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Erzbischof Haas: Beteiligen uns nicht am Synodalen Prozess

Das Erzbistum Vaduz wird sich nicht am Synodalen Prozess beteiligen. Das gab Erzbischof Wolfgang Haas am Freitag auf der Webseite bekannt. Die Pressemeldung von Erzbischof Haas:

Papst Franziskus hat einen weltweiten sogenannten “Synodalen Prozess” angestossen, der nun in den einzelnen Diözesen in Gang kommen soll. Dazu hat das Sekretariat der römischen Bischofssynode bereits in verschiedenen Sprachen eine Reihe von Dokumenten veröffentlicht, die über das Internet zugänglich sind.

Ich bin der Auffassung, dass in unserem kleinen Erzbistum von der Durchführung eines solch komplexen und mitunter gar komplizierten Verfahrens, das in unseren Breiten Gefahr läuft, ideologisch verzweckt zu werden, aus guten Gründen abgesehen werden kann.

Zum einen erlauben die Nahverhältnisse in unseren Pfarreien schnell und unkompliziert den gegenseitigen Kontakt von Seelsorgern und Laien, so dass schon immer ein geistiger und geistlicher Austausch möglich war und ist. Alle, die dies wollen, können miteinander in Dialog treten, aufeinander hören sowie über Anregungen, Wünsche und Vorstellungen im kirchlichen Alltag eine persönliche Kommunikation pflegen. In Pfarrei- und Kirchenräten, ebenso in schulischen, sozialen und karitativen Institutionen und in Bildungseinrichtungen bestehen ständige Beziehungen unter interessierten Menschen, bei denen ein verantwortungsbewusster, taktvoller, sensibler Umgang miteinander stattfinden kann.

Zum anderen gilt ohnehin, dass Beratungen auf verschiedenen Ebenen, namentlich auch auf der diözesanen Ebene, erfolgen, wenngleich zur Zeit “Corona-bedingt” nicht alles durch persönliche Begegnungen möglich ist. Wer hingegen auf schriftlichem Wege Wünsche, Anliegen und Anregungen zur Gestaltung des kirchlichen Lebens in unserer Diözese vorbringen möchte, kann dies nach wie vor tun und sich direkt an den Erzbischof oder an das Generalvikariat wenden. Im “Vademecum für die Synode zur Synodalität” als einem offiziellen Handbuch für die Beratungen in den Ortskirchen wird die Hauptaufgabe des Bischofs im Zuhören gesehen, nicht in grossen Diskussionen und langen Debatten.

Es soll ein Hinhören auf das sein, was der Heilige Geist uns sagen will. Dieses Hören setzt unser Gebet um die geistliche Gabe der Unterscheidung voraus. Vor allem zum Gebet um diese besondere Gabe möchte ich ermutigen und erbitte dazu allen den Segen Gottes.
St.Martin
Mein Kommentar wurde gelöscht, sieht man eigentlich, wer dies gemacht hat? Ich habe einen Kommentar kommentiert. Danke.
Seer3 shares this
6
Die Aufgabe des Bischofs bestehe auch darin, zuzuhören, aber nicht, "große Diskussionen und lange Debatten" zu führen.
Kirchenkätzchen
Ob man nicht doch noch für ein paar Jahre den Wohnsitz in das Fürstentum verlegen sollte...
Immaculata90
@Kirchenkätzchen Auch dort haben die ew. Schwestern von Schellenberg den Gläubigen den Besuch ihrer tridentinischen Messe verboten und sie auf die umliegenden Pfarren mit NOM verwiesen. 🥵
Kirchenkätzchen
Tatsächlich jetzt?
Was muss einer für Stempel drauf haben, um Messe mitzufeiern? „Ewige Profess“? „Weiblich, älter als 18, garantiert kein Ausplauderer“? Oder „ungetauft und naiv“?
Also bitte erklären, stehe auf dem Schlauch, wirklich.
Kirchenkätzchen
P. S. Ich glaube nicht, dass die Sie heimschicken würden.
jonatan
@Immaculata90 Wäre mir neu. Quelle?
Immaculata90
@jonatan Ein polnischstämmiges Ehepaar aus Salzburg sagte mir das. Sie frugen bei den Schwestern an, wann bei ihnen die tridentinischen hl. Messen gefeiert würden, und erhielten daraufhin die oben zitierte Antwort. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen!
Kirchenkätzchen
D. h. ein Besucher, der einfach still hineingeht und hinten drinsitzt, wird kaum fortgeschickt.
De Profundis shares this
217
Haas: Synodaler Weg läuft Gefahr, ideologisch verzweckt zu werden
Escorial
....der läuft nicht Gefahr, sondern es ist die Gefahr selbst, weil das Thema und die Besetzung freimaurerisch ist durch und durch.
Sunamis 49
eb haas braucht viel gebet-
Escorial
Der liebe Bischof Haas hatte mir einst das heilige Sakrament der Firmung gespendet und daran denke ich gerne zurück. Natürlich ist der Sündanale Weg ein Trick der Freimaurer um die Werte der Kirche zu zerstören, alles unter dem Vorwand den Schwulen helfen zu wollen. Das selbe passierte beim Zweiten Vatikanum mit der Protestantisierung der Messe unter dem Vorwand, man solle brüderlich mit den …More
Der liebe Bischof Haas hatte mir einst das heilige Sakrament der Firmung gespendet und daran denke ich gerne zurück. Natürlich ist der Sündanale Weg ein Trick der Freimaurer um die Werte der Kirche zu zerstören, alles unter dem Vorwand den Schwulen helfen zu wollen. Das selbe passierte beim Zweiten Vatikanum mit der Protestantisierung der Messe unter dem Vorwand, man solle brüderlich mit den Protestanten umgehen, statt sie zum wahren Glauben zu führen. Bergoglio-Iskarioth macht es genauso und beschimpft die am Glauben Festhaltenden als hartherzig und nicht offen für Neues. Nun, seine "neuen" Abenteuer kennen wir, die sind nicht viel anders als seine "Alten".
Werte shares this
160
"Ich bin der Auffassung, dass in unserem kleinen Erzbistum von der Durchführung eines solch komplexen und mitunter gar komplizierten Verfahrens, das in unseren Breiten Gefahr läuft, ideologisch verzweckt zu werden, aus guten Gründen abgesehen werden kann."
kyriake
Herzlichen Glückwunsch H. H. Erzbischof Wolfgang!! 😍
Eine sehr weise und äußerst vernünftige Entscheidung!! 🤗😇
Immaculata90
@Agios II Man schreibt Liechtenstein!