@Heilwasser – Sie machen mich hilflos. Ganz ehrlich weiß ich gerade nicht, ob Sie sich mit mir einen Scherz erlauben oder ob Sie das tatsächlich ernst meinen. Ihre Argumente zeugen von einem so einseitigen und verzerrten Glaubenswissen, durchmischt mit Halbwahrheiten und falschen Schlüssen, dass eine Diskussion schwerfällt. Sie verwechseln Dinge, verwenden Begrifflichkeiten verkehrt und behaupten Sachen ohne Quellenangabe oder logischen Zusammenhang. Auch scheinen Sie sich nie wirklich die Antworten durchzulesen. Sie werfen @nujaas Nachschlag und mir Dinge vor, die wir nicht geschrieben haben. Ein Versuch:
Prüft alles und behaltet das Gute, sagt Paulus – es heißt weiter: und meidet das Böse in jeder Form.
Der Katechismus spricht sich in diesem Sinne auch nicht gegen Privatoffenbarungen aus. – Hab ich das behauptet? NEIN!
Die Skeptiker bringen immer dieselben Plattitüden. – Ich erkläre es Ihnen nochmal, mit einfachen Worten: Sie müssen nicht Dinge glauben, die die Kirche nicht zum Glaubenswissen zählt, um in den Himmel zu kommen? Ist das nun angekommen bei Ihnen?
Irlmaier. Seine Vorhersagen haben sich so konkret verwirklicht. – Aha, das ist mir neu. Natürlich kann man sich auf die Zukunft beziehen. Irgendwann…
Er war katholisch und das ist bisher durch nichts zu widerlegen. - Ein Wünschelrutengänger, der bei Vollmond die besten Visionen hat. In der Tat, damit hat man gute Karten für den Seligsprechungsprozess.
Solange das so ist, bleibe ich mit vollem Recht beim Glauben seiner Vorhersagen und zwar ...... ich wiederhole .... weil auch Heilige wie der hl. Don Bosco dasselbe sagten. Es gibt übrigens viele Heilige, die ganz ähnliche Vorhersagen machten wie Irlmaier. //// Wenn Sie dann aber meinen, das, was Heilige sagen, weil es Träume oder Visionen sind, seien nicht so wichtig, dann ist das Ihr Skeptizismus, aber nicht mein Glaube! Unter Skeptizismus versteht man etwas anderes, als Sie hier meinen. Welche Heilige haben von einer Wiedererrichtung der bayrischen Monarchie gesprochen? Das, was Heilige sagen in ihren Träumen und Visionen gehört nicht zum Glaubensgut der Katholischen Kirche. Die hl. Teresa von Avila – selbst visionär begnadet – hat gegen Ende ihres Lebens gesagt, sie selbst halte nur 2 ihrer Visionen für tatsächlich übernatürlich.
Wer so tut, wie wenn die Lehre der Kirche eine Entkernung der Heiligenaussagen wäre, der täuscht sich! – Nein, Sie täuschen sich. Der hl. Bernhard von Clairvaux hat über die Unbefleckte Empfängnis gesagt: Die Jungfrau bedarf der falschen Ehre nicht. Die hl. Caterina von Siena hat in einer Erscheinungen der Muttergottes gehört, dass sie nicht unbefleckt empfangen worden war. Und - stimmt das?
Wer bildet denn die Heilige Kirche? Die Heiligen. – Sie scheinen nicht nur wenig vom Katholischen Glauben zu wissen, jetzt verbreiten Sie auch noch Häresien!
Eine Heiligsprechung erfolgt aufgrund strengster Prüfung des ganzen Lebens des Heiligen. Wären die vielen Träume und Visionen Don Boscos verkehrt, hätte er sie nicht vom Geist der Heiligkeit. Die Heiligsprechung prüft das Leben des Heiligen und ob seine Aussagen mit der Lehre der Kirche übereinstimmen. Wo bitte hat der hl. Don Bosco Ihre Überzeugungen bestätigt?
DAS IST KATHOLISCHE UNTERSCHEIDUNG, nicht diese ewige Laberei um die Lehre der Kirche, "die das nicht brauche". – Passen Sie auf Ihre Wortwahl auf! Die Lehre der Kirche ist keine Laberei!
Die Katholische Kirche ist katholisch und das bedeutet Verehrung der Heiligen. – Sie verbreiten Häresien!
Sie sind die Vorbilder, nicht irgendwelche dahergelaufene Wölfe, die uns den Glauben neu erklären wollen. Übrigens: Sie sind zuerst auf die persönliche Ebene gegangen. Sie stehen mitnichten in der Lehre der Kirche, wenn Sie Träume von Don Bosco nicht für voll nehmen wollen. Das sagte die Kirche nicht, aber überhaupt nirgends! – Dann zeigen Sie mir ein kirchliches Lehrschreiben, in dem die Kirche die Visionen des Heiligen zum Glaubensgut gezählt hat.
Der hl. Johannes bezieht sich auf die Phänomene, die zur damaligen Zeit üblich waren. – Woher haben Sie das schon wieder? Sie suchen nicht die Wahrheit – sie schaffen Sie mit Ihren Lügen. Die Kirche hat sich in ihren Schreiben immer wieder auf genau diese Zeilen des hl. Johannes vom Kreuz berufen. Das letzte mal übrigens durch Papst Benedikt XVI. im Jahr 2000.
Die vielen Marienerscheinungen, die erst nach 1800 einsetzten, gab es damals in der Menge überhaupt nicht. Außerdem muss man einen spirituellen Hinweis an eine Person unterscheiden von einer allgemeinen Aussage: er sagte auch etwa mal so: hängen Sie alles an Andachtsgegenständen von der Wand und behalten Sie nur ein einziges Kreuz. Das sagte er aber auch nur, um diesem Menschen die Anhänglichkeit an jegliches Irdische wegzunehmen. Später allerdings erlaubte er es dann wieder. Verstehen Sie, @Wolfi Pax ? Asketische Anweisungen können aus einem bestimmten Grund schon mal sehr streng sein. Das nennt man "agere contra"=dagegenhandeln. Wenn ich als Priester sehe, dass jemand täglich zur Beichte geht, scheint das gut zu sein, doch wenn ich sehe, dass diese Person hauptsächlich kommt, weil sie bei einer einwöchigen Beichte zweifeln würde, dass ihr vergeben wurde, so nach dem Motto viel hilft viel, dann muss man ihr sagen: in deinem Fall ist es besser, nicht täglich zu beichten, damit du mehr Vertrauen bekommst. – Was Sie in diesem Absatz sagen wollen, kann ich nicht verstehen. Agere contra verwenden Sie übrigens in einem falschen Kontext.
Und so ist es auch ein Unterschied, ob der hl. Johannes irgendwelche Träume oder mystischen Dinge von Einzelpersonen bewertet – Woher haben Sie das bitte, dass der heilige Johannes damit mystische Dinge von Einzelpersonen bewerten würde? Quelle!
oder ob es um eine bedeutsame Marienerscheinungen oder dergleichen geht. Das ist schon ein Unterschied! – Aha. Und das entscheiden Sie?
Doch das heißt noch lange nicht, dass man einen bewährten allseits bekannten Seher nicht ernst nehmen dürfte. Dafür gibt es eben die Unterscheidung und die Gemeinschaft der Kirche, wo auch das Volk dazu gehört, das allermeistens erster Empfänger von himmlischen Botschaften ist. – Allseits bekannte und geprüfte Seher! Und dennoch weder Teil des Glaubensgutes noch heilsnotwendig.
Wenn der Himmel es so einrichtet, hat man das ernst zu nehmen. – Auch das ist eine Lüge; Sie behaupten hier haarsträubende Dinge. Die Kirche hat NIEMALS in ihrer ganzen Geschichte von den Gläubigen verlangt, dass sie nach der allgemeinen und mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossenen Offenbarung für ihr Heil noch zusätzlich etwas glauben müssen.
Der katholische Glaube ist und bleibt Offenbarungsglaube, auch wenn das manchen nicht genehm ist. – Ja, der katholische Glaube ist Offenbarungsglaube; aber wenn Sie mal Ihre Nase in den Katechismus, anstelle in irgendwelche Schriften stecken würden, wüssten Sie, dass Jesus Christus „der Erste und der Letzte“ (Offb 1,17). Die Kirche lehrt, dass die christliche Heilsordnung, nämlich der neue und endgültige Bund, unüberholbar und keine neue öffentliche Offenbarung mehr zu erwarten ist vor der Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit (vgl. 1Tim 6,14 und Tit 2,13). Das können Sie nachlesen in der Dogmatischen Konstitution über die göttliche Offenbarung, Kapitel 4. Gott hat sich im Alten Testament durch Moses und die Propheten in Worten und Zeichen selbst mitgeteilt. Dies nennt man die „Offenbarung“ Gottes. Diese wurde im neuen Bund weiter entfaltet und endgültig (!) vollendet durch Christus, dem Höhepunkt und Endpunkt der öffentlichen Selbstmitteilung Gottes.
Sie tun mir leid.