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Wie es zu den Pius-Bischofsweihen von 1988 kam

Die Webseite pius.info veröffentlichte einen Audiomitschnitt von Pater Franz Schmidberger als kleine historische Hinführung zu den Bischofsweihen von 1988. Der Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof …More
Die Webseite pius.info veröffentlichte einen Audiomitschnitt von Pater Franz Schmidberger als kleine historische Hinführung zu den Bischofsweihen von 1988.
Der Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, sprach im August 1983 erstmals offen mit Pater Schmidberger über die Möglichkeit von Bischofsweihen. Es ging ihm damals gesundheitlich schlecht. Als sich Lefebvre wieder erholt hatte, war das Thema vom Tisch.
Im Winter 1985 weihte Erzbischof Lefebvre in La Reja mehrere Priester. An den Weihen nahm der brasilianische Bischof Antônio de Castro Mayer teil. Damals sprachen Lefebvre und de Castro Mayer über mögliche Bischofsweihen. Schmidberger hat an dem Gespräch teilgenommen. Msgr. de Castro Mayer meinte, man solle noch warten.
Als nächste Etappe nennt Schmidberger Priesterexerzitien von 1986 in Ecône. Lefebvre hat in einem Vortrag über das Problem gesprochen, Bischöfe zu weihen. Bei dem Anlass stand Pater Baumann auf und widersprach Lefebvre. Baumann war damals Subregens in …More
LordByron
@Dogmatiker 👍
Die Messe ist nicht "nur" ein Erinnern an das Opfer Christi (das ist protestantisch).
Vielmehr IST die Messe das Opfer Christi.
Das ist katholische Lehre und unfehlbares und unabänderliches Dogma.
Dies lehrt sowohl das II. Vatikanum ganz explizit; ebenso geht dies aus den Messtexten des neuen Messbuches hervor; ebenso steht es im nachkonziliaren Katechimus.
Quellen folgen.
KKK aus …
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@Dogmatiker 👍
Die Messe ist nicht "nur" ein Erinnern an das Opfer Christi (das ist protestantisch).

Vielmehr IST die Messe das Opfer Christi.

Das ist katholische Lehre und unfehlbares und unabänderliches Dogma.

Dies lehrt sowohl das II. Vatikanum ganz explizit; ebenso geht dies aus den Messtexten des neuen Messbuches hervor; ebenso steht es im nachkonziliaren Katechimus.

Quellen folgen.
KKK aus dem Jahr 1997:

1366 Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig)

1367 Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: „Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden“. „Und weil in diesem göttlichen Opfer, das in der Messe vollzogen wird, jener selbe Christus enthalten ist und unblutig geopfert wird, der auf dem Altar des Kreuzes ein für allemal sich selbst blutig opferte ... [ist] dieses Opfer wahrhaft ein Sühneopfer
II Vatikanum:

Gegenwärtig ist er im Opfer der Messe sowohl in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht - denn "derselbe bringt das Opfer jetzt dar durch den Dienst der Priester, der sich einst am Kreuz selbst dargebracht hat" -, wie vor allem unter den eucharistischen Gestalten.
(Konstitution über die heilige Liturgie "Sacrosanctum Concilium"; Art. 7)

Sie sollen Gott danksagen und die unbefleckte Opfergabe darbringen nicht nur durch die Hände des Priesters, sondern auch gemeinsam mit ihm und dadurch sich selber darbringen lernen.
(Konstitution über die heilige Liturgie "Sacrosanctum Concilium"; Art. 48)

Damit die Gläubigen zu einem Leib, in dem "nicht alle Glieder denselben Dienst verrichten" (Röm 12,4), zusammenwachsen, hat der gleiche Herr einige von ihnen zu amtlichen Dienern eingesetzt. Sie sollten in der Gemeinde der Gläubigen heilige Weihevollmacht besitzen zur Darbringung des Opfers und zur Nachlassung der Sünden und das priesterliche Amt öffentlich vor den Menschen in Christi Namen verwalten.
(Dekret über Dienst und Leben der Priester "Presbyterorum ordinis"; Art. 2)

Ob die Priester sich darum dem Gebet und der Anbetung hingeben, ob sie das Wort verkünden, das eucharistische Opfer darbringen und die übrigen Sakramente verwalten oder den Menschen auf andere Weise dienen, immer fördern sie die Ehre Gottes und das Wachstum des göttlichen Lebens im Menschen.
(Dekret über Dienst und Leben der Priester "Presbyterorum ordinis"; Art. 2)

In der Teilnahme am eucharistischen Opfer, der Quelle und dem Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens, bringen sie das göttliche Opferlamm Gott dar und sich selbst mit ihm; …
(Dogmatische Konstitution über die Kirche "Lumen gentium"; Art. 11)
a.t.m
Pfeil Gottes dürfte genau das auf der Sedisvkandisten Seite sein, was auf der modernistischen-progressistischen- liberalen Seite Schüller ist. Denn egal was diese auch immer verkünden, ist zum Schaden Gottes unseres Herrn, seinen Heiligen Willen, der Glaubenslehre und der Heiligen Tradition seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Ja sie sind gut informiert, benutzen dieses …More
Pfeil Gottes dürfte genau das auf der Sedisvkandisten Seite sein, was auf der modernistischen-progressistischen- liberalen Seite Schüller ist. Denn egal was diese auch immer verkünden, ist zum Schaden Gottes unseres Herrn, seinen Heiligen Willen, der Glaubenslehre und der Heiligen Tradition seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. Ja sie sind gut informiert, benutzen dieses Wissen aber um Schaden anzurichten.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
tutor
Ja, ganz erstaunlich .
Pfeil Gottes scheint ein Insider zu sein und verfügt über genaueste Kenntnisse
über die Entwicklung der Bruderschaft seit ihre Enstehung vor 25 Jahren.
vir probatus
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben Sie noch heute.
Franzls Märchenstunde.
Pfeil Gottes
„Am 5. Mai 1988 kam es zu einer Übereinkunft. Lefebvre war froh über die Einigung mit Rom, aber – nach Angaben von Schmidberger - nicht glücklich, weil nur ein Bischof vorgesehen war.“
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Irreführung!
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Froh über das geglückte Einvernehmen, über die harmonische Einigung mit Rom? Lefebvre am 5. Mai frohgemut und fröhlich?
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Keineswegs! Es gab keine übereinstimmende Einmütigkeit!
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Er unterschrieb …More
„Am 5. Mai 1988 kam es zu einer Übereinkunft. Lefebvre war froh über die Einigung mit Rom, aber – nach Angaben von Schmidberger - nicht glücklich, weil nur ein Bischof vorgesehen war.“
.

Irreführung!
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Froh über das geglückte Einvernehmen, über die harmonische Einigung mit Rom? Lefebvre am 5. Mai frohgemut und fröhlich?
.
Keineswegs! Es gab keine übereinstimmende Einmütigkeit!
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Er unterschrieb nämlich nur abgeneigt lediglich in Hinblick auf den erhofften Bischof. Erinnerte er sich doch was tags zuvor passierte. Am 4. Mai nämlich sagte Ratzinger: „Ich fände es gut, wenn es in Saint-Nicolas-du-Chardonnet neben den Messen der Bruderschaft eine Messe für die Pfarrei gäbe; die Kirche ist EINE.“
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Augenblicklich gab es für Lefebvre die erste entscheidende Ahnung.
Und Lefebvre urteilte sternenklar: „Sie wollen das Nebeneinander der Riten innerhalb der Konzilskirche.
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Von dieser Absicht des Nebeneinanders beider Riten Ratzingers also wußten Bischof Fellay und Pater Schmidberger immer schon! Und hier zeichnen sich eben auch die Hintergedanken und die Heimtücke beider ab. Sollten irgendwann beide Riten miteinander verschmolzen werden? Verließ man deswegen heimlich die Pius V.-Messe und wechselte damals schon zur 1962-Messe?
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„Am nächsten Morgen schreib Lefebvre an Ratzinger einen Brief und forderte als letzten Termin für die Weihe des Bischofs den 30. Juni 1988. Wenn dieser Termin nicht klappe, würde er weihen. Ratzinger erklärte, dass unter diesen Bedingungen die Übereinkunft in Frage gestellt sei.“
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Hier wird unterschlagen, warum Lefebvre anderntags einen Brief an Ratzinger und dann auch an Papst Johannes Paul II. schrieb:

Weil der Termin für die Weihe des zugesagten Bischofs zweifelhaft und ungewiß war. Der Termin für den 30.6. wurde abgeschlagen, Lefebvre schlug eine Frist bis zum 15. August, dann bis 1. November vor. Ratzinger ging nicht darauf ein. Und weil Lefebvre auf seine Mitbrüder verwies, die vom Datum 30. Juni ausgingen, wich Kardinal Ratzinger der Frage aus: „Mgr. Lefebvre möge sagen, die Dinge seien auf bestem Wege.“
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Diese Zweideutigkeiten ließen Lefebvre sprechen: „Machen wir Schluß hier, ich will nicht weiter verhandeln. Haben Sie den Kardinal gehört? Das Miteinander der Riten, die Minderzahl in der Kommission und kein Datum für die Bischofsweihe“
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Indessen wurde das Gespräch dennoch wieder aufgenommen.
„Sobald Lefebvre das Protokoll unterzeichnet haben wird“, sagte Ratzinger, wird der Erfolg der Versöhnung bekanntgegeben.“

(sprich: Sein Erfolg!)
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„Ich habe einen Bischof“, dachte Msgr. Lefebvre, „aber was für eine Versöhnung soll das sein?“
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Unter diesen UNERFREULICHEN Vorzeichen unterzeichnete Lefebvre am 5. Mai. Das Mißtrauen blieb!
Es folgte eine schlaflose Nacht!
„Wenn Sie wüßten, was für eine Nacht ich nach dieser Unterschrift unter diese zweifelhafte Abmachung zugebracht habe“, sagte er zu seinem Chaffeur.
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Froh über eine Einigung? Lüge!
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„Ich konnte es kaum erwarten, bis es Tag würde, um Herrn Pater du Chalard den Brief meines WIDERRUFS auszuhändigen, den ich während der Nacht vorbereitet habe.“
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In diesem Brief hält er an einem festen Termin fest, nämlich den 30. Juni. Denn ein festes Datum war für ihn die Feuerprobe für die Aufrichtigkeit Roms.
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Doch Rom ging es lediglich um die Bindung der Bruderschaft an das konziliare Rom und hofften ferner auf die „biologische Lösung“, wie sie sich ausdrückten, dann würde sich alles von selbst erledigen.
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Deswegen konnte Lefebvre sagen: "Diese Häufung von Mißtrauen und Nichtwollen hat mich dazu getrieben..."
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Welch ein markanter Gegensatz Lefebvres zu Bischof Fellay und Pater Schmidberger. Beide hätten um Haaresbreite eiskalt diese von Lefebvre gegründete Bruderschaft den Feinden ausgeliefert, dem Konzil, seinen Reformen und den Konzilsbischöfen.
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Lefebvre bekräftigte: „Die Atmosphäre der Kontakte und der Unterredungen, die Überlegungen der einen wie der anderen im Laufe der Gespräche zeigen uns deutlich, daß es der Wunsch Roms ist, uns dem Konzil und seinen Reformen anzunähern, uns auch dem Leib der Konzilskirche einzugliedern.“
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Lefebvre erfaßte rechtzeitig diese Schliche und diese Verzögerungstaktik Kardinal Ratzingers. Und innerhalb 24 Stunden wußte er genau, was er zu tun hatte.
Ohne Irreführung darf es offenbar nicht gehen:
„Am 15. Juni kündigte Lefebvre bei einer Pressekonferenz die vier Kandidaten für die Bischofsweihe vor. Die Stimmung sei unglaublich geladen gewesen, so Schmidberger. Es sei ein immenser Druck ausgeübt worden.“

Wahr ist:
Lefebvre beschloß für den 30. Mai, seine treuen Mitstreiter und Oberen herbeizurufen und sie bezüglich Bischofsweihen um Rat zu fragen.
„Ich neige dazu, am 30. Juni vier Bischöfe zu weihen“.
Nachweisbar wissen wir, wie die Reaktion verlief:
Alle waren gerührt von diesem Zeichen der Aufmerksamkeit, von dieser Sorge um Austausch, von diesem Verlangen, mit den alten Kämpfern als auch mit den jungen Ordensoberen gleichermaßen eine Übereinstimmung zu erzielen. Alle erfaßten die Bedeutung dieser Beratung, die erreichen sollte, daß nach den Bischofsweihen, wenn es Strafmaßnahmen und Beleidigungen regnen würde, die gemeinsame Kampflinie der der Tradition Verbundenen standhalte.
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Msgr. Lefebvre, der die Vor- und Nachteile des Abkommens sachlich dargestellt hatte, zeigte am Schluß, nach welcher Seite die Waagschale der Beteiligten zum Ausschlag neigte. Das Prinzip war lichtvoll:
„Die offizielle Verbindung mit dem modernistischen Rom bedeutet nichts im Vergleich zur Bewahrung des Glaubens.“
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Die Versammlung fand ihren Abschluß mit der Zusicherung ALLER: „Wir vertrauen uns der Entscheidung von Monseugneur an.“
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Immenser Druck, geladene Stimmung?
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Lefebvre am 2.6.1988 an den Papst:
„Wir fahren fort zu beten, daß das moderne, vom Modernismus verseuchte Rom wieder das katholische Rom werde und zu seiner 2000jährigen Tradition zurückfinde. Dann wird es kein Problem der Wiederversöhnung mehr geben, dann wird die Kirche eine neue Jugend erleben.“
singular
@Pfeil Gottes
Ihr Beitrag findet meine ganze Zustimmung .
Niemandem gebührt Glaubwürdigkeit , wer durch Unwahrhaftigkeit und Lüge täuscht.
Die Piusse sind unglaubwürdig !
Deshalb sind alle Ausführungen und schönen Worte der Neo-Bruderschaft irrelevant.
Die Piusse haben mit der FFSPX Lefebvres so viel zu tun wie Feuer mit Wasser
Wer sagt, Rom habe mit der Bruderschaft Friede geschlossen, sagt die …More
@Pfeil Gottes

Ihr Beitrag findet meine ganze Zustimmung .

Niemandem gebührt Glaubwürdigkeit , wer durch Unwahrhaftigkeit und Lüge täuscht.
Die Piusse sind unglaubwürdig !

Deshalb sind alle Ausführungen und schönen Worte der Neo-Bruderschaft irrelevant.
Die Piusse haben mit der FFSPX Lefebvres so viel zu tun wie Feuer mit Wasser

Wer sagt, Rom habe mit der Bruderschaft Friede geschlossen, sagt die Unwahrheit.

Die Neu-Bruderschaft hat bis heute nichts begriffen.

Nur einige wenige Aspekte ihrer Ausführungen .

🧐 👌 🤗
Pfeil Gottes
„Da nun habe ich begriffen...“ (Lefebvre)
Die Neu-Bruderschaft hat bis heute nichts begriffen!
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Zum einen gebührt niemand Glaubwürdigkeit, ob Priester oder Laie, wer durch Unwahrhaftigkeiten täuscht. Deswegen sind alle weiteren Aspekte und Ausführungen der Neo-Bruderschaft irrelevant. Wenn gesagt wird, Rom habe das Exkommunikationsdekret hinweggenommen, wie das der Distriktobere tat, ist das …More
„Da nun habe ich begriffen...“ (Lefebvre)
Die Neu-Bruderschaft hat bis heute nichts begriffen!
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Zum einen gebührt niemand Glaubwürdigkeit, ob Priester oder Laie, wer durch Unwahrhaftigkeiten täuscht. Deswegen sind alle weiteren Aspekte und Ausführungen der Neo-Bruderschaft irrelevant. Wenn gesagt wird, Rom habe das Exkommunikationsdekret hinweggenommen, wie das der Distriktobere tat, ist das einfach eine Lüge! Zum anderen wird eine Menge wichtiger Umstände zu diesem Artikel hier unterschlagen.
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Unausstehlich, unerträglich, wie das Düpieren und Vorfabeln an der Spitze der Bruderschaft weitergeht! Oder soll das nicht unerträglich sein? Diese um 180 ° sich gewandelte Piusbruderschaft kriecht nach Rom, um diese rechtlose und unechte Exkommunikation vom Jahre 1988 hinwegnehmen zu lassen, labern aber zur gleichen Zeit über die damals erfolgten Bischofsweihen und wollen diese wiederum ins rechte Licht rücken.
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„Währenddessen versuchte Lefebvre den Bischof de Castro Mayer zu animieren, einen Bischof zu weihen – weil Brasilien weit weg sei von Rom. Doch dieser habe nicht gewollt.“
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Es wird aber nicht betont, daß Bischof de Castro Mayer ganz und gar auf der Seite Lefebvres stand. „Meine Anwesenheit bei dieser Zeremonie [bei diesen Bischofsweihen] beruht auf einer Gewissenspflicht“, sagt er, und zwar als „Bekenntnis des katholischen Glaubens vor der gesamten Kirche und ganz besonders vor Ihnen allen, die Sie hier versammelt sind.“
Und er sagt weiter, daß, wenn der Glaube in Gefahr ist, muß man ihn ohne Zögern bekennen, selbst unter Einsatz des eigenen Lebens. Msgr.
de Castro Mayer hat also sehr wohl gewollt, diesen Bekennermut zu zeigen und er fährt weiter: „Weil nun heute die Erhaltung des Priestertums und der heiligen Messe auf dem Spiel steht, bin ich, trotz aller Bitten und Pressionen, hier, um meine Pflicht zu erfüllen, den Glauben öffentlich zu bekennen.“
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Das ist die Tatsache: Das Schisma der Konzilskirche. Deswegen sagt Lefebvre:
„Wir stimmen dem Schisma der Konzilskirche nicht zu, weil wir lt. can. 1364 uns die Exkommunikation als Tatstrafe zuziehen würden.“
Und fragt gleichzeitig: "Von wem also sollen wir exkommuniziert werden?“
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Die Exkommunikation von Erzbischof Marcel Lefebvre aufgrund der Weihe der vier Bischöfe ist null und nichtig. Somit bedurfte es keiner Rücknahme der Exkommunikation durch die derzeitige Neu-FSSPX.
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Ausschlaggebend für die Bischofsweihen waren die damaligen Machenschaften Ratzingers, die den heutigen ähneln. Dann sollte Lefebvre um Verzeihung bitten für seine bisherigen Irrtümer. Und schließlich war der Assisiskandal mit ein Punkt, der zu den Bischofsweihen führte.
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Lefebvre, Vortrag 10.10.1990 in Albias:
„Was habe ich in diesem Protokoll verlangt? Die Hauptsache, die ich erlangen wollte, war dieser Bischof. Ich wollte einen Bischof. ..Jetzt wo ich Ihnen Namen geschickt habe, ist es notwendig, daß Sie mir binnen 2 Monaten den Namen desjenigen nennen, den Sie gewählt haben, damit ich ihn zum Bischof weihen kann und einen solchen Bischof habe, wie Sie ihn mir versprochen haben.“
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„O, nein, das ist unmöglich, unmöglich, das ist zu rasch, das ist zu früh“
Darauf habe ich instistiert, habe ich gedroht: ‚Wenn Sie ihn mir nicht geben, werde ich selbst Bischöfe weihen.’
„Gut, gut, schicken Sie noch weitere Namen, es müssen Namen geschickt werden, aber Sie müssen einen Kandidaten vorlegen, der das Profil hat“ – das war der Ausdruck, den sie verwendeten.
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„DER DAS VOM HEILIGEN STUHL GEWÜNSCHTE PROFIL HAT.“
Da nun habe ich begriffen, ich würde niemals meinen traditionstreuen Bischof bekommen.“
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Das also waren die Gründe, warum es zu den Bischofsweihen von 1988 kam.
Galahad
@Gregorius
👏 👏 👏 & 👍 👍 👍 & 😇 😇 😇More
Galahad
@Neuheide der Krokodilstränen vergießt
Ganz einfach! Weil sie sich im Gegensatz zu den rotzfrechen Piussen nicht über sämtliche Regeln hinwegsetzt, die seit Jahrtausenden in der kath. Kirche gelten und ohne Erlaubnis Roms einfach Bischöfe weiht .
So geht es nicht, FSSPX !!!!!
Genau das mögen sich einmal andere merken. Mehr sage ich dazu nicht! 😈 😉More
@Neuheide der Krokodilstränen vergießt

Ganz einfach! Weil sie sich im Gegensatz zu den rotzfrechen Piussen nicht über sämtliche Regeln hinwegsetzt, die seit Jahrtausenden in der kath. Kirche gelten und ohne Erlaubnis Roms einfach Bischöfe weiht .
So geht es nicht, FSSPX !!!!!

Genau das mögen sich einmal andere merken. Mehr sage ich dazu nicht! 😈 😉
fides salvat
cantate, soweit ich weiß ist die Petrusbruderschaft, so wie die anderen Gemeinschaften auch, wie zB. das Institut Philipp Neri oder das Institut Christus König und ewiger Hohepreister, nicht dem Ortsbischof, sondern der Komission Ecclesia Dei unterstellt.
cantate
@Gregorius
"So sind doch die Petrusbrüder immer auf das Wohlwollen von Ortsbischöfen angewiesen"
Das finde ich ziemlich verräterisch, denn in der Kirche ist man nun mal "immer auf das Wohlwollen von Ortsbischöfen angewiesen", wie sie es ausdrücken. Das ist die Struktur der katholischen Kirche. Wir haben alle vor Ort einen Hirten und schweben nicht im luftleeren Raum, so wie wir auch in Rom einen …More
@Gregorius

"So sind doch die Petrusbrüder immer auf das Wohlwollen von Ortsbischöfen angewiesen"

Das finde ich ziemlich verräterisch, denn in der Kirche ist man nun mal "immer auf das Wohlwollen von Ortsbischöfen angewiesen", wie sie es ausdrücken. Das ist die Struktur der katholischen Kirche. Wir haben alle vor Ort einen Hirten und schweben nicht im luftleeren Raum, so wie wir auch in Rom einen realen Papst haben. Davon können sich auch nicht Petrus- oder Piusbrüder befreien. (Auch wenn man gerne vom "ewigen Rom" spricht, um dem aktuellen Papst nicht folgen zu müssen.)
fides salvat
Nujaa, es gibt verschiedene Arten von Bischöfen. Dazu zählen auch die Titularbischöfe, die keine Diözese leiten.
Seminarist
So geht es nicht, FSSPX !!!!!
Ausrufezeichen sind keine Rudeltiere.
🤗More
So geht es nicht, FSSPX !!!!!

Ausrufezeichen sind keine Rudeltiere.

🤗
LordByron
Was ist das für ein schräger Verein?Sind dies die Statuten eines Jesus von Nazareth?Die Sakralgegenstände des Papstes aus "Schrott"waren aus Materialien der Schiffe der Flüchtlinge hergestellt und beinhalteten sehr tiefe Symbolik!
:
"Der italienische Distrikt der Bruderschaft spricht von einer „schrägen progressiven Vereinfachung“ einer komplexen Frage, wie der Masseneinwanderung und vor allem …More
Was ist das für ein schräger Verein?Sind dies die Statuten eines Jesus von Nazareth?Die Sakralgegenstände des Papstes aus "Schrott"waren aus Materialien der Schiffe der Flüchtlinge hergestellt und beinhalteten sehr tiefe Symbolik!
:
"Der italienische Distrikt der Bruderschaft spricht von einer „schrägen progressiven Vereinfachung“ einer komplexen Frage, wie der Masseneinwanderung und vor allem von Moslems nach Europa....
....kann aber gleichzeitig auch der freimaurerische Plan zur Schaffung einer multikulturellen Gesellschaft
🤦 nicht unterschätzt werden, besonders nicht wenn man Papst ist und daher die Verantwortung für die Verteidigung des Glaubens trägt“, so die Piusbruderschaft.
Gesten und Worte von Papst Franziskus standen daher im Zeichen einer schrägen progressiven Simplifizierung bis hin zur Zelebration der Messe auf einem Schiffchen mit Sakralgegenständen aus Schrott..."
tutor
@cantate
Na, toll!
Damit beweist der italienische Zweig der Piusbruderschaft, das er dem rechtspolitischen
Lager in Italien wie der Lega Nord und dem national-konservativen Silvio Berlusconi zuzuordnen ist.
Dieser verwegene Mann wandert demnächst wegen zahlreicher Vergehen in den Knast !More
@cantate

Na, toll!
Damit beweist der italienische Zweig der Piusbruderschaft, das er dem rechtspolitischen
Lager in Italien wie der Lega Nord und dem national-konservativen Silvio Berlusconi zuzuordnen ist.
Dieser verwegene Mann wandert demnächst wegen zahlreicher Vergehen in den Knast !
cantate
@Gregorius
Wie schon vorhergesagt, katholisches.info bringt bei mir heute nur eine Fehlanzeige, so auch auf Ihren Link. (Wie Sie sehen, besuche ich die Seite regelmäßig, um deren Meinung zu lesen.)
Also kann ich Ihnen jetzt inhaltlich leider nicht antworten. Aber wieso die Verlinkung einer Meldung von Radio Vatikan eine Einschränkung der Meinungsfreiheit meinerseits bedeuten soll, das verstehe ich …More
@Gregorius

Wie schon vorhergesagt, katholisches.info bringt bei mir heute nur eine Fehlanzeige, so auch auf Ihren Link. (Wie Sie sehen, besuche ich die Seite regelmäßig, um deren Meinung zu lesen.)

Also kann ich Ihnen jetzt inhaltlich leider nicht antworten. Aber wieso die Verlinkung einer Meldung von Radio Vatikan eine Einschränkung der Meinungsfreiheit meinerseits bedeuten soll, das verstehe ich auch ohne Ihren Artikel nicht.
cantate
@Gregorius
Worauf beziehen Sie sich?
Oder sagen Sie das nur mal so allgemein?More
@Gregorius

Worauf beziehen Sie sich?
Oder sagen Sie das nur mal so allgemein?
BRONCO-BILLY
cantate ! danke für den link !!!
🤗More
cantate ! danke für den link !!!

🤗
gerdich
Es war das Recht der Patres Baumann und Bisig die Frage der Bischofsweihen anders zu sehen.
Diesen Kleingeistern fehlt der Gesamtüberblick. Aber deshalb dürfen sie trotzdem nach ihrem Gutdünken handeln, wo sie keinen Glaubenwahrheiten widersprechen. Gehorsam spielt in solchen Gewissensfragen keine Rolle.
Es war aus verwaltungtechnischen Gründen möglich die beiden zu versetzen, um den Frieden der …More
Es war das Recht der Patres Baumann und Bisig die Frage der Bischofsweihen anders zu sehen.

Diesen Kleingeistern fehlt der Gesamtüberblick. Aber deshalb dürfen sie trotzdem nach ihrem Gutdünken handeln, wo sie keinen Glaubenwahrheiten widersprechen. Gehorsam spielt in solchen Gewissensfragen keine Rolle.

Es war aus verwaltungtechnischen Gründen möglich die beiden zu versetzen, um den Frieden der Gemeinschaft zu erhalten. Es war auf jeden Fall ein Fehler gegen die Klugheit eine offene Diskussion zu vermeiden.

In solchen schwierigen Dingen kann man nicht mit Zwangsmitteln operieren und muss jedem seine Gewissensfreiheit lassen.

Das Verhalten der FSSPX war hier nicht richtig und zeugt von Schwäche.

Die Konsequenz des Austritts der beiden Patres ist bis zu diesem Punkte nachvollziehbar.

Nachdem die neue Bruderschaft bestand gab es für katholische Seminaristen die Möglichkeit dem Angebot des Papstes die Chance zu geben seine Ehrlichkeit zu beweisen. Es wäre schön gewesen, wenn man wirklich ein traditionelles Priestertum in Zusammenarbeit mit dem Papst hätte realisieren können.

Doch die beiden Patres haben sich nicht um das traditionelle Priestertum bemüht. Es ging ihnen nur um Rache an der FSSPX. Statt Schriften zu veröffntlichen, die den absoluten Vorzug des traditonellen Priestertums heruashoben veröffentlichten sie nur Schriften, die die FSSPX als schismatisch darstellen sollen, eine absurde Verstellung, die auch die V2-Päpste völlig verworfen haben.

Damit schadeten sie der Tradition, denn jeder weiss, dass die FSSPX trotz all ihrer Fehler das Rückgrad der Tradition ist.

Von neuen Seminaristen verlangte Pater Baumann, dass sie schriftlich Msgr. Lefebvre verurteilten. Wo Seminaristen das nicht taten, sondern statt dessen schriftlich verteidigten, wurden sie nur mehr schikaniert und nach 3 Jahren makellosen Dienstes grundlos fortgeschickt, entgegen aller Abmachungen.

Mit der Subdiakonatslüge hat die FSSP endgültig bewiesen, dass die Tradition für sie nur Schein ist.

Diese Frage ist das Kriterium, an dem man Lüge von Wahrheit trennen kann.

Die FSSP spendet das Subdiakonat, um den Anschein zu erwecken, sie täte das selbe, wie die FSSPX.
In Wirklichkeit glaubt sie nicht an diese Höhere Weihe. Sie begeht ein Sakrileg vor Gott. Sie spendet ihre Heiligen Weihen nur zum Schein.

Zum Glück habe ich mein Subdiakonat nicht von ihnen, sondern von einem Kardinal. Da nämlich das Subdiakonat möglicherweise ein Sakramentale ist, also möglicherweise nicht ex opere operato erteilt wird, sind Weihen von denen man nicht glaubt, dass sie existieren ungültig, selbst wenn der Bischof meint zu tun, was die Kirche wünscht.

Dann sind alle Kleriker der FSSP unterhalb des Diakonats falsch.
Sie glauben nicht mehr daran, dass die niederen Weihen und das Subdiakonat Weihen sind und das Klerikat (Tonsur) voraussetzen.
Sie lügen und heucheln und tun nach aussen so, als ob noch alles beim Alten wäre.

Sie streuen den Gläubigen Sand in die Augen. Sie belügen ihre eigenen Gläubigen.

Nachdem kanonischen Recht ist das eine ganz schwere Straftat, die mit Exkommunikation bestraft ist:

Vortäuschung einer heiligen Handlung.