de.news

Geistliche Musik und Rom. Von Maestro Aurelio Porfiri

Wir sollten uns daran erinnern, dass Rom einst nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein Leuchtturm der Zivilisation und der Kunst war.
Die so genannte "ewige" Stadt war ein Ziel für Künstler aller Art, die dort bedeutende Kunst- und Musikschulen gründeten. Daher spricht man von der "römischen Schule" für Kirchenmusik, jener Gruppe von Musikern, die im Laufe der Jahrhunderte großartige liturgische Musik schufen.
Der heilige Pius X. hat es gut ausgedrückt, als er in seinem Motu Proprio vom 22. November 1903 über die Qualitäten der Kirchenmusik schrieb:
"Die genannten Qualitäten besitzt auch die klassische Polyphonie in hervorragendem Maße, vor allem die römische Schule, die im 16. Jahrhundert durch das Werk von Pier Luigi da Palestrina den Höhepunkt ihrer Vollkommenheit erreichte und dann weiterhin Kompositionen von hervorragender liturgischer und musikalischer Qualität schuf.
Die klassische Polyphonie kommt dem obersten Vorbild der gesamten Kirchenmusik, dem gregorianischen …
Mehr

3773
Katholik25

Man darf aber auch nicht vergessen dass die Heilige Messe kein Konzert ist

Salzburger

Da ich aus Salzburg, dem (kleinen) "Rom des Nordens" mit seiner gewissen WahlVerwandtschaft zum großen&echten, komme, möge ich hier etwas mitreden dürfen: "Wir" Römer neigen zum Triumphalismus - selbst das republikanische Latein war wahrlich nicht frei von Pomp&Pathos -, aber auch zum Fehlen von Innerlichkeit (a la Tedeschi), was heutzutage allzu oft fatal ist.

a.t.m

Die beiden letzten Wörter in diesen Artikel bitter lächeln ersetzen durch bitterlich Weinen.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen