Josef O.
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Botschaft von Rabbi Yisroel Dovid Weiss an die Welt

Das Video von Rabbi Yisroel Dovid Weiss, das ich heute Nachmittag hochgeladen habe, ist leider hier auf der englischsprachigen Seite von Gloria.tv veröffentlicht worden.
Botschaft von Rabbi Yisroel Dovid Weiss an die Welt
Rabbi Yisroel Dovid Weiss ist nicht irgendwer, sondern der Sprecher von Neturei Karta International. Und er spricht mit 'Nakba' etwas an, von dem ich bisher auch keine Ahnung hatte, das aber heuer schon lange vor diesem 7. Oktober 2023 ein heftigst diskutiertes Thema war und das für das Verständnis dessen, was jetzt gerade in Israel vor sich geht, meines Erachtens
von großer Bedeutung ist.
Zunächst mal hier die deutsche DeepL-Übersetzung - hoffe, dass alles richtig ist! - seiner Botschaft:
Wir haben eine Botschaft für diesen Nakba-Tag, für diese 75 Jahre der Besatzung. Wir möchten, dass die Welt weiß, dass das, was gegen das palästinensische Volk verübt wird, die Unterdrückung, die Unterwerfung, die schreckliche Grausamkeit, nicht im Namen unserer Religion geschieht. Es geschieht nicht im Namen des Davidsterns. Es geschieht nicht im Namen des jüdischen Volkes auf der ganzen Welt, das der jüdischen Religion treu ist. Weil wir Juden sind und weil wir unserer Religion treu sind, sind wir in totaler Opposition zur Existenz des zionistischen Staates Israel. Ich nenne ihn zionistischer Staat Israel, weil er zionistisch ist. Er ist nicht jüdisch. Das Judentum in der Thora verbietet den Juden seit der Zerstörung der Tempel, eine eigene Souveränität, einen eigenen Staat zu haben, und um der Thora treu zu bleiben, streben Juden niemals nach einem eigenen Staat oder versuchen, einen solchen zu haben. Es ist uns auch verboten, zu töten oder zu stehlen. Das ganze Konzept, dem palästinensischen Volk dieses Land wegzunehmen, ist völlig gegensätzlich und steht im Widerspruch zu meiner Religion, dem Judentum. Juden haben sich vom ersten Tag an gegen dieses zionistische Gebilde gewehrt. Wir als Juden machen weiter, weil wir der Thora treu sind. Wir stehen auf und demonstrieren, wir weinen und leiden und fühlen das Leid des palästinensischen Volkes. Wir wollen, dass die Welt weiß, dass wir solidarisch sind, dass wir mit dem palästinensischen Volk in seinem Leid zusammen sind. Und wir hoffen und beten zu Gott, dass die Besatzung ein Ende findet. Und wir hoffen und beten ständig zu Gott für das vollständige Ende der Besatzung. Wir wollen, dass die Welt weiß, dass die zionistische Bewegung keine jüdische Bewegung ist. Sie ist eine politische, materielle Bewegung, die von Ketzern geschaffen wurde, und sie versuchen einfach, unsere Religion einzubeziehen, um die Menschen einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen und sie als antisemitisch zu bezeichnen, wenn sie sich dagegen auflehnen. Aber das ist offensichtlich falsch. Antisemitisch ist, wer den Staat Israel unterstützt. Es ist eine Ursache für die Verschärfung des Antisemitismus durch die Besatzung. Sie ist die Ursache für das Blutvergießen unter Palästinensern und Juden gleichermaßen. Sie ist die Ursache für die Unterdrückung nicht nur der Muslime und Christen in Palästina, sondern auch der Juden. Hunderttausende von Juden leben in Palästina, sie haben dort schon vor dem Staat gelebt, sie haben dort gelebt und sie leben bis heute und demonstrieren täglich und werden brutal verprügelt und verhaftet. Das ist die traurige Geschichte dieser schrecklichen Nakba. Es ist eine Tragödie, ein Unglück, und Gott, so hoffen wir, wird das Leid sehen. Und auch heute, in den letzten Tagen, sieht man täglich den Tod und das Leiden der Palästinenser und die Angriffe. Das ist alles Zionismus, nicht Judentum. Gott sollte in seinem Erbarmen eine schnelle Beseitigung des zionistischen Staates Israel herbeiführen, damit wir wieder in Harmonie zusammenleben können, Juden und Araber, so wie wir es seit Hunderten von Jahren getan haben. Und die Juden könnten den arabisch-muslimischen Ländern ihre Dankbarkeit dafür zeigen, dass sie die Juden aufgenommen und ihnen eine Heimat gegeben haben. Inshallah. Bald, in unseren Tagen, Amen.
Josef O.
Zum Abschluss noch ein sehr interessanter Beitrag von geschichtedergegenwart.ch ... sehr lesenswert!
Über die Nakba sprechen lernen
Es geht in diesem Beitrag auch um die Definition des Begriffs Rückkehr, eine Sache, die nicht nur für die Juden, sondern für alle interessant ist.
Zur Erinnerung, was Rabbi Yisroel Dovid Weiss gesagt hat: "Juden haben sich vom ersten Tag an gegen dieses zionistische …More
Zum Abschluss noch ein sehr interessanter Beitrag von geschichtedergegenwart.ch ... sehr lesenswert!
Über die Nakba sprechen lernen
Es geht in diesem Beitrag auch um die Definition des Begriffs Rückkehr, eine Sache, die nicht nur für die Juden, sondern für alle interessant ist.
Zur Erinnerung, was Rabbi Yisroel Dovid Weiss gesagt hat: "Juden haben sich vom ersten Tag an gegen dieses zionistische Gebilde gewehrt."
Und eben habe ich den Kommentar bzw. die Frage von @Klaus Elmar Müller gelesen... und ich kann nur sagen, dass ich Rabbi Yisroel Dovid Weiss voll zustimme: Die Rückführung der Juden kann und darf nur Gottes Werk sein, menschliches Zutun ist Gotteslästerung!!
Miry .
Das sind extreme ultra orthodoxe Talmud-Juden.
Josef O.
@Klaus Elmar Müller Dazu habe ich noch eine sehr interessante Sache gefunden - Worte vom Philosophen Martin Buber: "Wir müssen die Realität sehen, dass Israel weder unschuldig noch erlöst worden ist. Und dass bei seiner Entstehung und Expansion wir als Juden das, was wir historisch erlitten haben, wiederum erzeugt haben, nämlich ein Volk von Flüchtlingen in der Fremde."
Diese Sätze hat der Philosoph …More
@Klaus Elmar Müller Dazu habe ich noch eine sehr interessante Sache gefunden - Worte vom Philosophen Martin Buber: "Wir müssen die Realität sehen, dass Israel weder unschuldig noch erlöst worden ist. Und dass bei seiner Entstehung und Expansion wir als Juden das, was wir historisch erlitten haben, wiederum erzeugt haben, nämlich ein Volk von Flüchtlingen in der Fremde."
Diese Sätze hat der Philosoph Martin Buber David Ben Gurion im März 1949 bei einem Treffen in dessen Haus in Tel Aviv vorgehalten, bei dem es um den moralischen Charakter des neugegründeten Staates Israel ging. Das offizielle Israel ist von einer solchen Einsicht zwar noch meilenweit entfernt, aber die Einschätzung um die Ereignisse von 1948 hat sich bereits geändert.
Klaus Elmar Müller
Ein frommer Philosoph wie Biber fragt nach Schuld und Unschuld. Wer denn hat die Juden in die Situation gebracht, nicht in Europa bleiben zu wollen? Wer brachte sie zu der Frage:" Wo endlich finden wir eine sichere Heimstatt?" Schuldbekenntnisse der Deutschen nützen niemandem. Aber dass die von uns bombardierten Völker sich wieder berappelt haben -nach teils nach trauriger kommunistischer "Zwischen …More
Ein frommer Philosoph wie Biber fragt nach Schuld und Unschuld. Wer denn hat die Juden in die Situation gebracht, nicht in Europa bleiben zu wollen? Wer brachte sie zu der Frage:" Wo endlich finden wir eine sichere Heimstatt?" Schuldbekenntnisse der Deutschen nützen niemandem. Aber dass die von uns bombardierten Völker sich wieder berappelt haben -nach teils nach trauriger kommunistischer "Zwischen"-Phase- ist sehr wichtig. Was taten in 7 Jahrzehnten die arabischen Staaten für die Geflüchteten? Was taten die selber für sich? Hassen ist zu wenig. Mit der "Pflege" von Deutschenhass wäre Frankreich nicht das reiche Land von heute geworden.
Klaus Elmar Müller
Liebe Mituser! Teilt Ihr diese Überzeugung: Rabbi Yisroel Dovid Weiss ist Sprecher einer Gruppe von ca. 5000 (fünftausend) Juden; deren "Ansicht nach verbietet es die Torah, einen jüdischen Staat vor Ankunft des Messias zu gründen. Die Erlösung der Juden dürfe nur Gottes Werk sein, menschliches Zutun sei Gotteslästerung." Rabbi Weiss von „Neturei Karta“ zum Treffen im Kanzleramt - Israelnetz
Miry .
Das sind extreme ultra orthodoxe Talmud-Juden.
Elista
Es geht doch nicht darum, dass wir die Ansicht teilen! Es ist eine Information wie diese 5000 Juden denken.
Miry .
Es sind Exoten.
Josef O.
Den nächsten Beitrag soll man bitte nicht als Provokation verstehen... ich habe mit Marxisten wirklich nichts zu tun, aber oft erfährt man auch von der Gegenseite interessante Details!
Besonders interessant ist dieser Absatz hier:
Was geschah vor der Nakba? Mit der Nakba erreichte das den Palästinenserinnen und Palästinensern angetane Unrecht neue Dimensionen, aber es begann schon früher. Dennoch …More
Den nächsten Beitrag soll man bitte nicht als Provokation verstehen... ich habe mit Marxisten wirklich nichts zu tun, aber oft erfährt man auch von der Gegenseite interessante Details!
Besonders interessant ist dieser Absatz hier:
Was geschah vor der Nakba? Mit der Nakba erreichte das den Palästinenserinnen und Palästinensern angetane Unrecht neue Dimensionen, aber es begann schon früher. Dennoch sind Darstellungen, die den Konflikt zwischen Juden und Palästinensern im Nahen Osten als unüberbrückbar und "ewig während" beschreiben, falsch. Zwar gab es im Verlauf eines über 1300-jährigen Zusammenlebens Spannungen in den Beziehungen zwischen Arabern und Juden, doch die Verfolgung der europäischen Juden im Namen des Christentums seit dem Spätmittelalter hat kein vergleichbares Gegenstück in der arabischen Welt. Vor den zionistischen Einwanderungswellen, den sogenannten Alijas, waren die Jüdinnen und Juden Palästinas eng mit der Restbevölkerung verbunden. Erst mit Beginn der zionistischen Besiedlung Ende des 19. Jahrhunderts gab es scharfe Konflikte mit der ansässigen arabischen Bevölkerung. Denn das zionistische Siedlungsprojekt schloss von vornherein ein integriertes Zusammenleben von jüdischen Siedlern und Palästinensern aus. Stattdessen zielte es auf die Verdrängung der arabischstämmigen Bevölkerung, um einen jüdischen Nationalstaat zu etablieren."
Genau so habe ich das in den letzten 6, 7 Tagen immer wieder lesen können: Juden und Araber sprich Palästinenser haben vor dem Beginn der zionistischen Bestrebungen weitgehendst friedlich miteinander gelebt!!
Palästina: Was bedeutet Nakba – die Katastrophe? | marx21
Klaus Elmar Müller
1948 begannen die arabischen Staaten einen Krieg gegen Israel. Schon damals: große Pleite. Zum Teil "evakuierten" sie selber die Palästinenser. "Nakba" feiern - das können sie, aber den Palästinensern, deren Vorfahren früher in Palästina lebten, konnten sie bis heute keinen Wohlstand verschaffen. Das hat mit dem KORAN zu tun, der den Hass auf Juden lehrt. Bitte nicht ausklammern!
Klaus Elmar Müller
Die Zionisten wollten zum Berge Zion bei Jerusalem heim und gründeten den Staat Israel. Was ist falsch daran? Womöglich, dass nur der Messias hätte einen solchen Staat gründen dürfen - eine rein theologische Position, hier aber vermischt mit Verleumdung Israels. Die Palästinenser sind nicht Opfer Israels, sondern der verlorenen hasserfüllten arabischen Kriege gegen Israel.
Miry .
Was man aber nicht vergessen darf ist, dass die Juden die Palästinenser verfolgten und verjagten.
Klaus Elmar Müller
@Miry . Das taten sie im Krieg, den die arabischen Nationen begonnen hatten; andere wurden von den Arabern selber umgesiedelt; andere flohen freiwillig; viele blieben im Land, z.B. in Bethlehem oder in Jerusalem.
Elista
Kürzlich habe ich auch ein Video gesehen von Antizionistischen Rabbi, die im Iran bei Präsident Raisi waren und von ihm sehr freundlich empfangen wurden. Ich finde es leider nicht mehr. Soweit ich es noch weiß, sagte er, dass die Juden bei ihm immer gut und sicher haben leben können, dass er immer zwischen Juden und Zionisten unterschieden habe.
Klaus Elmar Müller
Zionisten sind Juden! "Böser Jude, guter Jude" - toll!
Elista
Ich habe zitiert, nicht bewertet
Josef O.
Nicht nur das Präsidium des Evangelischen Kirchentages hat heuer entschieden, diesmal keine Nakba-Ausstellung zu erlauben. Auch die Polizei hat Demonstrationen zum 75. Nakba-Tag in Berlin verboten... so jedenfalls hat das die 'tagesschau' berichtet:
Berlin: Wieso begehen Palästinenser den Nakba-Tag?
Der Bericht bringt Vieles, von dem die meisten Menschen gar nichts wissen. Da wird auch auf die …More
Nicht nur das Präsidium des Evangelischen Kirchentages hat heuer entschieden, diesmal keine Nakba-Ausstellung zu erlauben. Auch die Polizei hat Demonstrationen zum 75. Nakba-Tag in Berlin verboten... so jedenfalls hat das die 'tagesschau' berichtet:
Berlin: Wieso begehen Palästinenser den Nakba-Tag?
Der Bericht bringt Vieles, von dem die meisten Menschen gar nichts wissen. Da wird auch auf die schlimme Siedlungspolitik der Israelis hingewiesen, die in den letzten Tagen immer wieder zur Sprache gekommen ist: "Für viele geht es bei der Nakba aber nicht nur um die Ereignisse von 1948. 'Die Nakba dauert noch an', schreibt etwa die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft auf ihrer Internetseite und kritisiert den Bau israelischer Siedlungen in der besetzten Westbank. Das sei 'eine schleichende Vertreibung palästinensischer Bewohner'."
Josef O.
Vielfach überrascht war ich ob der Tatsache, das mehrheitlich linke sprich echt atheistische und kommunistische Seiten über die Thematik 'Nakba' geschrieben haben. Wie gesagt, es geht mir um Wahrheitsfindung, nicht um irgendwelche Parteinahme, schon gar nicht um eine Bekräftigung irgendwelcher kommunistischen Weltvorstellungen. Ich fange diesbezüglich mal mit einem Beitrag der 'Frankfurter Rundschau' an: …More
Vielfach überrascht war ich ob der Tatsache, das mehrheitlich linke sprich echt atheistische und kommunistische Seiten über die Thematik 'Nakba' geschrieben haben. Wie gesagt, es geht mir um Wahrheitsfindung, nicht um irgendwelche Parteinahme, schon gar nicht um eine Bekräftigung irgendwelcher kommunistischen Weltvorstellungen. Ich fange diesbezüglich mal mit einem Beitrag der 'Frankfurter Rundschau' an:
Das Schweigen über die Nakba
Interessantes Detail am Rande: Das Präsidium des Evangelischen Kirchentages hat heuer entschieden, diesmal keine Nakba-Ausstellung zu erlauben. Es handelt sich dabei um 13 Ausstellungstafeln, die der Verein "Flüchtlingskinder im Libanon" erstellt und seit 2009 schon auf diversen Kirchentagen gezeigt hat. Aber beim Nürnberger Kirchentag im Juni bleibt das untersagt.
Das ist interessant und bemerkenswert!
LaudeturJesusChristus!
nutzt unseren Seelen nichts
LaudeturJesusChristus!
sollen wir uns jetzt Predigten von Juden anhören???
Josef O.
Das ist eine Botschaft, keine Predigt! Laudetur Jesus Christus!
LaudeturJesusChristus!
nutzt unseren Seelen nichts
Elista
Es ist nicht unbedingt zum Nützen unserer Seele aber zum Verstehen der ganzen Problematik. Es ist gut, sich nicht nur eine Seite anzuhören. @LaudeturJesusChristus
LaudeturJesusChristus!
Alles was unserer Seele nicht nutzt, zieht ab von Gott. Es hat nur Sinn, Information mitzuteilen, die uns Gott näher bringt - sonst ist es Zeitverlust. Demut fordert auch : Wir müssen nicht alles wissen, wir können nicht alles wissen. Sich in Judentum und Islam vertiefen, macht keinen Sinn, wenn man nur für Gott leben will.
Josef O.
Ich habe jetzt in der letzten Stunde nach diesem 'Nakba' gegoogelt und interessante Seiten dazu gefunden, von den unterschiedlichsten Leuten! Ich möchte gleich vorausschicken, dass ich nicht für irgendjemanden Partei ergreifen will, sondern nur daran interessiert bin, die Wahrheit herauszufinden!
Ich will mal mit einer österreichischen Seite anfangen:
palestinemission.at/…5-mai-2023-der-tag-der-…More
Ich habe jetzt in der letzten Stunde nach diesem 'Nakba' gegoogelt und interessante Seiten dazu gefunden, von den unterschiedlichsten Leuten! Ich möchte gleich vorausschicken, dass ich nicht für irgendjemanden Partei ergreifen will, sondern nur daran interessiert bin, die Wahrheit herauszufinden!
Ich will mal mit einer österreichischen Seite anfangen:
palestinemission.at/…5-mai-2023-der-tag-der-nakba-jährt-sich-zum-75-mal
Schon das Eingangsstatement hat es in sich:
"75 Jahre nach der nach wie vor andauernden Nakba wählt die Welt immer noch Schweigen und Komplizenschaft statt sinnvoller Interventionen und Rechtsstaatlichkeit. […] Israel ist ein Freund und Verbündeter der Mächtigen und genießt faktisch völlige Straffreiheit. Hinzu kommt, dass Antizionismus zum neuen Antisemitismus geworden ist, während jede Kritik oder auch nur die Dokumentation der systematischen und strukturellen Verstöße gegen das Völkerrecht und das Leben der Palästinenser als antijüdische Diskriminierung ausgelegt wird. Die Palästinenser sind bestenfalls eine Randnotiz, eine Nuance in dieser Geschichte, und die palästinensische Geschichte, Identität und Präsenz werden schlicht und ergreifend ignoriert. - Amjad Alqasis: Zionism’s brutal legacy"
Das ist schon mal recht hammermäßig! Aber es deckt sich mit dem, was Rabbi Yisroel Dovid Weiss gesagt hat: "Antisemitisch ist, wer den Staat Israel unterstützt."
Und ich gehe noch einen Schritt weiter: Jemand ist nicht nur ein Antisemit, sondern viel mehr noch ein vollkommener Nazi, der diese "ethnischen Säuberungen", damals begangen von jüdischen Milizen, die der israelische Historiker Ilan Pape nach eingehenden Untersuchungen israelischer Militärarchive als solche bezeichnet hat, auch noch bejaht.
Josef O.
Ich poste hier nochmals den gleichen Kommentar, den ich schon vorhin unter das englischsprachige Video geschrieben habe... das Entscheidende dabei ist das Stichwort 'Nakba'!
Vielen von Euch wird der Begriff 'Nakba' bis heute ebenso wenig bekannt gewesen sein wie mir. Ich zitiere dazu aus einem Beitrag von Muriel Asseburg vom 28.04.2023:
"75 Jahre nach der Nakba - Die Katastrophe dauert an
Während …More
Ich poste hier nochmals den gleichen Kommentar, den ich schon vorhin unter das englischsprachige Video geschrieben habe... das Entscheidende dabei ist das Stichwort 'Nakba'!
Vielen von Euch wird der Begriff 'Nakba' bis heute ebenso wenig bekannt gewesen sein wie mir. Ich zitiere dazu aus einem Beitrag von Muriel Asseburg vom 28.04.2023:
"75 Jahre nach der Nakba - Die Katastrophe dauert an
Während die Gründung Israels 1948 für Jüdinnen und Juden einen sicheren Zufluchtsort schaffte, steht sie für die Palästinenserinnen und Palästinenser für die 'Katastrophe'.
Dieses Jahr feiert Israel sein 75-jähriges Bestehen und damit auch die Etablierung eines sicheren Zufluchtsortes für Jüdinnen und Juden aus aller Welt. Zugleich jährt sich zum 75. Mal die Nakba [arabisch: 'Katastrophe'], also die Flucht und Vertreibung der meisten ansässigen Palästinenser*innen aus dem heutigen Staatsgebiet Israels. Für Palästinenser*innen ist die Nakba nicht nur ein Ereignis, das in der Vergangenheit liegt. Vielmehr beschreiben sie mit dem Begriff auch ihre aktuelle Lebensrealität. Denn bis heute ist das palästinensische Streben nach nationaler Selbstbestimmung nicht erfüllt, leben die Flüchtlinge und ihre Nachkommen, oft staatenlos, im Exil, werden palästinensische Staatsbürger*innen Israels diskriminiert und Palästinenser*innen in den besetzten Gebieten verdrängt. Nach wie vor dauert auch der – asymmetrische – Konflikt um das ehemalige britische Mandatsgebiet Palästina an. Eine friedliche Regelung des Territorialkonflikts und der Flüchtlingsfrage ist heute weniger absehbar denn je. Dies zwingt auch die deutsche Politik, zu überdenken, wie die historische Verantwortung mit einem zielführenden Beitrag zur friedlichen Konfliktbearbeitung in Nahost in Einklang gebracht werden kann."
Der ganze Beitrag ist sehr interessant und äußerst empfehlenswert zum Lesen!
75 Jahre nach der Nakba
Eugenia-Sarto
Danke!
Miry .
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Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
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Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden;
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denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im …More
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Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
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Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden;
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denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Miry .
Israels Wiedererrichtung ist die Voraussetzung für die kommende Königsherrschaft Jesu Christi.
Römer 11 lesen!More
Israels Wiedererrichtung ist die Voraussetzung für die kommende Königsherrschaft Jesu Christi.

Römer 11 lesen!
Andreas Sachse
Damit ist ja wohl kaum ein säkularer Staat gemeint.
Andreas Sachse
Und Christi Königsherrschaft wird erst nach dem Jüngsten Gericht anbrechen.
Miry .
Sicher doch, denn Israel, Zion und Jerusalem sind endzeitliche Synonyme.
Wie soll denn Gottes Strafe zuerst den Juden treffen?
Der Zorn Gottes fängt in Israel an.
Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
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Siehe, euer …More
Sicher doch, denn Israel, Zion und Jerusalem sind endzeitliche Synonyme.
Wie soll denn Gottes Strafe zuerst den Juden treffen?
Der Zorn Gottes fängt in Israel an.

Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
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Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen werden;
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denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Miry .
@Andreas Sachse
Der Begriff "Jüngstes Gericht" steht nicht in der Bibel, ausser in der Luther-Bibel, aber Luther hat das "Jüngste" hinzugefügt.
Klaus Elmar Müller
@Miry . Die Zerstörung Jerusalems und des Tempels WAR bereits im Jahre 70 n. Chr.! Die Zerschlagung Deutschland fand im letzten Jahrhundert gleich zwei Mal statt. Der Holocaust war kein Strafgericht Gottes über die Juden, weil nämlich Gott kein Teufel ist.
Miry .
"denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!"
Das ist für den Zorn Gottes für Jerusalem = Juden bestimmt, also zukünftig.More
"denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr sprechen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!"

Das ist für den Zorn Gottes für Jerusalem = Juden bestimmt, also zukünftig.