Unbemerkt von aller Öffentlichkeit jährte sich am gestrigen Sonntag der Todestag der Bickendorfer Seherin und Stigmatisierten, Anna Maria Göbel zum 85. Mal. Ihr Grab auf dem Bickendorfer Friedhof existiert noch. Sie ruht in der Gruft ihrer Familie. Ohne jeden weiteren Hinweis ist ihr Name auf dem Grabstein zu lesen. Anna Maria Göbel hat seit ca. 1921 über 20 Jahre lang ein mystisches Opferleben geführt. Eine Untersuchung in einem Trierer Krankenhaus 1927 soll sie als Betrügerin entlarvt haben. Angeblich hätten sich keine übernatürlichen Zeichen gezeigt. Ihr Seelsorger, Ortspfarrer Adam Faber wurde daraufhin strafversetzt, Anna Maria Göbel wurde gemaßregelt, Besuche verboten, die Familie drangsaliert. Neueste Nachforschungen und Quellenstudien zeigen ein anderes Bild: Die Untersuchung war eine Farce bzw. für die Seherin eine Qual. Sie dauerte vierzehn Tage, aber zwei der Prüfer haben sie nur ein einziges Mal besucht, die anderen beiden waren nur sporadisch da. Anna Maria Göbel wurde …Mehr
♰ Der heilige Maximilian Kolbe feierte hier im Jahr 1918 seine erste Messe. ♰Die Basilika Sant'Andrea delle Fratte, Rom, ItalienUrsprünglich über einer Kirche aus dem Jahr 1192 errichtet, die als „infra hortes“ („zwischen den Obstgärten“) bekannt war, leitet sich der Name „Fratte“ vom byzantinisch-griechischen Wort „phráktē“ (Hecke) ab und verweist auf die historische Lage am Rande des mittelalterlichen Roms. Der Bau des heutigen Gebäudes begann 1604 nach den Plänen von Gaspare Guerra, maßgeblich mit Beiträgen von Francesco Borromini, der zwischen 1653 und 1658 die Apsis, die Tholobate der Kuppel und den quadratischen Glockenturm neu gestaltete. Unter Mattia de Rossi wurde der Bau 1691 abgeschlossen. Die 1862 von Pasquale Belli vollendete Fassade präsentiert sich in einem schlichten neoklassizistischen Stil, der einen Kontrast zum reich verzierten barocken Interieur bildet.
« On n' a pas besoin de tant parler pour bien prier, on sait que le Bon Dieu est là, dans le saint Tabernacle, on lui ouvre son cœur, on se complait en sa sainte présence c'est la meilleure prière celle-là. » Le Saint Curé d'Ars
Joseph Ratzinger hat in „Demokratie in der Kirche. Möglichkeiten und Grenzen“ aus dem Jahr 1970 betont, dass die Trennung von Hirten- und Leitungsvollmacht «sachlich schlechterdings unzulässig» sei. Denn dadurch werde das Sakrament «ins Magische», die kirchliche Jurisdiktion «ins Profane» abgedrängt: «Das Sakrament wird nur mehr rituell und nicht als Auftrag zur Leitung der Kirche durch Wort und Liturgie gefasst; das Leiten umgekehrt wird als ein rein politisch-administratives Geschäft gesehen ‒ weil man offenbar die Kirche selbst nur für ein politisches Instrument hält. In Wahrheit ist das Vorsteheramt in der Kirche ein unteilbarer Dienst» (zitiert nach der Topos-Ausgabe Limburg-Kevelaer 2000, S. 31f). Wenn auch Leo definitiv das II. Vatikanische Konzil in dieser Kernfrage des Glaubens verwirft, ist die Frage des Priestertums der Frau wirklich definitiv gelöst. Es wird zwar auch in Zukunft keine Frauen als Priesterinnen geben. Aber das Thema wird zur Nebensache. Denn Leiten kann man …Mehr
Die Wahrheit wird bestraft - Mons. Agostini: "sono culattoni tutti insieme" (Er bezeichnet die Kurie und das Kardinalskollegium als "sie sind Schwuchteln alle zusammen") - Mons. Agostini zelebriert auch die Messe im römischen Ritus und hat an traditionellen Pilgerfahrten teilgenommen. Mons. Agostini wurde entlassen.
Alter Brauch: Der neu geweihte Priester gibt seiner Mutter das Manutergium; wenn sie stirbt, wird sie mit diesem Gewand begraben, und bei ihrem Gericht vor Gott kann sie es dem Herrn als Beweis dafür vorlegen, dass sie ihm ihren Sohn als Priester ad aeternum gegeben hat. Video: FSSPX