Warum ich kein Organspender mehr bin │ Lebendige Organentnahme? │ Unbeschreibliche Schmerzen?
Information zum Thema Hirntod und Organspende
Tina 13 und ein weiterer User verlinken diesen Beitrag
Organspende ist ausser bei einer freiwilligen Spende der Niere, bei den weiteren Familienangehörigen, nicht Gottgewollt.
Leider informiert man die Menschen zu wenig oder gar nicht darüber, dass Hirntod nicht gestorben ist. Man macht wieder nur Werbung über die Rettung von Menschen welche ein Organ brauchen. Noch eine Lüge um des profites willen.
@schorsch60,
generell zum Thema Organentnahme ... ist meiner Meinung nach moralisch NICHT erlaubt.
Auf wirklich freiwilliger Basis nur, wenn die Organentnahme ohne Schaden für den Spender
über die Bühne geht. Kann man das denn garantieren? Und müsste dem auch eine persönliche Einigung beider Parteien vorausgehen, ohne jeglichen Automatismus.
Drum, stimmen meist junge, gesunde und unerfahrene Menschen, also Nichtmediziner, einer eventuellen Organentnahme zu via Spendeausweis, und in einigen Ländern schon per Gesetz, ist das höchst fragwürdig und gehört für null und nichtig erklärt.
1. bei Organspende muß als Grundsatz anerkannt werden, von einem Toten werden keine Organe verwendet, Organe müssen noch leben und das ist nur möglich in einem lebenden Körper,
2. beim sterben gibt es eine Reihenfolge der Organe im absterben und das letzte Organ ist das Gehirn, es kann keinen Hirntot geben wenn die lebenswichtigen Funktionen noch gegeben sind,
4. so gibt es Organe wie eine Niere, ein Teil der Leber nach deren Entnahme der Spender weiter leben kann, dagegen gibt es Organe nach deren Entnahme der Körper tot ist.
5. Das Sterben gehört zum Leben und ist ein Prozess der bei jedem Mensch ein anderer ist.
6. dieser Prozess kann länger oder kürzer sein und ist für den Sterbenden hilfreich auf dem Weg zu Gott, vor den Richterstuhl Gottes,
7. wird dieser Prozess verkürzt, durch das Abschlachten zur Organentnahme so greift der Mensch in den intimsten Vorgang zwischen Gott und dem Menschen ein, wozu ihm die Berechtigung fehlt,
8. ich habe aus diesem Grund eine Erklärung bei mir, die darauf hinweist, ich bin weder Organspender noch Organempfänger.
9. unsere Aufgabe ist es am Seelenheil des Menschen orientiert zu sein und demnach die Handlungen festzulegen
Ich glaube das ein Mensch immer anders Entscheiden würde wenn man selbst Betroffen ist. Mir geht es nicht um moralischen Druck sondern um eine General-Verurteilung der Organspende. Es muss auf alle Fälle Sichergestellt sein das der Spender keine Lebenserwartung mehr hat bevor im das Organ entnommen wird. Schwarze Schafe und Missbrauch wird es immer geben überall im Leben. Leider. Nur einfach sagen ich Spende nicht weil es Missbrauch gibt ist meines Erachtens zu einfach.
Bei Nierenspende liegt der Fall wohl anders. Man kann sehr wohl eine Niere spenden, ohne selbst geschädigt zu werden. Aber auch da bitte nur mit Einverständnis auf beiden Seiten.
Und ohne jeglichen moralischen Druck.
@Bibiana Auch an Sie die Frage wie würden Sie Entscheiden wenn sie eine Niere brauchen ? Lebenslange Blutwäsche oder eine Spender - Niere ? Nochmal ich verurteile niemand. Mir geht es nur, wie würde die Person Entscheiden wenn die ein Organ zum Weiterleben braucht.
Ein dringlicher Appell, einer Organentnahme nicht zuzustimmen.
Mir wird auch flau in der Magengegend bei der Vorstellung, dass andere weiter leben können/dürfen auf Kosten von Sterbenden. Und kommt dann auch noch Kriminalität hinzu wie Organentnahme schon "ohne Hirntod" von Schwerverletzten... auf weitere verbrecherische Organbeschaffung will ich gar nicht hinweisen.
Und sorry @schorsch60, wenn ich ein Organ brauche, kann ich mir das doch nicht von einem anderen besorgen. Ist medizinisch ja heute wohl möglich, aber ist denn auch erlaubt, was man machen kann? Das ist doch die Frage. Wie schnell kommt man da in Teufels Küche.
Bin ich zB arm, darf ich mich doch auch nicht bereichern an Millionären, etwa durch Überfall.
Es stellt sich wohl immer mehr heraus, dass Organentnahme oft ganz anders über die Bühne geht, als man sich das zuerst mit vielen Idealen so vorgestellt hatte. Ist doch fürchterlich, grauenvoll und ungerecht.
@Eremitin: Was machen Sie wenn dann durch eine Krankheit ein Organ brauchen ? Wollen Sie lieber Sterben. Mir gehts hier darum das man die Organspende nicht allgemein Verteufelt. Es ist eine Gewissensfrage. Bitte verstehen Sie mich, ich Verurteile sie nicht. Mir geht es darum wie würden Sie Entscheiden. Zigtausende in Deutschland warten auf ein neues Organ. Mich würde Interressieren was die für eine Antwort geben würden wenn man die Fragen würde was halten Sie von der Organspende... Ich habe auch einen Organspende - Ausweiß.