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Bingo: Franziskus entdeckt die "gefährlichste Abweichung"

"Das Christentum ist nicht nur eine Lehre, sondern eine Geschichte, die zu dieser Lehre führt", fabulierte Franziskus in seiner Predigt am 7. Mai.

Für ihn bedeutet "Christ sein", "zu einem Volk zu gehören". Er bezeichnet "die fehlende Erinnerung an die Zugehörigkeit zu einem Volk" als "die gefährlichste Abweichung für Christen".

Solche Theorien werden gemeinhin von politischen Gruppen verbreitet, die Franziskus gewöhnlich als "Populisten" und "Nationalisten" beschimpft, die "ihn an Hitler erinnern".

Doch plötzlich stellt Franziskus den Populismus als Allheilmittel gegen eine Litanei angeblicher Übel dar: "Wenn das fehlt, dann kommen Dogmatismus, Moralismus, Ethik, elitäre Bewegungen".

Populismus ist für ihn die Lösung aller Probleme: "Wenn wir dieses Bewusstsein nicht haben, werden wir ideologische Christen sein, mit einer kleinen Lehre, elitäre Christen, die glauben, dass alle anderen verworfen sind und in die Hölle kommen", donnert Franziskus ohne erklären zu können, wie der Populismus Menschen davor bewahren könnte, in die Hölle zu fahren.

Seine Predigt stürzt schließlich mit der Behauptung ab, dass der Begriff "Volk Gottes" vom Ersten Vatikanischen Konzil verwendet worden sei, obwohl er in den Konzilsdokumenten nirgends auftaucht.

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Goldfisch

* "Das Christentum ist nicht nur eine Lehre, sondern eine Geschichte, die zu dieser Lehre führt", >> Das Christentum hat einen Erlöser, ohne den das Christentum gar nicht bestehen würde. Das Christentum hat einen Wegweiser, ohne den es keine Errettung geben würde. Das Christentum hat - so wie jede andere "Religion/Glaubensgemeinschaft" - Gebote, die es einzuhalten gilt. Wer dagegen arbeitet ist verloren, wie schmeichelhaft die anderen Theorien auch scheinen mögen, Fakt ist: GOTT läßt sich nicht zum Hampelmann machen. ER ist es, der den Weg zur Erlösung und zu Seinem Reich weist!
* Für ihn bedeutet "Christ sein", "zu einem Volk zu gehören" >> fragt sich nur: zu welchem??? Würde er das Wort Christ mit Bedacht und Wertschätzung aussprechen, gäbe es für ihn nur den einen Weg ..... - er jedoch ist sich selbst viel zu wichtig um zu erkennen, daß all seine dummen Sprüche nichts Aussagen und VS-Niveau ausdrücken. Alle seine Sätze klingen primitiv und einfältig, dumm und von unterstem Niveau aus. Mittlerweile höre ich nach dem 3. Satz auf zu lesen, es ist immer wieder der dumme Kehrvers!

simeon f.

Man muss ihn nach dem Rat von Karl Valentin behandeln: "Ignorieren? Nein, nicht einmal ignorieren!

B-A-S

Beinahe war ich geneigt, Ihnen als lieber bayerischer Landsmann zuzustimmen, aber Sie wohnen ja in BW, was meiner Zustimmung keinen Abbruch tut.

simeon f.

Immerhin gehört Freiburg zu Oberösterreich unter der katholischen Doppelmonarchie.

miracleworker

Nun, - diese sog. "Zugehörigkeit zu einem Volk" hat sich PF befleißigt, je neu zu definieren - bewusst im Kontrast zu den dummen, kaum erwähnenswerten Päpsten v o r ihm.

Eugenia-Sarto

Mir scheint, dass ihm Dogmen und Moraltheologie nicht liegen. Auch wenn er das nicht ausdrücklich sagt. Wir Tradis hier sind für ihn diejenigen, die eine "kleine Lehre" haben. In Wirklichkeit haben wir eine göttliche, reiche, faszinierende Lehre, die jeden Menschen guten Willens erbaut. Diese unsere katholische Lehre ist weltumspannend und für die ganze Menschheit bestimmt nach Christi Willen.Wir sind nicht nur ein Volk, sondern das Volk, das den Herrn, unseren Gott, zum König hat. Was kann man sich denn noch mehr wünschen als das, was die katholische Kirche von Gott empfangen hat.

byzantiner

Wenn man die ganze Predigt auf deutsch ab Min. 12.50 anhört, wird klarer was er meint www.vaticannews.va/…/santa-marta-mes…
Pabst Franziskus erzeugt gerne Volatilität, damit seine Gedanken genügend Energie bekommen auch zu Kirchenfernen durchzudringen, dies hat teilweise auch Nebenwirkungen auf die Kirche selbst, hier durch seine Bemerkungen zu elitäre Gruppen / Dogmatikern. Volatilität kann auch polarisieren, das regt einen dann schnell auf, man kann versuchen diese einfach zu überhören, wobei die Dosis m.E. etwas zu hoch ist. Die Klärung wie funktioniert Entchristlichung erfolgt m.E. primär über den Begriff Volk, nicht auf der Ebene des individuums i.S.v. Glaubensabfall, wie es auf pastoraler Ebene natürlich sichtbar wird und ankommt. Der Herr ist König, darum Fürchten ihn die VÖLKER (psalm irgendwo um die 90+x?). Ansonsten empfehle ich die Predigten von Pastor Tscharnke dazu von 2007 bis 2020 dazu googeln zu Volk und Fremdling. Aktuellste z.B.Die Erfüllung biblischer Prophetie Teil 2., teil 3 höre ich mir heute abend an

M.RAPHAEL

Er glaubt nicht an die Transzendenz. Seine Worte verdeutlichen den Geist des NOM. Gemeinschaft wird durch soziale Mechanismen hergestellt. Das Volk Gottes ist menschengemacht, durch gemeinsames Singen, Stehen, Sitzen, Händchenhalten, usw.. Das soziale Schutzkollektiv wird durch die willkürliche Wahl einer Hintergrundgeschichte etabliert. Von Anfang an haben seine Worte gezeigt, dass er keinen Kontakt mit dem lebendigen Heiligen Geist hat. Für die Vat.2 Kleriker ist der Heilige Geist im Irdischen nicht wirksam. Alles müssen sie selber machen. Wir frommen Katholiken werden dagegen nur durch Ihn zusammengeführt. Eigentlich müssen wir überhaupt nicht miteinander reden, weil wir durch Gott verbunden sind. Es ist unglaublich, dass Menschen auf der anderen Seite der Welt genau dasselbe glauben und wollen, wie man selbst. Das ist der Heilige Geist. Ohne den Herrn wäre ich ein cooler Hund in Düsseldorf. Mit dem Heiligen Geist höre ich manchmal, dass ich die Aura eines "geistlichen Herrn" haben würde, ohne dass ich irgendetwas Religiöses erwähnt hätte. Ob das so ist, weiß ich nicht. Aber ich liebe Gott sehr.