Zweihundert

Der beste Hellseher der Neuzeit

Der beste Hellseher der Neuzeit

Alois Irlmaier war ein Seher von so hoher Qualität, wie er nur jedes Jahrhundert auf 100 Millionen Menschen geboren wird. So sagte er erschreckend dramatisch den Kosovokrieg voraus. Oder den Luftangriff auf seine Heimatstadt im April 1945 und den Einmarsch der Russen. Dieses Buch ist das Ergebnis monatelanger Recherche und enthält zahlreiche bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem Leben dieses Sehers.
Doch Irlmaier warnte noch vor einer weiteren Bedrohung: nämlich vor einer dreitägigen Finsternis, die in Kürze über Mitteleuropa hereinbrechen soll …

kopp-verlag.de/a/alois-irlmaier
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Josef O.

Jeder Katholik kennt im Neuen Gotteslob GL 347 das Lied "Der Geist des Herrn erfüllt das All". Gerne führe ich die 2. Strophe zu Gemüte:
2. Der Geist des Herrn erweckt den Geist
in Sehern und Propheten,
der das Erbarmen Gottes weist
und Heil in tiefsten Nöten.
Seht, aus der Nacht Verheißung blüht;
die Hoffnung hebt sich wie ein Lied
und jubelt: Halleluja.
... mehr muss man dazu nicht sagen. Irlmaier war ein Vorzeigekatholik, ein Mensch mit dem "Zweiten Gesicht", ein großer Marienverehrer, der eines Tages beim innigen Betrachten eines Marienbildes plötzlich von Visionen heimgesucht worden ist. Vor seinem inneren Auge tauchten Szenen auf, die ihm so wirklich erschienen wie die Realität, die ihn umgab. "Ich seh’ es ganz deutlich", beteuerte er immer wieder. Vor 20 Jahren, wo alles noch in geordneten Bahnen verlief, hat man es noch verstehen können, dass seine Vorhersagen von Vielen als völlig realitätsfern gesehen wurden, aber heute, wo das ganze Szenario, das eigentlich bei gutem Willen jeder erkennen könnte, mehr und mehr Wirklichkeit wird und sich langsam alles so entfaltet, wie er es vorhergesagt hat, sind Angriffe auf seine Person und seine Glaubwürdigkeit schon sehr verräterisch!!!

Die Bärin

Die dreitägige Finsternis haben sogar auch andere Seher beschrieben. Ich warte schon einige Jahrzehnte darauf. Weil immer mehr seiner Vorhersagen bereits eingetroffen sind, rechne ich in den nächsten Jahren (vielleicht in 2 - 5 Jahren) damit.

kyriake

Die Prophetie der dreitägigen Finsternis gibt es bei vielen Sehern und sogar im Islam.

Mario Dzakula

Wo im Islam?

Mario Dzakula

Google zeigt nix.

kyriake

Im Hadith ist davon die Rede, dass die dreitägige Finsternis auch die arabische Welt betreffen wird.

Wolfi Pax

Hellseher? Das hat nichts mit dem Charisma der Erkenntnis und Prophetie zu tun. Mit Charismen kommt man nicht auf die Welt. Das sind keine "Fähigkeiten", die durch Gene vermittelt oder trainiert werden könnten. Das Kennzeichen eines Charisma ist die Unverfügbarkeit und die Uneigennützigkeit. Ein Hellseher HAT EINE FÄHIGKEIT - wobei ich mir die Frage nach dem Ursprung stelle. Ein Mensch, durch den Gott Dinge bewirkt, HAT KEINE FÄHIGKEIT; er wird von Gott "verwendet".

Heilwasser

@Wolfi Pax Sie sind schon irgendwie auf der richtigen Spur, doch es ist so: bei "Hellsehern" muss man in der Tat aufpassen. Viele, die sich so nennen, betreiben das Geschäft von unten. Doch Irlmaier ist sicher einer von oben, "durch den Gott Dinge bewirkt[e]", wie Sie schreiben. Ein Hellseher gehört zu den Sehern. Warum wird Irlmaier überhaupt Hellseher genannt? Weil er oft sagte: "Ich seh's ganz genau". Er hatte die Gabe genauso von oben wie andere Begnadete auch. Ich vermute nicht, dass er die Gabe schon angeboren hatte, obwohl der Herr es so fügen könnte.

Wolfi Pax

@Heilwasser: noch x: es ist theologisch nicht korrekt vom "Haben" einer Gabe zu sprechen. Genausowenig kommt man damit auf die Welt. Gott wirkt durch Menschen, die in einem hohen Maß der Hingabe an IHN leben. Ein Blick auf Heilige, die mit Charismen ausgestattet waren, kann den Wahrheitsgehalt dieser katholischen Grundannahme verdeutlichen und belegen.

Wolfi Pax

@Heilwasser: Generell hege ich berechtigte Zweifel, dass Herr Irlmaier von der Kirche je anerkannt wird: Wünschelrutengänger, dessen "Gesichte" laut eigenen Aussagen am besten bei zunehmendem Mond eintreffen, seine Tätigkeit als Kriminalhellseher zur Verbrechensaufklärung in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit etc.
Da eine Vielzahl der Irlmaierschen Vorhersagen nicht eingetreten sind, behauptet seine Anhängerschaft, dass diese erst zukünftig eintreten sollen. Zu diesen Vorhersagen gehört etwa eine zukünftige bayerische Monarchie und Selbständigkeit Bayerns. Der Papst soll wegen Unruhen aus dem Vatikan nach Deutschland flüchten und alle Geistlichen Italiens würden umgebracht - und so weiter und so fort.
Das hat nichts, absolut nichts mit den bei Paulus im 1. Korintherbrief dargelegten Kriterien für ein Charisma zu tun. Das ähnelt mehr einem Nostradamus. Kein von der Kirche anerkannter Heiliger hat dergleichen von sich gegeben. Es gibt genügend römisch-katholische geistliche Literatur; wir müssen nicht aus obskuren Quellen schöpfen.

Heilwasser

@Wolfi Pax Zum "Haben" einer Gabe: Das ist ja alles schön theoretisch, was Sie da liefern. Zur fleischgewordenen Praxis: ich schrieb ja, "Er hatte die Gabe ... von oben". Es ist sprachlich so üblich, d.h. eine korrekte Sprachregelung, weil ich gleichzeitig darauf verwies, dass sie von oben ist. ///Zu Ihrem 2. Kommentar: Es wird sicher eine bayerische Monarchie kommen. Und dass der Papst aus Rom flüchten solle/werde, wurde unzählige male von andern anerkannten Sehern gesagt. Es ist sogar Teil des 3. Fatimageheimnisses. Lesen Sie einfach mal, was Don Bosco dazu vorhersagte (ein vierfaches Wehe für Rom, meine ich, hieß es da) und in Italien sollen ca. 6 Priester übrig bleiben, so schlimm würde es. Das sagen viele echte Seher. Zur Wünschelroute: das ist ein Grenzbereich: manch einer hat die Gabe von oben, manch einer vielleicht nicht, er hatte sie, denn er brauchte die Wünschelroute gar nicht, er spürte es einfach in den Händen, so hab ich gelesen. Wie dem auch sei, ich halte ihn wie viel Volk für total glaubwürdig. Man sagt nicht umsonst, Irlmaier hat sich noch nie geirrt. Da ist schon was dran. Seine Vorhersagen sind doch sehr konkret bei all dem Gleichnishaften. Die Kirche spricht nur Heilige heilig. Ob es einer Anerkennung Irlmaiers überhaupt bedarf, weiß ich nicht. Dem glaube ich auch so. Außerdem ist es schon zu spät, wenn man ihm jetzt nicht glaubt.

Heilwasser

Und zu den Quellen: Wir sollen gar nicht aus obskuren Quellen schöpfen. Es hat halt nicht jeder dieselbe Erkenntnis. Kommt Erfahrung, kommt Zeit, kommt Rat.

Wolfi Pax

@Heilwasser: Ach du liebe Güte...
Wie sinnvoll und für den eigenen Glauben förderlich oder schädlich ist der Glaube an eine von der Kirche nicht anerkannte und zur römisch-katholischen Lehre nicht konforme Vorhersage?
Sie zitieren allerhand Privatoffenbarungen. Das sind sehr unterschiedliche Fäden, aus denen Sie sich da ein Glaubensgewand zusammenstricken. Wie wäre es, einfach mal nur klassisch katholisch zu sein? Einen Versuch ist es wert.

Wolfi Pax

@Heilwasser: "es hat nicht jeder dieselbe Erkenntnis!" O Mann - für das eigene Heil reicht es wenn wir wissen, was in der Heiligen Schrift und im Katechismus steht und uns nach besten Kräften bemühen, danach das Denken, Sprechen und Tun auszurichten. Der Rest ist Gnade.
Ich hätte viel zu sehr Angst, bei dem riesen Supermarktangebot von Privatoffenbarungen etwas aufzunehmen, das mich vom katholischen Glauben abbringt. Wer garantiert denn, dass es wahr ist?

Heilwasser

@Wolfi Pax Es offenbart sich, dass Sie nur quacksalben und sich kirchenlehrentreu geben, ohne das, was die Kirche anerkannt hat, zu glauben, weil es Ihnen nicht ins Konzept passt. Zu Ihrer Info: Das 3. Geheimnis von Fatima ist kirchlich anerkannt und Don Bosco ist heilig gesprochen. DAS ist klassischer katholischer Glaube. Glauben, nicht zweifeln. Welches Wolfes Frieden Sie angehören, sollten Sie uns noch mitteilen.

Wolfi Pax

@Heilwasser: ich verstehe nicht, warum Sie immer gleich so auf die persönliche Schiene gehen und angreifen und beleidigen. Das kann man doch sachlich erörtern.
Das 3. Geheimnis von Fatima ist anerkannt, was aber nicht heißt, dass man daran glauben muss oder es gar heilsnotwenig wäre (und bevor Sie mich jetzt gleich wieder verdammen - Fatima hat in meinem Glaubensleben eine Bedeutung). Don Bosco ist heiliggesprochen worden; wenn Sie die Akten der Selig- und Heiligsprechung durchsehen, werden Sie dort keinen Bezug auf seine Träume und Visionen finden!
Ich bin kirchentreu - was Sie darunter verstehen weiß ich ehrlich gesagt nicht. Bin hier neu und kenne Sie nicht. Bisher stammen Ihre Argumente nie aus dem Glaubensgut der römisch-katholischen Kirche, sondern immer aus "zusätzlichen" Quellen.
Dabei ist zu beachten: „anerkannte“ Privatoffenbarungen heißt nicht, dass sich die Kirche mit ihrer Approbation (=Genehmigung) lehramtlich für die übernatürlich-himmlische Herkunft einer Erscheinung verbürgt, sondern es den Gläubigen lediglich gestattet, den betreffenden Botschaften zuzustimmen. Es geht darum, dass Gott sich im Alten Testament durch Moses und die Propheten in Worten und Zeichen selbst mitgeteilt hat. Dies nennt man die „Offenbarung“ Gottes. Diese wurde im neuen Bund weiter entfaltet und endgültig (!) vollendet durch Christus, dem Höhepunkt und Endpunkt der öffentlichen Selbstmitteilung Gottes. Zwar kann und will Gott sich einzelnen Menschen auch weiterhin „offenbaren“, doch dies ist keine „öffentliche“ oder „allgemeine“ Selbstmitteilung des Ewigen, sondern wird von der Kirche als „Privatoffenbarung“ bezeichnet, da solche Kundgaben für die Kirche und ihre Gläubigen nicht verbindlich oder heilsnotwendig sind.
Der hl. Johannes vom Kreuz, Mystiker und Kirchenlehrers, hat diese Wahrheit so ausgedrückt: "Da Gott uns seinen Sohn geschenkt hat, der sein einziges und endgültiges Wort ist, hat er uns in diesem einzigen Wort alles auf einmal gesagt und nichts mehr hinzuzufügen … Denn was ER ehedem den Propheten nur teilweise kundgetan hat, das hat ER in seinem Sohn vollständig mitgeteilt, indem ER uns dieses Ganze gab, seinen Sohn." und weiter: "Wer darum den HERRN jetzt noch befragen oder von ihm Visionen oder Offenbarungen haben wollte, der würde nicht bloß unvernünftig handeln, sondern Gott beleidigen, weil er seine Augen nicht einzig auf Christus richtet, sondern Anderes und Neues sucht." Der Heilige hat sich scharf gegen die Sehnsucht nach „Visionen oder Botschaften“ gewandt, die er als Beleidigung Gottes verurteilte, da uns in Christus bereits „das Ganze“ gegeben wurde. Das päpstliche Schreiben stellt sich uneingeschränkt hinter diese Sichtweise, indem es dort heißt, Johannes vom Kreuz habe diese „Wahrheit wunderbar ausgedrückt“. Können Sie nachlesen im Aufstieg zum Berg Karmel, in diversen kirchlichen Schreiben zu Privatoffenbarungen und natürlich im Katechismus.
Ich unterhalte mich gerne mit Menschen, die in der römisch-katholischen Kirche beheimatet sind, versuchen, Gott an die erste Stelle zu setzten und ihr Leben hier als Vorbereitung auf das Ewige Leben bei und mit Gott verstehen. In meinem Berufsleben habe ich jeden Tag mit anderen Glaubens- und Moralvorstellungen zu tun: Freikirche, andere Denominationen und natürlich die üblichen nicht anerkannten Privatoffenbarungen. Auf diesem Forum akzeptiere ich als Quelle nur die römisch-katholische Lehre. Ich freue mich darüber, wenn Sie auf deren Basis mit mir austauschen möchten. Wenn nicht, ersuche ich Sie, es hiermit ruhen zu lassen. Danke!

nujaas Nachschlag

Danke, besonders auch für den Rückgriff auf Johannes vom Kreuz.

Wolfi Pax

Ergänzen möchte ich noch: Wenn die Kirche eine Erscheinung genehmigt, bedeutet dies für die katholischen Gläubigen lediglich eine Erlaubnis, keine Verpflichtung.
Hier zu argumentieren mit "es hat nicht jeder dieselbe Erkenntnis" und in Bezug auf Glaubensfragen nur Quellen außerhalb des für Katholiken zu gläubigen Glaubenwahrheiten zu zitieren, reicht nicht aus, um sich katholisch nennen zu können.

Heilwasser

@Wolfi Pax Prüft alles und behaltet das Gute, sagt Paulus. Der Katechismus spricht sich in diesem Sinne auch nicht gegen Privatoffenbarungen aus. Die Skeptiker bringen immer dieselben Plattitüden. Irgendwann ging es mal um Irlmaier. Seine Vorhersagen haben sich so konkret verwirklicht, dass das Volk ihn sehr ernst nimmt und ich denke, zurecht. Er war katholisch und das ist bisher durch nichts zu widerlegen. Solange das so ist, bleibe ich mit vollem Recht beim Glauben seiner Vorhersagen und zwar ...... ich wiederhole .... weil auch Heilige wie der hl. Don Bosco dasselbe sagten. Es gibt übrigens viele Heilige, die ganz ähnliche Vorhersagen machten wie Irlmaier. //// Wenn Sie dann aber meinen, das, was Heilige sagen, weil es Träume oder Visionen sind, seien nicht so wichtig, dann ist das Ihr Skeptizismus, aber nicht mein Glaube! Wer so tut, wie wenn die Lehre der Kirche eine Entkernung der Heiligenaussagen wäre, der täuscht sich! Wer bildet denn die Heilige Kirche? Die Heiligen. Sie sind uns als Vorbild gegeben. Eine Heiligsprechung erfolgt aufgrund strengster Prüfung des ganzen Lebens des Heiligen. Wären die vielen Träume und Visionen Don Boscos verkehrt, hätte er sie nicht vom Geist der Heiligkeit. DAS IST KATHOLISCHE UNTERSCHEIDUNG, nicht diese ewige Laberei um die Lehre der Kirche, "die das nicht brauche". Die Katholische Kirche ist katholisch und das bedeutet Verehrung der Heiligen. Sie sind die Vorbilder, nicht irgendwelche dahergelaufene Wölfe, die uns den Glauben neu erklären wollen. Übrigens: Sie sind zuerst auf die persönliche Ebene gegangen. Sie stehen mitnichten in der Lehre der Kirche, wenn Sie Träume von Don Bosco nicht für voll nehmen wollen. Das sagte die Kirche nicht, aber überhaupt nirgends!

Heilwasser

@nujaas Nachschlag Sie sind überhaupt nicht katholisch. Sie glauben vom hl. Johannes nur, was Ihnen ins Konzept passt.

Ein weiterer Kommentar von Heilwasser
Heilwasser

Der hl. Johannes bezieht sich auf die Phänomene, die zur damaligen Zeit üblich waren. Die vielen Marienerscheinungen, die erst nach 1800 einsetzten, gab es damals in der Menge überhaupt nicht. Außerdem muss man einen spirituellen Hinweis an eine Person unterscheiden von einer allgemeinen Aussage: er sagte auch etwa mal so: hängen Sie alles an Andachtsgegenständen von der Wand und behalten Sie nur ein einziges Kreuz. Das sagte er aber auch nur, um diesem Menschen die Anhänglichkeit an jegliches Irdische wegzunehmen. Später allerdings erlaubte er es dann wieder. Verstehen Sie, @Wolfi Pax ? Asketische Anweisungen können aus einem bestimmten Grund schon mal sehr streng sein. Das nennt man "agere contra"=dagegenhandeln. Wenn ich als Priester sehe, dass jemand täglich zur Beichte geht, scheint das gut zu sein, doch wenn ich sehe, dass diese Person hauptsächlich kommt, weil sie bei einer einwöchigen Beichte zweifeln würde, dass ihr vergeben wurde, so nach dem Motto viel hilft viel, dann muss man ihr sagen: in deinem Fall ist es besser, nicht täglich zu beichten, damit du mehr Vertrauen bekommst. Und so ist es auch ein Unterschied, ob der hl. Johannes irgendwelche Träume oder mystischen Dinge von Einzelpersonen bewertet oder ob es um sehr bedeutsame Marienerscheinungen oder dergleichen geht. Das ist schon ein Unterschied! Das gilt auch heute noch: lieber weniger als was Verkehrtes. Doch das heißt noch lange nicht, dass man einen bewährten allseits bekannten Seher nicht ernst nehmen dürfte. Dafür gibt es eben die Unterscheidung und die Gemeinschaft der Kirche, wo auch das Volk dazu gehört, das allermeistens erster Empfänger von himmlischen Botschaften ist. Wenn der Himmel es so einrichtet, hat man das ernst zu nehmen. Der katholische Glaube ist und bleibt Offenbarungsglaube, auch wenn das manchen nicht genehm ist.

nujaas Nachschlag

Die Menge der Pseudoerscheinungen konnte zur Zeit Johannes vom Kreuz durch das Zusammenspiel von kirchlicher und weltlicher Zensur wirksam unterdrückt werden. Eine nicht genehmigte Botschaft, sie konnte durchaus echt sein, das Lehramt hielt sie lediglich für wirklich privat und in ihrer Absolutheit für die Allgemeinheit eher irreführend, dann durfte sie nicht veröffentlicht werden. In katholischen Ländern konnte es sie das dann auch nicht. Erst Paul VI gab die Vorzensur der Privatoffenbarungen auf.
Natürlich ist das Christentum Offenbarungsreligion, wir glauben schliesslich an den lebendigen Gott. Es gibt keine Bekehrung, keine Gebetserhörung, keine Berufung, keine religiöse Erkenntnis ... ohne ihn. Aber was über den Einzelnen hinaus Bedeutung hat, darüber entscheidet in der katholischen Kirche das Lehramt.
Bei Johannes vom Kreuz ist mir vor allem die mystische Haltung wichtig, die Offenheit für Gott.

Wolfi Pax

@Heilwasser – Sie machen mich hilflos. Ganz ehrlich weiß ich gerade nicht, ob Sie sich mit mir einen Scherz erlauben oder ob Sie das tatsächlich ernst meinen. Ihre Argumente zeugen von einem so einseitigen und verzerrten Glaubenswissen, durchmischt mit Halbwahrheiten und falschen Schlüssen, dass eine Diskussion schwerfällt. Sie verwechseln Dinge, verwenden Begrifflichkeiten verkehrt und behaupten Sachen ohne Quellenangabe oder logischen Zusammenhang. Auch scheinen Sie sich nie wirklich die Antworten durchzulesen. Sie werfen @nujaas Nachschlag und mir Dinge vor, die wir nicht geschrieben haben. Ein Versuch:
Prüft alles und behaltet das Gute, sagt Paulus – es heißt weiter: und meidet das Böse in jeder Form.
Der Katechismus spricht sich in diesem Sinne auch nicht gegen Privatoffenbarungen aus. – Hab ich das behauptet? NEIN!
Die Skeptiker bringen immer dieselben Plattitüden. – Ich erkläre es Ihnen nochmal, mit einfachen Worten: Sie müssen nicht Dinge glauben, die die Kirche nicht zum Glaubenswissen zählt, um in den Himmel zu kommen? Ist das nun angekommen bei Ihnen?
Irlmaier. Seine Vorhersagen haben sich so konkret verwirklicht. – Aha, das ist mir neu. Natürlich kann man sich auf die Zukunft beziehen. Irgendwann…
Er war katholisch und das ist bisher durch nichts zu widerlegen. - Ein Wünschelrutengänger, der bei Vollmond die besten Visionen hat. In der Tat, damit hat man gute Karten für den Seligsprechungsprozess.
Solange das so ist, bleibe ich mit vollem Recht beim Glauben seiner Vorhersagen und zwar ...... ich wiederhole .... weil auch Heilige wie der hl. Don Bosco dasselbe sagten. Es gibt übrigens viele Heilige, die ganz ähnliche Vorhersagen machten wie Irlmaier. //// Wenn Sie dann aber meinen, das, was Heilige sagen, weil es Träume oder Visionen sind, seien nicht so wichtig, dann ist das Ihr Skeptizismus, aber nicht mein Glaube! Unter Skeptizismus versteht man etwas anderes, als Sie hier meinen. Welche Heilige haben von einer Wiedererrichtung der bayrischen Monarchie gesprochen? Das, was Heilige sagen in ihren Träumen und Visionen gehört nicht zum Glaubensgut der Katholischen Kirche. Die hl. Teresa von Avila – selbst visionär begnadet – hat gegen Ende ihres Lebens gesagt, sie selbst halte nur 2 ihrer Visionen für tatsächlich übernatürlich.
Wer so tut, wie wenn die Lehre der Kirche eine Entkernung der Heiligenaussagen wäre, der täuscht sich! – Nein, Sie täuschen sich. Der hl. Bernhard von Clairvaux hat über die Unbefleckte Empfängnis gesagt: Die Jungfrau bedarf der falschen Ehre nicht. Die hl. Caterina von Siena hat in einer Erscheinungen der Muttergottes gehört, dass sie nicht unbefleckt empfangen worden war. Und - stimmt das?
Wer bildet denn die Heilige Kirche? Die Heiligen. – Sie scheinen nicht nur wenig vom Katholischen Glauben zu wissen, jetzt verbreiten Sie auch noch Häresien!
Eine Heiligsprechung erfolgt aufgrund strengster Prüfung des ganzen Lebens des Heiligen. Wären die vielen Träume und Visionen Don Boscos verkehrt, hätte er sie nicht vom Geist der Heiligkeit. Die Heiligsprechung prüft das Leben des Heiligen und ob seine Aussagen mit der Lehre der Kirche übereinstimmen. Wo bitte hat der hl. Don Bosco Ihre Überzeugungen bestätigt?
DAS IST KATHOLISCHE UNTERSCHEIDUNG, nicht diese ewige Laberei um die Lehre der Kirche, "die das nicht brauche". – Passen Sie auf Ihre Wortwahl auf! Die Lehre der Kirche ist keine Laberei!
Die Katholische Kirche ist katholisch und das bedeutet Verehrung der Heiligen. – Sie verbreiten Häresien!
Sie sind die Vorbilder, nicht irgendwelche dahergelaufene Wölfe, die uns den Glauben neu erklären wollen. Übrigens: Sie sind zuerst auf die persönliche Ebene gegangen. Sie stehen mitnichten in der Lehre der Kirche, wenn Sie Träume von Don Bosco nicht für voll nehmen wollen. Das sagte die Kirche nicht, aber überhaupt nirgends! – Dann zeigen Sie mir ein kirchliches Lehrschreiben, in dem die Kirche die Visionen des Heiligen zum Glaubensgut gezählt hat.
Der hl. Johannes bezieht sich auf die Phänomene, die zur damaligen Zeit üblich waren. – Woher haben Sie das schon wieder? Sie suchen nicht die Wahrheit – sie schaffen Sie mit Ihren Lügen. Die Kirche hat sich in ihren Schreiben immer wieder auf genau diese Zeilen des hl. Johannes vom Kreuz berufen. Das letzte mal übrigens durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2000.
Die vielen Marienerscheinungen, die erst nach 1800 einsetzten, gab es damals in der Menge überhaupt nicht. Außerdem muss man einen spirituellen Hinweis an eine Person unterscheiden von einer allgemeinen Aussage: er sagte auch etwa mal so: hängen Sie alles an Andachtsgegenständen von der Wand und behalten Sie nur ein einziges Kreuz. Das sagte er aber auch nur, um diesem Menschen die Anhänglichkeit an jegliches Irdische wegzunehmen. Später allerdings erlaubte er es dann wieder. Verstehen Sie, @Wolfi Pax ? Asketische Anweisungen können aus einem bestimmten Grund schon mal sehr streng sein. Das nennt man "agere contra"=dagegenhandeln. Wenn ich als Priester sehe, dass jemand täglich zur Beichte geht, scheint das gut zu sein, doch wenn ich sehe, dass diese Person hauptsächlich kommt, weil sie bei einer einwöchigen Beichte zweifeln würde, dass ihr vergeben wurde, so nach dem Motto viel hilft viel, dann muss man ihr sagen: in deinem Fall ist es besser, nicht täglich zu beichten, damit du mehr Vertrauen bekommst. – Was Sie in diesem Absatz sagen wollen, kann ich nicht verstehen. Agere contra verwenden Sie übrigens in einem falschen Kontext.
Und so ist es auch ein Unterschied, ob der hl. Johannes irgendwelche Träume oder mystischen Dinge von Einzelpersonen bewertet – Woher haben Sie das bitte, dass der heilige Johannes damit mystische Dinge von Einzelpersonen bewerten würde? Quelle!
oder ob es um eine bedeutsame Marienerscheinungen oder dergleichen geht. Das ist schon ein Unterschied! Aha. Und das entscheiden Sie?
Doch das heißt noch lange nicht, dass man einen bewährten allseits bekannten Seher nicht ernst nehmen dürfte. Dafür gibt es eben die Unterscheidung und die Gemeinschaft der Kirche, wo auch das Volk dazu gehört, das allermeistens erster Empfänger von himmlischen Botschaften ist. – Allseits bekannte und geprüfte Seher! Und dennoch weder Teil des Glaubensgutes noch heilsnotwendig.
Wenn der Himmel es so einrichtet, hat man das ernst zu nehmen. – Auch das ist eine Lüge; Sie behaupten hier haarsträubende Dinge. Die Kirche hat NIEMALS in ihrer ganzen Geschichte von den Gläubigen verlangt, dass sie nach der allgemeinen und mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossenen Offenbarung für ihr Heil noch zusätzlich etwas glauben müssen.
Der katholische Glaube ist und bleibt Offenbarungsglaube, auch wenn das manchen nicht genehm ist. – Ja, der katholische Glaube ist Offenbarungsglaube; aber wenn Sie mal Ihre Nase in den Katechismus, anstelle in irgendwelche Schriften stecken würden, wüssten Sie, dass Jesus Christus „der Erste und der Letzte“ (Offb 1,17). Die Kirche lehrt, dass die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und endgültige Bund, unüberholbar und keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten ist vor der Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit (vgl. 1Tim 6,14 und Tit 2,13). Das können Sie nachlesen in der Dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung, Kapitel 4. Gott hat sich im Alten Testament durch Moses und die Propheten in Worten und Zeichen selbst mitgeteilt. Dies nennt man die „Offenbarung“ Gottes. Diese wurde im neuen Bund weiter entfaltet und endgültig (!) vollendet durch Christus, dem Höhepunkt und Endpunkt der öffentlichen Selbstmitteilung Gottes.
Sie tun mir leid.

Zweihundert

"Was A über B sagt, sagt mehr über A als über B."
Sie tun mir leid.

Wilgefortis

@Wolfi Pax @Heilwasser
Das finde ich jetzt super, Herr Wolfi Pax, dass Sie sachlich und für mich sehr aufschlussreich die Schreiben von Heilwasser analysieren und die katholische Version darlegen.
Und - Heilwasser schweigt, sie/dr weiß nichts mehr dazu zu sagen.
Sonst muss sie/er immer das letzte Wort haben!