehörig zu erwägen. Der Bischof von Astorga, sein Oheim, hoch erfreut über seine Fähigkeiten, gab ihm ein Kanonikat an seiner Domkirche, worauf er ihm auch die Würde des Domdechanten verlieh. Der junge Gonzales hatte zwar keine groben Fehler an sich, jedoch war er von dem Weltgeist angesteckt, den das Evangelium verdammt. An seiner neuen Ehrenstelle sah er nur, was seiner Eigenliebe schmeichelte: er wollte, dass die Feier seiner Besitznahme mit dem größten Prachtaufwand geschehe. Und in dieser Absicht durchzog er die Stadt auf einem prachtvoll geschmückten Pferd. Das Beifallklatschen, an dem sich seine Eitelkeit entzückte, dauerte …More
Michael Gauger
Dankeschön 🙏 jetzt weiss ich auch, woher St Elmo's Feuer stammt!
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er heilige Isidor von Sevilla in Spanien, Erzbischof von Sevilla, Kirchenlehrer, + 4.4.636 – Fest: 4. April

D Isidor wurde immer als der berühmteste Lehrer der Kirche von Spanien angesehen. Gott erweckte ihn, sagt der heilige Braulio, Bischof von Saragossa, auf dass er dem Strom der Barbarei und Grausamkeit …More
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Isidor wurde immer als der berühmteste Lehrer der Kirche von Spanien angesehen. Gott erweckte ihn, sagt der heilige Braulio, Bischof von Saragossa, auf dass er dem Strom der Barbarei und Grausamkeit, die allenthalben die Waffen der Gothen begleiteten (Die Gothen hatten sich im Jahr 412 in Spanien niedergelassen), einen mächtigen Damm entgegenstelle. Das achte Concilium von Toledo, vierzehn Jahre nach seinem Tod, nennt ihn den vortrefflichen Lehrer, die neueste Zierde der katholischen Kirche, den gelehrtesten Mann in den letzten Jahrhunderten, dessen Namen nur mit Ehrfurcht ausgesprochen werden darf. Nostri saeculi doctor egregius, Ecclesiae Catholicae novissimum decus, praecedentibus aetate postremus, doctrinae comparatione non infimus, et quod majus est, in saeculorum fine doctissimus, atque cum reverentia nominandus Isidorus.
Die Stadt Carthagena war sein Geburtsland. Sein Vater hieß Severian und seine Mutter Theodora: sie waren beide von sehr hoher Abkunft und höchst verehrungswert …More
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Der Patron des Internets: Isidor von Sevilla

Die heilige Agape, die heilige Chionia, die heilige Irene und ihre Gefährtinnen, Jungfrauen und Märtyrinnen von Thessalonich, + 3.4.304 – Fest: 3. April

Agape, Chionia und Irene waren drei Schwestern und lebten zu Thessalonich. Diejenigen, von denen sie das Tageslicht erhalten hatten, beteten die Götzen an, als sie für Jesus Christus ihr Blut vergossen …More
Agape, Chionia und Irene waren drei Schwestern und lebten zu Thessalonich.
Diejenigen, von denen sie das Tageslicht erhalten hatten, beteten die Götzen an, als sie für Jesus Christus ihr Blut vergossen. Da Diokletian unter Todesstrafe verboten hatte, die göttlichen Schriften zu behalten, fanden sie Mittel, mehrere Bände der heiligen Bücher den Nachforschungen der Verfolger zu entziehen. Erst ein Jahr nachher, d.h. 304, entdeckte man sie. Man nahm sie daher sogleich gefangen und führte sie vor den Statthalter Dulcetius. Als der auf seinem Richterstuhl saß, redete ihn sein Schreiber Artemisius folgendermaßen an: „Wenn eure Hoheit es mir erlaubt, so will ich euch eine von der Schildwache eingesandten Berichterstattung vorlesen (Wachen oder Stationarii waren Beamte, die gleichsam als Spione ausgestellt waren, um die Behörde von allem, was wichtiges vorging in Kenntnis zu setzen. Sie hießen auch Beneficiate, wenn sie gewisser Vorteile oder besonderer Gnaden genossen als Belohnung der von …More
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Saints Agape, Chionia, and Irene were martyred at Thessalonica, Macedonia, April 3, 304.

Der heilige Quirin, Tribun und Martyrer von Rom, + 30.3.130 – Fest: 30. März

Quirin war unter der Regierung des Kaisers Hadrian ein Kriegstribun – Oberhauptmann – beim römischen Heer und erhielt während der Christenverfolgung den Auftrag, den heiligen Papst Alexander gefangen …More
Quirin war unter der Regierung des Kaisers Hadrian ein Kriegstribun – Oberhauptmann – beim römischen Heer und erhielt während der Christenverfolgung den Auftrag, den heiligen Papst Alexander gefangen zu nehmen und ihn bis zu seiner Hinrichtung mit einer Rotte seiner Kriegsknechte im Kerker zu bewachen. Die Heiterkeit des Geistes und die Große Geduld, die der heilige Oberhirt in seiner schweren Gefangenschaft bewies, machten einen rührenden Eindruck auf das unverdorbene Herz des heidnischen Kriegsmannes. Er ließ sich mit dem frommen Dulder in ein Gespräch ein, worin er mit Erstaunen die tröstlichen Heilslehren der christlichen Religion und die beseligenden Hoffnungen eines Gläubigen in einer anderen Welt vernahm. Von dieser Stunde an fühlte er eine Unruhe in seinem Gemüt und als er bald darauf mit dem heiligen Hermes zu reden Gelegenheit fand und ihm seine Zweifel schilderte, stärkte ihn Hermes so sehr im Glauben, dass er seine ganze Familie in das Gefängnis führte und den heiligen …More
Katrin Kaufmann
Nie gehört von dem. Danke für die Informationen.
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Der heilige Nikolaus von der Flüe, Schweizer Einsiedler, + 21.3.1487 - Fest: 21. März / 25. September

Klaus von der Flüe wurde am 21. März 1417 als Bauernsohn zu Sachseln im Herzen der Schweiz geboren, und auf den Tag siebzig Jahre später starb er als Heiliger am 21. März 1487. Seitdem wird am 21. März …More
Klaus von der Flüe wurde am 21. März 1417 als Bauernsohn zu Sachseln im Herzen der Schweiz geboren, und auf den Tag siebzig Jahre später starb er als Heiliger am 21. März 1487. Seitdem wird am 21. März in der Schweiz der heilige Klaus hoch gefeiert und fromm verehrt.
Als Zwanzigjähriger musste Klaus von der Flüe den elterlichen Hof übernehmen, und Jahrzehnte hindurch hat er dort sich abgemüht, wo der Ackerbau wohl am schwierigsten ist. Uneben ist der Boden und steinig der Grund. Der harte Bergwinter behauptet sich oft bis weit ins Frühjahr hinein, und der warme Föhnwind löst bei der Schneeschmelze Lawinen vom steilen Hang, welche die Äcker und Wiesen unter Geröll begraben. Hart ist die Bauernarbeit in den Bergen, und ernst sind deshalb auch die Menschen, die dort leben.
Ernster noch als die anderen war Klaus von der Flüe, und der Zug des Herzens trieb ihn mit den Jahren immer mehr in die Stille zu Gebet und Buße. Gern blieb er bei der Heimkehr von der Arbeit am Abend hinter den anderen …More
Jana15 shares this
😇 🙏 🙏 Amen!!! 🙏More
😇 🙏 🙏 Amen!!! 🙏
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Heimo Amgrund, der Pfarrer von Stans, berichtete, festgehalten im Sachsler Kirchenbuch: Bruder Klaus habe ihm erzählt, dass er im Mutterleib, ehe er …More
Heimo Amgrund, der Pfarrer von Stans, berichtete, festgehalten im Sachsler Kirchenbuch:
Bruder Klaus habe ihm erzählt, dass er im Mutterleib, ehe er geboren worden sei, einen Stern am Himmel gesehen habe, der die ganze Welt durchschien. Seit er im Ranft wohne, habe er stets einen Stern am Himmel gesehen, der ihm gleich sei, so dass er eigentlich meine, dass er es sei. Das bedeute, dass jedermann in der Welt wisse, dass er auch so in der Welt scheine.
Auch habe ihm Bruder Klaus erzählt, dass er einen großen Stein gesehen habe, der die Stetigkeit und Festigkeit seines Wesens bedeute, in dem er beharren und von seinem Vorhaben nicht abfallen solle.
Dabei habe er auch das heilige Öl gesehen.
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Der heilige Cyrillus, Erzbischof von Jerusalem, Kirchenlehrer und Bekenner, + 18.3.386 – Fest: 18. März

Der heilige Cyrillus wurde um das Jahr 315 zu Jerusalem geboren, vielleicht auch in der Umgegend dieser Stadt. Er verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heiligen Schriften, und wurde mit ihnen …More
Der heilige Cyrillus wurde um das Jahr 315 zu Jerusalem geboren, vielleicht auch in der Umgegend dieser Stadt. Er verlegte sich frühzeitig auf das Studium der heiligen Schriften, und wurde mit ihnen so vertraut, dass seine meisten Reden, sogar die, die er ohne Vorbereitung vortrug, ein Zusammenfluss von Stellen oder Anspielungen auf verschiedene Texte aus den göttlichen Büchern sind. Eine gründliche Kenntnis der Lehre der Kirche schöpfte er aus den Kirchenvätern, die ihm vorangegangen waren, er las auch die Schriften der heidnischen Philosophen, überzeugt, da Mittel zu finden, womit er den Götzendienst mit Erfolg bekämpfen könnte.
Maximus, der Bischof von Jerusalem, weihte ihn zum Priester im Jahr 345, und beauftragte ihn bald, dem Volk das Wort Gottes vorzutragen. Der Heilige selbst berichtet uns, dass er jeden Sonntag in der Versammlung der Gläubigen predigte. Auch musste er die Katechumenen, oder jene, die man zum Empfang der heiligen Taufe vorbereitete, unterweisen, denen, wie bekannt …More
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Der heilige Fridolin, Missionar, Abt und Gründer von Kloster Säckingen, + 6.3.540 – Fest: 6. März

Der erste Apostel des Schwabenlandes ist der heilige Fridolin. Er stammte aus einem berühmten Adelsgeschlecht Südschottlands, erhielt früh einen gründlichen Unterricht in den Wissenschaften, entsagte …More
Der erste Apostel des Schwabenlandes ist der heilige Fridolin. Er stammte aus einem berühmten Adelsgeschlecht Südschottlands, erhielt früh einen gründlichen Unterricht in den Wissenschaften, entsagte allem irdischen Reichtum und Ansehen, wurde Priester und zog predigend durch die Städte und Dörfer seiner Heimat. Seine Bemühungen waren mit Segen gekrönt und überall fand er Liebe und Bewunderung. Da Fridolin befürchtete, dass so viel Lob den Ehrgeiz und Hochmut in ihm erwecken könnte, so verließ er seine Heimat, um in einem fremden Land Gottes Ehre und der Menschen Heil zu fördern.
Nach längerer Wanderung nahm er seinen Aufenthalt zu Poitiers in Frankreich, wo einst der große Kirchenvater Hilarius gelebt und gewirkt hatte. Das Kloster lag seit der Völkerwanderung in Trümmern und selbst die Reliquien des Heiligen waren unter den Trümmern begraben. Fridolin wünschte nichts mehr, als die Wiederauffindung der Reliquien und die Wiederherstellung der Kirche des heiligen Hilarius. Nach langem, …More
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Der hl.Fridolin und seine Zeit eBook Ays, HermannMore
Der hl.Fridolin und seine Zeit
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Ays, Hermann

Liebe - Johanna von Chantal und Franz von Sales

„Wir können die Mitmenschen nie zu viel lieben und somit auch in der Liebe nie die Grenzen der Vernunft überschreiten, sofern die Liebe wirklich im Herzen wurzelt; die Äußerungen der Liebe allerdings …More
„Wir können die Mitmenschen nie zu viel lieben und somit auch in der Liebe nie die Grenzen der Vernunft überschreiten, sofern die Liebe wirklich im Herzen wurzelt; die Äußerungen der Liebe allerdings können verkehrt, übertrieben und unvernünftig sein. Der glorreiche hl. Bernhard sagt: ‚Das Maß der Liebe zu Gott ist Liebe ohne Maß.’ Und weiter sagt er: Setze der Liebe keine Schranken, lasse sie ihre Äste breiten, so weit sie nur kann. Was für die Gottesliebe gilt, das gilt auch für die Nächstenliebe; doch muss die Liebe zu Gott den Ton angeben, muss den höchsten Rang einnehmen. Tut sie das, dann dürfen wir unsern Mitmenschen so viel Liebe schenken, als wir nur immer haben. Es darf uns nicht genug sein, sie nach göttlichem Gebot nur zu lieben wie uns selbst; wir müssen sie mehr lieben als uns selbst; das ist das Gebot der Vollkommenheit, so lehrt es uns das Evangelium: ‚So, wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben,’ (Joh 13,34; 15,12) sagt der Herr.“
(DASal 2,66f).

"Die …More
segnen
375. DIE LIEBE IST STÄRKER ALS DER HASS … Meine Kinder, und besonders Meine Anhänger, fühlen eine Sanftheit zueinander, die sie sich nicht erklären …More
375. DIE LIEBE IST STÄRKER ALS DER HASS

Meine Kinder, und besonders Meine Anhänger, fühlen eine Sanftheit zueinander, die sie sich nicht erklären können.

Sie mögen Fremde sein und auf der gegenüberliegenden Seite der Welt leben — und doch ist die Liebe, die sie fühlen, Meine Liebe.
Sie lieben einander so, wie es gebürtige Brüder und Schwestern in jeder liebenden Familie tun.
Ich bin das Licht, das diese spontane Liebe, welche die Seelen einander näher bringt, hervorruft.

Es ist Mein Heiliger Geist, der alle Kinder Gottes zu einer einzigen Familie zusammenführt.
Ihr, Meine Kinder, seid Meine Familie. Die Heilige Dreifaltigkeit leitet die Familie, und wenn eure Liebe rein und demütig ist, seid ihr automatisch ein Teil dieser Heiligen Familie. Die Liebe des Vaters fließt durch Mich. Wenn ihr Mich liebt, werde Ich euch in die Arme Meines Vaters bringen, der das Siegel des Schutzes um euch und eure Familie legen wird. (siehe Kreuzzuggebet 33 „Das Siegel des Schutzes“) Mein Herz ist voll …More
Fischl
großartig!

Der heilige Eusebius von Cremona, Priester und Abt in Bethlehem, Palästina, Schüler und Gefährte des heiligen Hieronymus, + 5.3.423 – Fest: 5. März

Eusebius wurde zu Cremona in Italien von reichen und angesehenen Eltern geboren. Frühzeitig ergab er sich der Frömmigkeit, verachtete alle Vorteile, die er in der Welt zu hoffen hatte, und strebte bloß …More
Eusebius wurde zu Cremona in Italien von reichen und angesehenen Eltern geboren. Frühzeitig ergab er sich der Frömmigkeit, verachtete alle Vorteile, die er in der Welt zu hoffen hatte, und strebte bloß nach den himmlischen Gütern, indem er sich ganz dem Dienst Gottes widmete. Nachdem er seine ersten Jugendjahre in seinem Vaterland zugebracht hatte, reiste er aus frommer Andacht nach Rom, um daselbst die Gräber der heiligen Apostel zu besuchen. Hier lernte er den heiligen Hieronymus kennen, dem er sich bald anschloss. Der heilige Lehrer bemerkte an ihm nicht nur eine zärtliche Gottesfurcht, sondern auch einen großen Eifer für die göttlichen Wissenschaften, und machte ihn deshalb nicht bloß zu seinem Schüler, sondern selbst zu seinem Gefährten und Freund.
Eusebius blieb nun einige Zeit in Rom, forschte, unter Anleitung des heiligen Hieronymus, fleißig in den heiligen Schriften, und übte sich immer mehr in der Buße und Abtötung. Nach dem Tod des Papstes Damasus verließen beide Rom und zogen …More
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Heiliger Kasimir, Prinz und Bekenner von Polen, + 4.3.1484 - Fest: 4. März

Schön ist es und auch recht erbaulich, dass fast jedes christliche Land durch einzelne Frauen oder Männer aus fürstlichem Geblüt im Heiligenkalender vertreten sind, Deutschland beispielsweise durch …More
Schön ist es und auch recht erbaulich, dass fast jedes christliche Land durch einzelne Frauen oder Männer aus fürstlichem Geblüt im Heiligenkalender vertreten sind, Deutschland beispielsweise durch den heiligen Kaiser Heinrich und die heilige Kaiserin Kunigunde. Frankreichs Zierde ist der heilige König Ludwig. Norwegen stellt den heiligen König Olaf, Böhmen den heiligen König Wenzel, Ungarn den heiligen König Stephan und so weiter.
Zu den Heiligen aus fürstlichem Haus gehört auch der heutige Tagesheilige Sankt Kasimir, Prinz von Polen, Herzog von Litauen und erwählter König von Ungarn. Von ihm sagt lobend die Epistel: „Selig der Mann, der ohne Makel erfunden wurde, der dem Golde nicht nachging und nicht auf Geld und Reichtum seine Hoffnung setzte.“
Man muss sich wundern, dass dem heiligen Kasimir solche Weisheit nachgerühmt wird, denn als er am 4. März 1484 an der Auszehrung starb, war er gerade vierundzwanzig Jahre alt. Gewöhnliche Menschen kommen sonst erst viel später und manche …More
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Der heilige Julian, Martyrer von Alexandria, + 249-251 – Fest: 27. Februar

Kaiser Decius war am Anfang seiner Regierung ein gütiger Herr und gewann die Liebe und das Zutrauen aller seiner Untertanen. Aber plötzlich änderte er seine menschenfreundlichen Gesinnungen und wurde …More
Kaiser Decius war am Anfang seiner Regierung ein gütiger Herr und gewann die Liebe und das Zutrauen aller seiner Untertanen. Aber plötzlich änderte er seine menschenfreundlichen Gesinnungen und wurde ein Tyrann und ein blutdürstiges Ungeheuer. Mit rasender Wut verfolgte er besonders die Bekenner Jesu und es schien dies der schreckliche Zeitpunkt zu sein, von dem der göttliche Erlöser vorhersagte, dass eine solche Verfolgung und ein solcher Jammer sein werde, dass selbst die Gerechten, wenn es möglich wäre, in den Irrtum fallen würden. Die Befehle dieses Kaisers zur Unterdrückung der Religion Jesu und die Martern und die qualvollen Peinigungen, die man gegen die Christen anwendete, waren schauderhaft und übertrafen die Grausamkeit der wildesten Völker. Alles bebte vor Schrecken und Furcht und die Christen, die Reichtümer und Würden besaßen und deren Herzen ganz an den zeitlichen Gütern hingen, jene, bei denen das Wort Gottes auf felsenharte Gemüter gefallen war und keine Wurzeln fassen …More

Stuhlfeier des heiligen Petrus zu Antiochien Fest: 22. Februar

Bevor der heilige Apostelfürst Petrus Bischof von Rom und somit zum ersten Papst wurde, war er sieben Jahre lang Bischof von Antiochien, und weil alle Umstände im Leben des ersten Papstes von Wichtigkeit …More
Bevor der heilige Apostelfürst Petrus Bischof von Rom und somit zum ersten Papst wurde, war er sieben Jahre lang Bischof von Antiochien, und weil alle Umstände im Leben des ersten Papstes von Wichtigkeit sind, deshalb erinnert die Kirche heute durch ein eigenes Fest an jenen Tag, an dem der heilige Petrus den bischöflichen Stuhl zu Antiochien bestieg. Es war sicher sehr richtig, dass die Hauptstadt des Orients, wo die Gläubigen zuerst den Namen Christen angenommen haben, den Fürsten der Apostel zum ersten Bischof hatte.
Die Stuhlfeier des heiligen Petrus ist sehr alt. Das Fest kommt schon in einem Kalender vor, den man um das Jahr 354 unter dem Papst Liberius verwendete. „In der ersten Kirche nämlich feierten die Christen, besonders aber jene im Orient, den Jahrestag ihrer Taufe. Sie erneuerten an diesem Tag auch die Gelübde, welche sie Gott gemacht haben, und dankten ihm, dass er sie aus Barmherzigkeit in die Zahl seiner Kirche aufgenommen hat. Auch die Bischöfe hatten den frommen …More
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Petri Stuhlfeier Gen Antiochia aber kehrte Petrus zuerst und lehrte. Jedoch der Vogt in diesem Land, Theophilus, zornentbrannt, Mit seiner Lehre …More
Petri Stuhlfeier
Gen Antiochia aber kehrte
Petrus zuerst und lehrte.
Jedoch der Vogt in diesem Land,
Theophilus, zornentbrannt,
Mit seiner Lehre unzufrieden,
Ließ in den Kerker schmieden
Den guten Mann, und er verbot, Dass weder Wasser noch Brot Man ihm sollte Tragen. Petrus wollte schon verzagen, Da rief ihm eine Engelstimme zu: "O Petrus, Petrus, wähnest du, Dass dein vergesse Gottes Gemüte? Verzweifle nicht an seiner Güte; Er hilft dir noch zu rechter Zeit, Er ist in höchster Not bereit!" Die Hilfe kam denn auch zur Stund`. Es wurde Sankt Paulo kund, Dass Petrus gefangen lag; Darob er sehr erschrak, Denn er war zu dieser Frist Kein Christenfeind mehr, nein, ein Christ. Er fuhr nach Antiochien geschwind Und ward Theophilus` Ingesind. Er fand Petrus beinahe tot. Da hub sich Jammer und Not In seinem getreuen Herzen Um seines Freundes Schmerzen, Der nah` schon war dem Lebensziel. Um seinen Hals er ihm fiel: "O Petrus, lieber Bruder mein, Du der Welt wonniglicher Schein, Du Wahrer reiner …More

Der heilige Germanus, Abt und Martyrer von Grandval bei Basel, + 21.2.666 – Fest: 21. Februar

In stiller Waldeinsamkeit erblüht manche schöne Blume, die dem Auge der Menschen verborgen bleibt, aber der Tau des Himmels begießt sie und die goldenen Strahlen des Tagesgestirns begrüßen sie und …More
In stiller Waldeinsamkeit erblüht manche schöne Blume, die dem Auge der Menschen verborgen bleibt, aber der Tau des Himmels begießt sie und die goldenen Strahlen des Tagesgestirns begrüßen sie und ruhen darauf mit innigem Wohlgefallen. Eine solche stille Waldblume war der heilige Germanus, ein Sohn des adligen und hochangesehenen Bürgermeisters Othmar von Trier. Von den vier talentvollen Söhnen Othmars bekleidete sein gleichnamiger Sohn eine hohe Stelle am Hof des Königs Dagobert, Sigebert widmete sich mit Auszeichnung dem Kriegsdienst, Numerian trat in den Orden des heiligen Benedikt, wurde später Bischof von Trier und ein großer Heiliger, der jüngste Sohn, German, zeichnete sich schon als Junge durch Demut, Gehorsam und Frömmigkeit aus.
Seiner frommen Eltern durch den Tod beraubt, verteilte der siebzehnjährige German sein reiches Erbe unter die Armen und suchte unweit Remiremont den heiligen Eremiten Arnold auf, der zuvor Bischof von Metz und Minister des Königs Dagobert I. gewesen …More
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BILD: Germanus' Reliquien in der Marcellus I. geweihten Kirche in Delémont Joachim Schäfer - Ökumenisches HeiligenlexikonMore
BILD: Germanus' Reliquien in der Marcellus I. geweihten Kirche in Delémont
Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon
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Live-Ticker zum Ukraine-Krieg: Scholz und Selenskyj unterzeichnen Sicherheitsvereinbarung

Yahoo Redaktion und dpa Aktualisiert Fr., 16. Februar 2024 Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird von Olaf Scholz in Berlin empfangen (Bild: REUTERS/Fabrizio Bensch) Heute herrscht nach …More
Yahoo Redaktion und dpa
Aktualisiert Fr., 16. Februar 2024
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird von Olaf Scholz in Berlin empfangen (Bild: REUTERS/Fabrizio Bensch)

Heute herrscht nach Zählung des ukrainischen Militärs der 723. Tag seit der russischen Invasion in die Ukraine am 24. Februar 2022. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu seinem Besuch in Deutschland eingetroffen. Er trifft in Berlin auf Bundeskanzler Olaf Scholz und wird am Samstag als Redner auf der Münchner Sicherheitskonferenz auftreten. Schon vor der Konferenz hat er neue Partnerschaften und Bündnisse angekündigt, welche die ukrainische Sicherheitsarchitektur weiter stärken sollen, und kurz nach seinem Eintreffen hat er eine Sicherheitsvereinbarung samt neuem Milliarden-Waffenpaket mit Scholz unterzeichnet. Ohnehin kommt mittlerweile der Großteil der finanziellen, humanitären und militärischen Hilfen aus Europa und nicht den USA, wie Zahlen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW)zeigen. …More
Mariagern
Wie soll das weitergehen in der Ukraine? Die Waffen und die Soldaten gehen aus - warum sollen wir da eigtl mitmischen? Wer hat uns gefragt, ob wir Krieg …More
Wie soll das weitergehen in der Ukraine? Die Waffen und die Soldaten gehen aus - warum sollen wir da eigtl mitmischen? Wer hat uns gefragt, ob wir Krieg wollen? Der Krieg wird mittlerweile zu einem großen Teil aus D finanziert - sollen wir nun auch noch Soldaten schicken? Zwangsrekrutieren? Wie in der Ukraine? Wer sagt endlich Stopp??!!
Sa Le
Alle sollten die Waffen verweigern damn könnten sie sich selbst ausmachen!
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Die heiligen Elias, Jeremias, Isaias, Samuel und Daniel, Martyrer von Cäsarea, Palästina, + 16.2.309 – Fest: 16. Februar

Elias, Jeremias, Isaias, Samuel und Daniel wurden in Ägypten von heidnischen Eltern geboren und als sie sich zum christlichen Glauben bekehrten, legten sie sich die Namen der Propheten bei und dienten …More
Elias, Jeremias, Isaias, Samuel und Daniel wurden in Ägypten von heidnischen Eltern geboren und als sie sich zum christlichen Glauben bekehrten, legten sie sich die Namen der Propheten bei und dienten den Christen in Cilicien, die in die Bergwerke verdammt waren. Nach einiger Zeit kehrten sie nach Cäsarea in Palästina zurück, wo sie mehrere Götzendiener zum Christentum führten und unter der Regierung des Kaisers Galerius Maximian von dem Statthalter Firmilianus gefangen genommen wurden. Nachdem sie längere Zeit Hunger, Not und alle Mühseligkeiten im Kerker standhaft erduldet hatten, wurden sie vor ein öffentliches Gericht geführt, wo sie sich unerschrocken als Christen bekannten und durch keine Versprechungen noch Drohungen zum Abfall gebracht werden konnten. „Wir sind Jünger von Jesus dem Gekreuzigten“, antworteten sie einmütig, „und sind als solche zu allen Martern bereitet; denn der Knecht ist nicht besser als sein Herr, der sein Blut am Kreuz vergossen hat!“ Der Statthalter ließ sie …More
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