Copertino

FRANZOSEN, INTELLEKTUELLE, KÜNSTLER, KONVERTITEN

Es gibt ein Phänomen in der Geschichte, das so paradox ist, dass es mich schon seit längerer Zeit zunehmend fasziniert: Als im vorrevolutionären Frankreich Voltaire sein "Écrasez l'infâme!" gegen die Kirche schleuderte, notabene gegen deren römisches Original, schien die Geschichte ihm recht zu geben und Fortuna sich auf die Seite der Aufklärer und Enzyklopädisten geschlagen zu haben, als eine Parteigängerin der Sansculottes, der Jakobiner und des unbegrenzten Fortschrittsglaubens an die menschliche Vernunft.
Bemerkenswert also, dass die immer wieder Totgesagte, die Ewiggestrige und längst Überholte mit ihren alten Dogmen und starren Rubriken, deren Exitus gerade heute mit einem Seitenblick auf die Kirchenaustritte nur mehr eine Frage der Zeit scheint, aus solchen Krisen jeweils erneuert und gestärkt hervorging.
Es drängt sich geradezu eine gegenläufige Lesart auf: Dass die Kirche als Institution immer dann, wenn sie vom Zeitgeist auf dem Müll der Geschichte endgelagert wurde, sich wie …Mehr

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Danke für diese Ermutigung aus der Historie! Credo et unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam!

Marietheres

Der Platz der Kirche ist und bleibt -G e t h s e m a n e-! Den Platz wird sie nicht räumen können, da es ohne den Gang über Golgotha keine Auferstehung gibt! Und für diesen Gang benötigt die Kirche und jeder in ihr die zärtliche Führhand Mariens als Muttergottes und Mutter der Kirche mit ihrem Schutzmantel, den hl. Engeln, um in Liebe alles ertragen und zur Verwandlung in Gnade dem Herrn am Kreuz wieder übergeben zu können. Und sie darf auch nicht das dort wachsende Unkraut ausreißen, was nur den hl. Engeln bei der Reife vorbehalten ist, da sonst Weizen mit vernichtet würde! Christus hat erstmals dem Leiden Liebe beigemessen, was, beides bei stellvertretendem Sühneleiden vereint, vielen sonst Verlorenen auch noch in letzter Minute den Himmel mit seinen Seligkeiten ermöglicht! Große Leiden, in Liebe und mit Vertrauen getragen und aufgeopfert, bewirken auch viele Bekehrungen! Die Geschichte gibt Zeugnis!

Da Jesus Christus bereits auferstanden ist, bezeugt die Kirche zugleich Ostern und Triumph! Die hl. Messe als Gegenwärtigsetzung von Jesu Kreuzestod wird in Festfreude begangen.

Marietheres

"...Jesu Kreuzestod wird in Festfreude begangen."
Und genau das konnten und wollten führende Kardinäle bei der Liturgiereform nicht mehr so sehen,
wollten nicht mehr Karfreitag und das Kreuz in den Mittelpunkt der Liturgie stellen,
sondern Ostern, die Herrlichkeit der Auferstehung als allein Wirkendes und mit Verzicht auf weitere äußere Zeichen zur Ehre Gottes als König der Könige am Kreuz, mit Verzicht auf die Schmerzensmutter und ihren Schutzmantel und der Hilfe der Heiligen! Auferstehungsmessen und Auferstehungskreuze! Der Verlust, ein
Angebot für die Protestanten im Konzil, war ein Angriff auf das Kostbarste, auf das Erlösungsgeschehen am Kreuze, auf das biblische Gottesbild, auf die innere Heimat der Katholiken. Und genau hier muss die innere Reform wieder ansetzen und auch die äußere Reform sich der alten wieder angleichen. Noch ist alles möglich! Die Gottesmutter wird führen! Der Himmel zeigt doch den Weg und den Feind und die Waffen des Feindes, mit denen Gott es liebt zu siegen!

kyriake

Als der Alte Ritus noch gang und gäbe war, gab es erwiesenermaßen viel mehr Bekehrungen und Konfessionen zur kath. Kirche!!!

Marietheres

"Eine hl. Tridentina kann einer Armen Seele den Himmel öffnen", sagte 1969 der Heiland zu einer Sühneseele.

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