Moslem-Mission
Vom Mafioso zum Missionar
Ali Atlas, ehemaliger Mafiachef, ist heute überzeugter Christ. Er betreibt eine Teestube in Favoriten und versucht gezielt, muslimische Jugendliche vom Christentum zu überzeugen. Kein Drehbuchschreiber hätte seine Lebensgeschichte spannender schreiben können. Ob sie wahr ist? Urteilt selbst.
Vor 35 Jahr en hatte „Ali Baba “ 268 Leute, die für ihn arbeiteten. Arbeiten hieß für den 55-Jährigen damals: internationaler Waffen- und Drogenhandel. Stets trug der Ex-Unterweltboss drei Waffen am Körper, zwei Walter PPK hinter dem Rücken und eine Smith & Wesson unter den Achseln. Nie konnte er eine Nacht lang durchschlafen. Hielt er sich in öffentlichen Gebäuden auf, saß er stets mit dem Rücken zur Wand – um die Übersicht zu behalten für den Fall, dass ihn ein Feind aufsucht. Heute lädt Ali Atlas, wie der Sohn eines sunnitischen Türken und einer schiitischen Kurdin wirklich heißt, zum wöchentlichen Bibelstudium in seine Favoritener Teestube. Von ihr behauptet er:…Mehr
@calix:
Ich glaube, wir reden an einander vorbei.
Das Wunder ist ein Ereignis, das nicht innerweltlich erklärbar ist, da es die 'natürlichen', die innerweltlichen Gesetze überschreitet, und somit zeigt, daß es zwingend eine Wirklichkeit geben muß die außerhalb, jenseits, dessen ist, existiert, was wir Schöpfung nennen.
Somit helfen Wunder zum Glauben an das was durch die Sinne nicht zugänglich ist.
@Iacobus
Und wenn der Himmel plötzlich grün werden würde, wäre es kein übernatürlicher Sachverhalt. Das was den Sinnen als solche zugänglich ist immer geschaffene Natur und kann niemals zum Glauben führen.
In analogie dazu gilt, dass es kein Sakrament gibt, dass ohne das "Wort" zustande kommt. Oder anders gesagt: Nichts was Welt ist, ist der Grund unseres Glauben. Würde man sich auf diese Art von Wunder beim Glauben stützen wollen, hieße das ja nur wieder auf etwas geschaffenes zu vertrauen.
Bin dir auch dankbar für MT 16,16-17: Hier wird doch ganz klar gesagt von Jesus: Du glaubst nicht aufgrund meines Menschseins an mich. Es ist an mir nicht ablesbar, dass ich der Sohn Gottes bin. Sondern es muss dir offenbart werden oder anders gesagt es muss dir mitgeteilt werden. Und dies geschieht einzig und allein durch das Wort Jesu.
Zum Hauptmann: Wahrscheinlich lässt du das wieder nicht gelten: Aber die Bibel ist eben nicht von jener historischen Exaktheit wie ein heutiger Polizeibericht. Die Bibel kleidet Glaubenserfahrung in Bildern. Das tut das AT, das tut das NT und das tun wir auch heute noch teilweise.
@calix:
"...auf sein Wort hin glauben."
Oder aber eben auch dank der Wunder, die ja eindeutig über die Natur des Geschaffenen hinausgingen!
Menschen sind aber auch zum Glauben gelangt ohne dies auf sein Wort hin zu tun:
"Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel." [Mt. 16,16-17]
"Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!" [Mt. 27,54]
Die menschliche Natur Jesu ist geschaffene Natur. Die zweite göttliche Person ist ungeschaffen.
Mit dem "Sehen" habe ich auch keine Probleme. Es geht ja darum "was" man sieht/gesehen hat. Und das war die geschaffene Natur Jesu. Das dieser Mensch allerdings Gottes Sohn ist das konnte man nur gegen den Anschein auf sein Wort hin glauben.
@Iacobus
wenn du diese texte so interpretierst, dann waren die ersten zeugen des Glaubens vom Glauben dispensiert, denn sie konnten sich bei ihrem Glauben nicht allein in Gottes Wort (welches ungeschaffen ist) gründen, sondern eben auch in etwas geschaffenen und damit in ein Stück Welt. Geschaffen und damit ein Stück Welt sind sie deshalb, weil sie ja jederman kraft der natürliche Vernunft vernehmen kann. Alles was die Sinne erfassen können ist Welt. Auch die menschliche Natur Jesu ist geschaffene Natur. Und die konnte man auch ohne Glauben erkennen.
@calix:
Tam-Tam sagt Wahres, wenn er schreibt, daß Gott wollte, "dass mit den inneren Hilfen des Heiligen Geistes äußere Beweise seiner Offenbarung verbunden werden, nämlich göttliche Taten und vor allem Wunder und Weissagungen, die, da sie Gottes Allmacht und unendliches Wissen klar und deutlich zeigen, ganz sichere und dem Erkenntnisvermögen aller angepasste Zeichen der göttlichen Offenbarung sind."
Auch die Evangelien selbst sind so verfaßt, daß sie uns als wahrhaftiges geschichtliches Zeugnis und Beweis dienen wollen, sie stellen dadurch eben nicht einen Mythos dar, eine ahistorische beweislose bildhafte Geschichte.
Christus ist dem Thomas nicht (nur) in der Eucharistie erschienen, sondern in seinem Auferstehungsleib und dies real und nicht nur metaphorisch...
@Tam-Tam
diese "Zeichen", die du da nennst liegen für mich auf der selben Ebene wie es im Jakobusbrief heißt: Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke.
Wer erfüllt ist vom Hl. Geist, der wird auch die guten Werke dann vollbringen. Diese Werke sind für jederman sichtbare Zeichen. Sie sind kein mögliches "Anhängsel" an den Glauben, sondern ereignen sich, wenn jemand zum Glauben kommt. Die guten Werke tun heißt für mich aufgrund des Glaubens jenes Gesetz oder moralischen Anspruch Gottes an die Welt tatsächlich nun zu erfüllen. Wenngleich dieses Gesetz auch bloß im Glauben erfüllbar ist, so ist es doch bereits vorm Glauben erkennbar. Niemand kann sich also entschulden für die Sünde.
Damit nichtsdestoweniger der Gehorsam unseres Glaubens mit der Vernunft übereinstimmend [vgl. Röm 12,1] sei, wollte Gott, dass mit den inneren Hilfen des Heiligen Geistes äußere Beweise seiner Offenbarung verbunden werden, nämlich göttliche Taten und vor allem Wunder und Weissagungen, die, da sie Gottes Allmacht und unendliches Wissen klar und deutlich zeigen, ganz sichere und dem Erkenntnisvermögen aller angepasste Zeichen der göttlichen Offenbarung sind. Deshalb haben sowohl Moses und die Propheten als auch vor allem Christus, der Herr, selbst viele und ganz offensichtliche Wunder und Weissagungen getan; und von den Aposteln lesen wir: "Jene aber brachen auf und predigten überall; der Herr wirkte mit ihnen und bestätigte ihre Rede durch nachfolgende Zeichen" [Mk 16,20].
@Iacobus
ich denke mal, dass du diese Perikope hier nennst, weil du mir damit die Möglichkeit und Tatsächlichkeit von Jesus Offenbarungen als visuelle und auditive Erscheinung authentisch mit der Bibel beweisen willst.
Zunächst klingt das ja auch sehr einfach und klar und es gibt noch andere Auferstehungszeugnisse, die so ähnlich klingen.
Nun was mir zu dieser Perikope zunächst auffällt ist, dass sie im Rahmen einer Eucharistiefeier stattfindet (acht Tage darauf...). Jesus begegnet unter den Gestalten von Brot und Wein und in seinem Wort als ganzer Christus und in dieser sakramentalen Begegnung kommt Thomas zum Glauben, dass er der Herr ist. Im Grunde ereignet sich dies in jeder Messfeier auch heutzutage. Was ist aber in der perikope anders als zu späteren Eucharistiefeiern bzw. zu heutigen Eucharistiefeiern? Es geht um den letzten Satz. Er könnte suggerieren, dass Thomas stützen für seinen Glauben bekommen hat, die außerhalb des reinen Glaubens liegen, also z.B. in diesen visuellen Erscheinungen. D.h. mit anderen Worte er könnte soetwas wie eine Dispens vom Glauben bekommen haben, weil er hat ja geschaut.
Ich gehe davon aus, dass es diese Dispensen nicht gibt. Vielmehr wird in dem Satz deutlich, dass sich das "Sehen" auf den historischen Jesus, der so ca. 3 Jahre durch Galiläa gezogen ist und Menschen um sich versammelt. Diesen historischen Jesus konnte man sehen und anfassen. Auch Thomas konnte diesen historischen Jesus sehen und auf Begegnungen mit Ihm beruht sein Glaube. Er hat (zusammen mit den anderen ersten zeugen des Glaubens) den "Vorteil", dass er Jesus noch "persönlich" kannte. Diese Generation der ersten Zeugen bezeugt nun, dass der im Sakrament gefeierte Christus derselbe Jesus von Nazareth ist, den natürlich spätere Generationen nicht mehr kennen können. Diese werden "selig" genannt, wenn sie glauben.
Kurzum: Die Perikope richtet sich im Grunde an die zweite Generation von christen, die nicht mehr Jesus "live" erlebt haben. Sie erläutert, dass Jesus dennoch authentisch da ist, da durch das Zeugnis der Apostel der Graben zwischen hist. Jesus und sakramental gefeierten Christus aufgehoben ist. Christus ist nur vermittelt durch die Kirche zugänglich. Niemand außer die ersten Zeugen hat einen direkten Zugang zu diesem hist. Jesus.
@calix:
"Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben."
[Joh. 20,24-29]
Das ist ja sagenhaft...Nichtchristen glauben himmlischen Erscheinungen offensichtlich eher als Katholiken heute solche wahrhaben oder für möglich halten wollen.
Auch Christen "glauben" auch nicht an solche Erscheinungen, denn der Glaube gründet allein in Gottes Wort im mitmenschlichen Wort. Auch wird Gottes Wort durch solche Erscheinungen nicht plausibiler gemacht.
Diese Vorstellung ist für mich Mythos und kein Glaube. Es gibt keine "Stützen" für den Glauben außerhalbs des Glaubens.
Das ist ja sagenhaft...Nichtchristen glauben himmlischen Erscheinungen offensichtlich eher als Katholiken heute solche wahrhaben oder für möglich halten wollen.
Super, vielen Dank fürs Einstellen. Das deckt sich mit einem Bericht, den ich vor kurzem gehört habe, dass nämlich viele Moslems per Vision zu JESUS CHRISTUS bekehrt werden, also dass ER ihnen erscheint. Preist den HERRN!