Erntehelfer
25806
ELJON
@Sanctus Bonifatius
Für ihn ( @JubilateDeo ex. @Brazos ) sind die Worte der Bibel höher gestellt. Hört, hört!
Der Typ kennt nicht einmal die Worte der Schrift und will den Zölibat in den Dreck ziehen. Den Hunden ist es nicht gegeben, den Wert des Zölibates zu fassen.

Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn manche sind …More
@Sanctus Bonifatius
Für ihn ( @JubilateDeo ex. @Brazos ) sind die Worte der Bibel höher gestellt. Hört, hört!
Der Typ kennt nicht einmal die Worte der Schrift und will den Zölibat in den Dreck ziehen. Den Hunden ist es nicht gegeben, den Wert des Zölibates zu fassen.

Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist. 12 Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es.
SvataHora
@JubilateDeo - Habe Ihre diversen postings verfolgt. Sie passen ja voll in die Kirche a la Bergoglio. Das ist eine Feststellung und keine Verdammung. - Sie sagen, Sie waren schon bei einer tridentinischen Messe im Kloster Lichtenthal. Sind Sie sich das sicher? Es gibt nämlich auch ganz normale Novus-Ordo-Messen, die in lateinischer Sprache und am Hochaltar gefeiert werden wie zum Beispiel in St.…More
@JubilateDeo - Habe Ihre diversen postings verfolgt. Sie passen ja voll in die Kirche a la Bergoglio. Das ist eine Feststellung und keine Verdammung. - Sie sagen, Sie waren schon bei einer tridentinischen Messe im Kloster Lichtenthal. Sind Sie sich das sicher? Es gibt nämlich auch ganz normale Novus-Ordo-Messen, die in lateinischer Sprache und am Hochaltar gefeiert werden wie zum Beispiel in St. Peter in München. Dort hat man, soviel ich weiß, auch keine Altar girls. Vom äußeren Empfinden her erinnert also vieles an die Zeit vor der "Liturgiereform" 1969. Mit diesem Angebot wurden Leute "aufgefangen", um sie davon abzuhalten zu den Lefebvrianern zu gehen, die in München schon sehr früh aktiv waren. Es gab/gibt eben viele Leute, die schon mit dem äußeren Anschein und der Ästhetik zufrieden sind, und denen es nicht um Inhalte geht (denn die sind textlich in der alten und der "neuen" Messe sehr unterschiedlich). - Sie argumentieren auch, dass der hl. Petrus verheiratet war: nur bis zu seiner Berufung. Anschließend lebte kein Apostel mehr in einer ehelichen Beziehung: Matthäus 19:29 !! Ein Schlüsselvers für den Zölibat.
CSc
@JubilateDeo
Im ersten Korintherbrief wird den Laien (!) die Ehelosigkeit zwar empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Aus dem ersten Brief an Timotheus und dem Brief an Titus geht hervor, dass Diakone, Priester und Bischöfe ständige geschlechtliche Enthaltsamkeit üben mussten (siehe meinen vorletzten Kommentar).
CSc
@JubilateDeo

Das Wort "Zölibat" kommt vom lateinischen Begriff coelebs (= ehelos). Ein zölibatäres leben führt also derjenige, der ein eheloses Leben führt. Unter ehelosem Leben ist hier ein geschlechtlich enthaltsames Leben zu verstehen, da die Ehe ja für diejenigen da ist, die nicht enthaltsam leben können. Der Apostel Paulus schreibt: „Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist …More
@JubilateDeo

Das Wort "Zölibat" kommt vom lateinischen Begriff coelebs (= ehelos). Ein zölibatäres leben führt also derjenige, der ein eheloses Leben führt. Unter ehelosem Leben ist hier ein geschlechtlich enthaltsames Leben zu verstehen, da die Ehe ja für diejenigen da ist, die nicht enthaltsam leben können. Der Apostel Paulus schreibt: „Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich [= unverheiratet]. Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten.“ (1 Kor 7,8f.) Ein eheloses Leben im Sinne eines geschlechtlich enthaltsamen Lebens kann nicht nur der Unverheiratete, sondern auch der Verheiratete führen.

Seit apostolischer Zeit wurde von Verheirateten und Unverheirateten, die zu Diakonen, Priestern und Bischöfen geweiht wurden, gleichermaßen ein geschlechtlich enthaltsames Leben verlangt (siehe meinen letzten Kommentar). Die Ostkirche hob diese Enthaltsamkeitsverpflichtung erst auf dem II. Trullanum (691) für Diakone und Priester auf. Die Westkirche hob diese Enthaltsamkeitsverpflichtung erst auf dem II. Vatikanum (1962-65) für ständige Diakone auf. Die Lockerung dieser apostolischen Disziplin ist sehr kritisch zu beurteilen. Kardinal Alfons Maria Stickler erklärt: "Weit davon entfernt, eine Disziplin rein kirchlichen und damit menschlichen Ursprungs und somit revidierbar zu sein, ist der Zölibat tatsächlich eine Praxis, die auf Jesus und seine Apostel zurückgeht". Kardinal John Henry Newman benannte die Gründe seiner Bekehrung: "Es war auch der Eifer, mit der die lateinische Kirche die Lehre und Regel über den Zölibat bewahrte, die ich als apostolisch ansah; auch ihre Treue zu anderen Gepflogenheiten der alten Kirche war mir teuer. All dies sprach zu Gunsten der großen römischen Kirche."

Sie verweisen auf 1 Kor 7,5. Der hl. Epiphanios von Salamis hielt es für "gebührend wegen des Dienstes, den sie bereit sein müssen unversehens auszuüben, daß Presbyter, Diakon und Bischof frei seien für Gott. Denn wenn der heilige Apostel schon den Laien vorschreibt, sich einige Zeit für das Gebet freizuhalten (1 Kor 7,5), um wieviel mehr schreibt er das gleiche (sich zu enthalten) für den Priester vor! Ich bin der Meinung, daß sie ungestört frei sein müssen für die geistlichen Verrichtungen ihres gottgefälligen vollkommenen Priestertums." (Pan. 59,4) Der hl. Cyrill von Jerusalem erklärte, dass "der, welcher Jesus in guter Weise als Priester dient, sich der Frau fernhält" (Cat. 12,25).
One more comment from CSc
CSc
@JubilateDeo

Die Apostel, unter denen etwa Petrus verheiratet war, haben alles, auch ihre Ehefrauen, verlassen (Mt 19,27-29; Mk 10,28-30; Lk 18,28-30). Bei Lukas ist ausdrücklich vom Verlassen der Ehefrau die Rede. Bei Matthäus und Markus ist einschlussweise davon die Rede, denn „[w]er Haus und Kinder verläßt, verläßt automatisch auch seine Ehefrau“ (Stefan Heid, Zölibat in der frühen Kirche. …More
@JubilateDeo

Die Apostel, unter denen etwa Petrus verheiratet war, haben alles, auch ihre Ehefrauen, verlassen (Mt 19,27-29; Mk 10,28-30; Lk 18,28-30). Bei Lukas ist ausdrücklich vom Verlassen der Ehefrau die Rede. Bei Matthäus und Markus ist einschlussweise davon die Rede, denn „[w]er Haus und Kinder verläßt, verläßt automatisch auch seine Ehefrau“ (Stefan Heid, Zölibat in der frühen Kirche. Die Anfänge einer Enthaltsamkeitspflicht für Kleriker in Ost und West, 3. Auflage, Paderborn 2003, S. 23, Anm. 8).

Seit apostolischer Zeit mussten alle Kleriker, egal ob sie verheiratet oder unverheiratet waren, spätestens ab der Diakonatsweihe so leben, als wären sie unverheiratet, d.h. sie mussten geschlechtliche Enthaltsamkeit üben. Der hl. Epiphanios von Salamis schreibt: „Seit der Zeit Christi nimmt in der Tat wegen der höheren Würde des Priestertums die heilige Gotteslehre keinen zum Priester an, der nach einer ersten Ehe und dem Tod seiner Frau eine zweite Ehe eingegangen ist. Und das wird von der heiligen Kirche Gottes mit Sicherheit genau eingehalten. Sie akzeptiert nicht einmal jenen Mann, der zwar in erster Ehe lebt, aber noch seiner Frau beiwohnt und Kinder zeugt. Sie akzeptiert aber jenen, der sich von seiner ersten Frau enthält, oder den Witwer als Diakon, Presbyter [= Priester], Bischof und auch Subdiakon“ (Pan. 59,4). Der hl. Hieronymus lehrt: „Die Apostel waren jungfräulich, zum mindesten lebten sie, soweit sie verheiratet waren, enthaltsam. Zu Bischöfen, Presbytern und Diakonen wählt man Leute, die jungfräulich oder verwitwet sind, oder solche Männer, die nach Empfang der Priesterweihe ständige Enthaltsamkeit üben“ (Ep. 49,21,3 ad Pamm.).

Wenn Paulus (nicht Petrus!) in einem Brief an Timotheus schreibt, dass ein Kandidat für das Bischofsamt nur „Mann einer einzigen Frau“ sein dürfe (1 Tim 3,2), so verweist dies auf eine Enthaltsamkeitsverpflichtung. Warum? Der hl. Papst Siricius erklärt in seiner Dekretale Cum in unum aus dem Jahre 386, dass das „‚einer Frau Mann‘ (1 Tim 3,2)“ um der „fortan abverlangten Enthaltsamkeit“ willen gefordert worden sei (Ep. 5,3 ad Afric.). Die Ehe ist für diejenigen da, die nicht enthaltsam leben können. Paulus schreibt an die Korinther: „Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich. Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten.“ (1 Kor 7,8f.) Hätte ein Mann im Laufe seines Lebens mehrere Ehen geschlossen, so wäre dies ein sicheres Zeichen dafür, dass er zur geforderten Enthaltsamkeit nicht fähig ist. In seinem Brief an Titus verlangt Paulus von den Bischöfen „als Hausverwalter Gottes [...] enthaltsam“ zu leben (Tit 1,8).
Schweizergardist
Es wird keine verheirateten Priester geben. Diese sind dann keine Priester mehr - egal was wer auch immer sagt. Pfui Schande!
Klaus Elmar Müller
Mir bekannte zölibatäre Priester wirken besonders christusähnlich. Pius XII. nannte den Hl. Geist Urheber des Zölibats. Wenn der Zölibat fällt und die bischöflichen Gegner von "Amoris laetitia" exkommuniziert würden, wäre das tatsächliche, jahrzehntealte Schisma endlich formell. Die verbleibende Großkirche könnte sich schnell ins Beliebige verflüchtigen, ein neuer Papst die treuen Katholiken …More
Mir bekannte zölibatäre Priester wirken besonders christusähnlich. Pius XII. nannte den Hl. Geist Urheber des Zölibats. Wenn der Zölibat fällt und die bischöflichen Gegner von "Amoris laetitia" exkommuniziert würden, wäre das tatsächliche, jahrzehntealte Schisma endlich formell. Die verbleibende Großkirche könnte sich schnell ins Beliebige verflüchtigen, ein neuer Papst die treuen Katholiken stärken und der wahren Kirche zum Triumph verhelfen.
SvataHora
@Ginsterbusch - Schon oft war die Rede vom "Schisma" - auch wegen "Amoris laetitia". Aber nichts geschieht. Der Heilige Vater hat den Dubia-Bischöfen bittere Rache angedroht. Die paar Stimmen werden mundtot gemacht. Das war's dann! Werden wirklich verheiratete "Priester" eingesetzt, wird es von einigen Seiten einen Aufschrei geben. Aber eine wirkliche Abspaltung treuer Bischöfe und Katholiken …More
@Ginsterbusch - Schon oft war die Rede vom "Schisma" - auch wegen "Amoris laetitia". Aber nichts geschieht. Der Heilige Vater hat den Dubia-Bischöfen bittere Rache angedroht. Die paar Stimmen werden mundtot gemacht. Das war's dann! Werden wirklich verheiratete "Priester" eingesetzt, wird es von einigen Seiten einen Aufschrei geben. Aber eine wirkliche Abspaltung treuer Bischöfe und Katholiken wird es auch dann nicht geben.
Boni
Also irrte die Kirche, als Sie die Weihe zum Ehehindernis erklärte?
Tradition und Kontinuität
@Saebisch
Das II. Vatikanische Konzil ist ganz sicher ein katholisches Konzil. Mario Bergoglio ist genau so sicher kein Papst der katholischen Kirche. Bei Jorge Bergoglio weiß ich nicht, was ich denken soll. Vielleicht ist Papst. Vielleicht aber auch nicht!
Die Bärin
Der Professor hört hier zwar das Gras wachsen, doch wenn er wirklich sooo gute Ohren haben sollte, kann ich nur sagen, dass die Herren mit der Entscheidungsgewalt mal zur protestantischen Seite schielen möchten! Dort gibt es verheiratete Gemeindevorsteher, aber nicht mehr Gemeindemitglieder!
Ratzi
Die "St.-Gallen-Gruppe" war also sehr erfolgreich! Must-see Video: Kardinal Danneels: "Die 'St.-Gallen Gruppe' plante die Papstwahl Bergoglios schon für 2005!"
Saebisch
Tradition und Kontinuität
Das II. Vatikanum war durch und durch voller Häresien, daher ist es kein katholisches Konzil. Mario Bergoglio ist kein Papst der Katholischen Kirche. Das ist eine Feststellung.
Tradition und Kontinuität
@Saebisch
Das Vatikanum II ist integraler Bestandteil der katholischen Kirche. Und dieses Konzil hat verheiratete Priester abgelehnt. Was Papst Franziskus betrifft, sollten wir ihn nicht an Hand von Gerüchten verurteilen. Sollte er die Tradition und die Lehre tatsächlich ändern wollen, müssen wir, ein jeder von uns, energisch Widerstand leisten.
Saebisch
Maranatha!
Es beruhigt doch aber zu wissen, dass Mario Bergoglio nicht Papst der Katholischen Kirche ist, sondern ,,Papst" der Vatikanum-II-Sekte.
Windlicht
Ab 2019 also auch beim Klerus MEHR! Mehr an Ehe- und Kinderfreuden. Wenn das nicht eine gute MISSIONSbasis wird;-)
Saebisch
semper reformanda
In der Vatikanum-II-Sekte mag das wohl möglich sein, nicht aber in der Katholischen Kirche.
Theresia Katharina
Das ist geplant nach der Amazonassynode dieses umzusetzen, die Synode soll nur den Grund liefern und ist nichts anderes als ein Feigenblatt!
elisabethvonthüringen
Na...hoffentlich finden die noch genug zu Betreuende...

<<Wenn es ganz schlecht läuft, ist eine Gemeinde heute organisiert wie ein Seniorenheim, in dem es nur zwei Sorten von Menschen gibt: "Betreuer" und "Betreute". Die Betreuten sind nur passive Zuschauer und Nutznießer von Angeboten; sie halten die "Betreuer" für die eigentliche Kirche und grummeln schon mal, wenn das Angebot nicht stimmt. …More
Na...hoffentlich finden die noch genug zu Betreuende...

<<Wenn es ganz schlecht läuft, ist eine Gemeinde heute organisiert wie ein Seniorenheim, in dem es nur zwei Sorten von Menschen gibt: "Betreuer" und "Betreute". Die Betreuten sind nur passive Zuschauer und Nutznießer von Angeboten; sie halten die "Betreuer" für die eigentliche Kirche und grummeln schon mal, wenn das Angebot nicht stimmt. <<<
Maranatha!
Es ist ganz egal , was der Herr Professor gut findet. Das schlimme ist, dass der, der auf dem Stuhl Petri sitzt, im wesentlichen das gleiche will.
Herr, erbarme Dich!