Erntehelfer
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Eugenia-Sarto
Aber hier hasst doch niemand den Papst, sondern wir beten für ihn. Allerdings ist es sehr wichtig, dass wir hier auch immer Freude über unseren Glauben verbreiten, damit man "Rom" aushält.
Kirchenkätzchen
@Tobias.12 Da ist ja gar kein Artikel, bzw. höchstens ein sehr kurzer vom Erntehelfer, eher sind es bloss ein paar klare Bemerkungen und dann die Verknüpfungen zum Thema. Warum also, wegen welcher Stilfragen oder hochmoralischen Benimmregeln lassen Sie Sich dazu verleiten, wenigstens streckenweise für das Unsägliche Partei zu ergreifen? Danke, wenn Sie Sich in dieser Sache mässigen sollten.
Windlicht
Klar ist das Polemik. Man sollte ihr daher nicht zu viel Gewicht beimessen. A propos: Sehr beeindruckend finde ich immer wieder den verst. Kardinal Vlk und seine Arbeit als Fensterputzer von Prag....und da war er schon Priester. Das ist nicht peinlich, sondern beeindruckend...und für uns alle irgendwie beschämend.
Windlicht
Papst Franziskus hat ja wohl selber mit dieser Türsteher-Anekdote kokettiert (schaut schaut wo ich mal angefangen habe... ganz unten... ) Kein anderer Hahn hätte sonst danach gekräht und diese Sache herausgekramt. Warum auch? Was ist daran besonders, daß man damit hausieren gehen muß? - So aber geht in Erfüllung, was geschieht, wenn man aus dem eigenen Leben erzählt: Meist wird es peinlich.
Eugenia-Sarto
Der Kirchenvater Chrysostomus dachte noch etwas anders:

Nach christlicher Lehre aber fragt man nicht so sehr danach, ob eine fromme Seele zürne oder sich betrübe, sondern warum sie zürne,- Denn wer ohne Grund zürnt (Chrysostomus), wird schuldig sein;
wer aber aus einem Grund zürnt, wird nicht schuldig sein; denn wenn es keinen Zorn gibt, gedeiht weder die Wissenschaft, noch erhalten sich …More
Der Kirchenvater Chrysostomus dachte noch etwas anders:

Nach christlicher Lehre aber fragt man nicht so sehr danach, ob eine fromme Seele zürne oder sich betrübe, sondern warum sie zürne,- Denn wer ohne Grund zürnt (Chrysostomus), wird schuldig sein;
wer aber aus einem Grund zürnt, wird nicht schuldig sein; denn wenn es keinen Zorn gibt, gedeiht weder die Wissenschaft, noch erhalten sich die Gerichte, noch werden die Vergehen verhindert.
Wenn er nicht aus einem Grund zürnt, sündigt er; denn die unvernünftige Nachsicht sät Vergehen aus, ernährt die Nachlässigkeit, und bringt nicht nur Böse, sondern auch Gute zum Bösen.

Man darf also nicht ohne Ursache zürnen, weil der Zorn des Mannes die Gerechtigkeit Gottes nicht tut (Jak 1,20)
Jedoch ist der Zorn, der einen Grund hat, kein Zorn, sondern ein Gericht. Denn Zorn ist eigentlich die Regung der Leidenschaft; wer aber mit Grund zürnt, dessen Zorn stammt nicht aus der Leidenschaft; darum zürnt er nicht, sondern richtet.(Chrysostomus).
Auch dies wollen wir betrachten, was es heisse, über seinen Bruder zürnen; denn der zürnt nicht über den Bruder, welcher über die Sünde des Bruders zürnt. Wer also nicht über die Sünde des Bruders zürnt, zürnt ohne Ursache.
Kein Vernünftiger tadelt es, über den Bruder zu zürnen, damit er sich bekehre; denn solche Regungen kommen von der Liebe zum Guten und von der heiligen Liebe, und verdienen daher den Namen Laster nicht, da sie der gefundenen Vernunft folgen.( Augustinus)
Quelle: Catena aurea)
Eugenia-Sarto
Urteilen muss man immer ( in der Sache), richten ( über die Person) nicht!
Kirchenkätzchen
@Tobias.12 Sie denken genau, wie es der Jesuit gerne hätte, dass Sie denken. Urteilt nicht, also urteilt gefälligst auch heute nicht über mich, wenn ich mal kurz mit voller Absicht gegen die Hl. Kirche vom Stapel ziehe.
Tradition und Kontinuität
@Tobias12
Ich glaube, wir reden da einfach aneinander vorbei. Die Beispiele der bekehrten Sünder taugen nicht, denn erstens ist ein Türsteher ja nicht per se ein Sünder, und zweitens sehe ich nicht, dass J.Bergoglio sich "bekehrt", sprich sein Verhalten generell verändert hätte, im Gegensatz zu den erwähnten Beispielen von Paulus bis zu Maria Magdalena. Was ich sagen wollte, ist, dass die …More
@Tobias12
Ich glaube, wir reden da einfach aneinander vorbei. Die Beispiele der bekehrten Sünder taugen nicht, denn erstens ist ein Türsteher ja nicht per se ein Sünder, und zweitens sehe ich nicht, dass J.Bergoglio sich "bekehrt", sprich sein Verhalten generell verändert hätte, im Gegensatz zu den erwähnten Beispielen von Paulus bis zu Maria Magdalena. Was ich sagen wollte, ist, dass die Qualitäten eines Türstehers, nicht unbedingt die eines Papstes sein sollten. Aber es gibt sicher Details in der Vita von Papst Franziskus, die mich mehr stören als diese doch relativ harmlose Türsteher-Geschichte.
Eugenia-Sarto
Also ich meine, , dass es nicht ganz leicht ist, sich immer seiner Emotionen zu enthalten bei diesem Papst. Schliesslich erhalten wir fast täglich schlimme Nachrichten, die manchmal wütend, dann wieder traurig und mutlos machen. Und wir hier in Gloria schaukeln uns natürlich auch gegenseitig mit unseren Emotionen auf. Dass da manchmal jemandem die Hutschnur reisst, ist verständlich.
Der heilige …More
Also ich meine, , dass es nicht ganz leicht ist, sich immer seiner Emotionen zu enthalten bei diesem Papst. Schliesslich erhalten wir fast täglich schlimme Nachrichten, die manchmal wütend, dann wieder traurig und mutlos machen. Und wir hier in Gloria schaukeln uns natürlich auch gegenseitig mit unseren Emotionen auf. Dass da manchmal jemandem die Hutschnur reisst, ist verständlich.
Der heilige Thomas sagt, dass der Zorn auch etwas Gutes hat. Er will Gerechtigkeit schaffen und bewirkt Handeln durch seine Erregung.
Katharina Maria
@pio molaioni
Ich finde das einfach unverschämt, sich so auf des Papstes frühere Lebensabschnitte - so verifiziert - zu beziehen.
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Ich finde es legitim.
Nach beinahe 5 Jahren sollte man wissen, wessen Geistes Kind er ist.
Aufklärung ist da wichtig, für jene, denen auch nach 5 Jahren nichts Verdächtiges auffällt....
Bethlehem 2014
Früher war doch (nahezu) jeder Papst, der gewählt wurde, Türsteher. Nur nannte man das damals "Ostiarier". Bergoglio ist halt der erste Papst, der diese Weihe wohl nicht mehr erhalten hat...
Kirchenkätzchen
@pio molaioni Aber die Magdalena verehren wir, weil sie sich bekehrt hat, und Matthäus-Levi genauso, wie auch alle andern. Wo sind die Anzeichen der Bekehrung beim Rausschmeisser?
Eugenia-Sarto
Was man hervorheben muss, ist doch, dass sie nie die Lehre verfälschten. Selbst Klemens VII. wegen der Ehe des Heinrich VIII. gab nie zu, das Ehesakrament zu verletzen.
Eugenia-Sarto
@NAViCULUM warum sagen Sie das? Es gibt mehrere sehr gute Renaissancepäpste. Ich erinnere auch noch an Hadrian VI. Wenn sie nicht selbst Theologen waren, so hatten sie doch ihre guten Berater.
One more comment from Eugenia-Sarto
Eugenia-Sarto
Es gibt in der Kirchengeschichte viel Verwunderliches. Papst Julius II., ein Renaissancepapst, war vor seiner Papstwahl ein typischer Renaissancemensch. Er hatte mehrere Kinder.
Nach seiner Wahl zum Papst lebte er sehr sittlich und streng mit sich und anderen. Es ging ihm nur um das Wohl der Kirche. Auf sich selbst nahm er keine Rücksichten. Ein bedeutender und grossartiger Papst!
Seelenklempner
Wenn ich das richtig sehe, geht es zumindest dem "Kreuzknappen"
(bei manchen Kommentatoren mag es noch andere Motive geben)
nicht um Verächtlichmachung von Papst und/oder Türstehern,
sondern der springende Punkt ist, und das sehe ich auch so, dass
Papst Franziskus von sich behauptet, er habe gelernt, wie man mit
schwierigen Menschen umgeht. - Bei allem Respekt: Genau das
bezweifele ich - …More
Wenn ich das richtig sehe, geht es zumindest dem "Kreuzknappen"
(bei manchen Kommentatoren mag es noch andere Motive geben)
nicht um Verächtlichmachung von Papst und/oder Türstehern,
sondern der springende Punkt ist, und das sehe ich auch so, dass
Papst Franziskus von sich behauptet, er habe gelernt, wie man mit
schwierigen Menschen umgeht. - Bei allem Respekt: Genau das
bezweifele ich - oder er hat es vergessen!
Tradition und Kontinuität
Die Wahrheit liegt auch hier, wie so oft, in der Mitte. Einerseits sollte man J. Bergoglio nichts Verwerfliches unterstellen in Bezug auf diesen Job, anderseits sollte so ein Job schon ein Hindernis sein auf dem Weg zur Ernennung eines zukünftigen Papstes. Mir sind Türsteher generell suspekt, und als Papst, verhält sich J. Bergoglio immer noch wie ein Türsteher. Ein Mann fürs Grobe halt!
Eremitin
ich ebenso
SARAH FOR POPE
Soso, Papst Franziskus war vorher Türsteher in einer Nachtbar.
Ich will jetzt lieber nicht schreiben, was mir dazu spontan einfiel. 🤐