1:25:41

Gibt es den Satan als eine personale Gestalt mit einer Identität? Was uns in der Bibel dazu gesagt wird und was nicht.

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alfredus

@Erich Christian Fastenmeier Banale Allerweltsweisheit ... ? Diese haben scheinbar nur Sie, sonst hätten Sie erkennen müssen, dass der Kommentar darauf abzielt, die Frage nach der personalen Gestalt Satans zu erläutern ! Wenn Sie einen besseren Kommentar haben, dann teilen Sie sich mit, denn zuerst denken und dann handeln ... !

alfredus

Es ist wie bei der Gott-Erkenntnis, da das eine andere Welt, eine andere Realität ist, können wir das nur erahnen und erdenken, aber es wird mit Sicherheit ganz anders sein ... ! Es ist wie bei zwei Freunden, die beschlossen hatten, wer zu erst stirbt, der kommt zurück und berichtet wie das mt dem Himmel ist ! Der Freund stirbt und wie versprochen, erscheint er seinem Freund . Wie ist es, wie ist es, fragt neugierig der Freund den Verstorbenen : ... GANZ ANDERS ... ! Aber ehe er den verstorbenen Freund fragen konnte : ... wie denn ? ... war dieser nicht mehr da ... !

Was soll Ihre banale Allerweltsweisheit mit dem Thema zu tun haben?

viatorem

Das ist doch ein schönes Beispiel dafür , wo die Erkenntnisfähigkeit des Menschen an ihre Grenzen stößt. Das ist weder banal noch am Thema vorbei. Trinken Sie eine Apfelschorle, bei der Hitze tut die richtig gut. 😇

Guntherus de Thuringia

Ein schlagender Beweis für die Personalität des Teufels ist Johannes 8,44, wo Jesus sagt: "Ihr habt den Teufel zum Vater".

Kennen Sie den Wortlaut im Original?

Guntherus de Thuringia

ὑμεῖς ἐκ τοῦ πατρὸς τοῦ διαβόλου ἐστὲ καὶ τὰς ἐπιθυμίας τοῦ πατρὸς ὑμῶν θέλετε ποιεῖν. ἐκεῖνος ἀνθρωποκτόνος ἦν ἀπ' ἀρχῆς, καὶ ἐν τῇ ἀληθείᾳ οὐκ ἔστηκεν, ὅτι οὐκ ἔστιν ἀλήθεια ἐν αὐτῷ. ὅταν λαλῇ τὸ ψεῦδος, ἐκ τῶν ἰδίων λαλεῖ, ὅτι ψεύστης ἐστὶν καὶ ὁ πατὴρ αὐτοῦ.

Erich Christian Fastenmeier

Immerhin. Copy and paste können Sie, aber ich meinte natürlich etwas anderes: Die Bedeutungen, Konnotationen usw. zum Wortlaut und den Begriffen. 😎

Guntherus de Thuringia

Wörtlich: "I h r seid aus dem Vater, dem Teufel" --- Perlbibel 1905 (Alte Elberfelder Übersetzung), 11. Auflage der Großausgabe Hückeswagen 2018

Guntherus de Thuringia

Ich kann, was das Griechische angeht, zufällig mehr als Copy & Paste (was auch nicht jeder kann). Bitte befleißigen Sie sich selbst.

Es ist umgekehrt: Sie müssten jetzt nachweisen, dass sich aus der Stelle klar die Personlität des Teufels ergibt. Das können Sie selbst mit Griechischkenntnissen nicht.
"Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel." Das könnte sich z. B. auf den Geist der Menschen beziehen...

Informieren Sie sich doch bitte zuerst über mal über bildhafte Ausdrucke, Vergleiche, Allegorien... Sie haben tatsächlich keine Ahnung, denn das ist eigentlich Stoff der 9. Klasse Gymnasium im Deutschunterricht...

Nun, @Erich Christian Fastenmeier, dann erklären Sie doch, warum der Himmlische Vater, wenn Jesus von ihm personal, wie von einer Person redet, eine Person ist, und warum aber der Teufel, wenn Jesus in entsprechender personaler Weise von ihm redet, keine Person ist.

Guntherus de Thuringia

Der Judaismus zur Zeit Jesu hatte eine bestimmte Kosmologie, wozu auch eine Angelo(lo)gie und Dämonologie gehörte. Jesus teilte diese, nur dass er innerhalb dieses Rahmens eigene Auffassungen (da Erfahrung bzw. Offenbarung) über das Wesen und den Charakter Gottes und das Reich Gottes und seine eigene Sendung und Rolle darin hatte. Auch wenn die Juden keinen philosophisch-theologischen Personbegriff hatten, wie die Kirchenväter und Konzilien ihn später herausbildeten, so waren die Dämonen doch die negativen Widerparte der Engel, mit hierarchischen Rängen wie die Engel und mit Namen, siehe z.B. den namentlich genannten Dämon im Buch Tobit.

alfredus

Ist Satan eine personale Gestalt ... ? Eine einfache Frage ! Und sofort beginnt ein Suchen im Kaffesatz und die einfache Frage wird zum Spektabel der Meinungen ! Dabei ist die Antwort klar : ... laut Bibel hat Satan eine persönliche Gestalt und ist real ... !

Man könnte die Herren Netanyahu und Trump nach der Person Satans fragen...

Guntherus de Thuringia

01:25:41 Kann jemand, der es angehört hat, freundlicherweise das Ergebnis mitteilen? Es sollte doch in einem Satz sagbar sein.

Guntherus de Thuringia

Danke! --- PS. Kollidiert freilich mit der traditionellen systematischen Bibeltheologie, ganz zu schweigen von der traditionellen katholischen Dogmatik und Katechese.

Hat Frau Dr. Jüngling nur das Alte oder auch das Neue Testament herangezogen? Für das NT lässt sich die Personalität Satans schwer bestreiten.

Franz Xaver

Das nachfolgend Dargestellte drückt genau das aus, was ich selbst auch glaube:
"In der Bibel gibt es 176 Hinweise auf gute, heilige Engel. Im Alten Testament 24-mal. Im Neuen Testament werden Engel insgesamt 152-mal.
Zur Zeit Christi leugneten die Sadduzäer (Mitglieder einer äußerst einflussreichen jüdischen Gruppierung, welche glaubten, dass der Pentateuch allein göttlich inspiriert sei) die Existenz von Engeln, weil sie fälschlicherweise meinten, dass Engel in den fünf Büchern des Mose nicht erscheinen (Apg 23,8). Die unbezweifelbare Existenz von Engeln kann aber durch Hunderte von Schriftstellen in der Bibel untermauert werden, welche Engel erwähnen. Von 1. Mose 3,24 – die Cherubim, die den Garten Eden bewachten – bis Offenbarung 22,16 – der Engel Christi, der Johannes so viel offenbarte, sind diese Belege zu finden.
Wenn man diese Informationen betrachtet, ist es offensichtlich, dass die Bibel ausdrücklich die Existenz von Engeln lehrt, und zwar vom ersten, bis zum letzten Buch der Bibel. Engel werden somit nicht nur in den früheren Büchern, sondern auch in den späteren Büchern der Bibel erwähnt. Ihre Erwähnung ist in der gesamten Bibel zu finden. Somit ist die Erwähnung von Engeln nicht nur einem einzelnen Autor oder einem bestimmten Zeitabschnitt der Bibel zuzuschreiben. Darüber hinaus lehrte Jesus Christus selbst eindeutig die Existenz von Engeln und bezog sich in jedem Evangelium auf sie:
Matthäus: 13,39.41.49; 16,27; 18,10; 22,30; 24,31.36; 25,31; 26,53
Markus: 8,38; 12,25; 13,32
Lukas: 9,26; 12,8-9; 15,10; 16,22; 20,36
Johannes: 1,51
Demnach haben Skeptiker im Licht der Aussagen des Messias über die Existenz von Engeln fünf Alternativen:
1. Jesus wurde getäuscht
Die erste Alternative ist, zu glauben, dass Jesus getäuscht wurde. Er lehrte die Existenz von Engeln und glaubte an sie, obwohl es in Wirklichkeit keine Engel gibt. Das würde natürlich bedeuten, dass Jesus Christus selbst Opfer einer Täuschung war.
2. Jesus hat gelogen
Die zweite Alternative ist, zu glauben, dass Jesus Christus gelogen hat. Während er selbst nicht an Engel glaubte und wusste, dass es keine Engel gibt, war es sein Ziel, die Menschen zu täuschen.
3. Jesus passte seine Lehre an
Die dritte Alternative ist, dass Jesus nicht versuchte die Menschen zu täuschen, sondern dass er einfach nur seine Lehren an die allgemeinen Überzeugungen jener Tage anpasste, damit die Menschen die Hauptwahrheiten dessen, was er sagte, verstehen würden. Vielleicht erscheint diese Sichtweise etwas besser, als zu behaupten, dass Jesus log, aber in Wirklichkeit ist es einfach ein Versuch, beschönigender zu sein, und kommt am Ende auf dasselbe heraus.
4. Jesus hat nie über Engel gelehrt
Die vierte Alternative ist, dass Jesus die Existenz von Engeln weder erwähnt noch gelehrt hat. Stattdessen legten ihm die Verfasser der Evangelien diese Worte in den Mund. Daher war es nicht Jesus, der andere betrog, sondern die Autoren der Bibel. Wenn man aber den Evangelien nicht vertrauen kann, wenn sie Jesus über Engel zitieren, wie kann man ihnen dann vertrauen, wenn sie ihn über irgendetwas anderes zitieren?
Die einzig logische und gültige Alternative ist die fünfte: Jesus hat wirklich an die Existenz von Engeln geglaubt und deshalb ihre Existenz gelehrt, weil es Engel gibt.
Persönlichkeit der Engel
Es gibt Meinungen, dass Engel keine echten Persönlichkeiten, sondern lediglich Ausstrahlungen, Mächte oder Kräfte sind. Die drei erkennbaren Merkmale von Persönlichkeit sind Verstand, Gefühl und Wille. Wenn ein Wesen alle drei Merkmale besitzt, ist es eine Persönlichkeit. Wenn biblisch aufgezeigt werden kann, dass Engel alle drei Merkmale besitzen, beweist das, dass sie echte Wesen mit einer definierten Persönlichkeit sind.
Verstand (Intellekt)
Engel haben Verstand. Sie besitzen die Fähigkeit, unter Einsatz des Denkens Erkenntnisse und Einsichten zu gewinnen. In 2. Samuel 14,20 wird von der Weisheit eines bestimmten Engels gesprochen. Weisheit zu haben, setzt voraus, dass man Verstand hat. In Psalm 148,2 heißt es, dass Engel die Fähigkeit zum Lobpreis besitzen — eine weitere Charakteristik, die Verstand erfordert. In Matthäus 24,36 wird festgestellt, dass Engel die Fähigkeit haben, Dinge zu verstehen. Auch dies erfordert Intellekt. Matthäus 28,5 spricht von der Fähigkeit der Engel, zu kommunizieren, was ebenfalls Intellekt erfordert. Epheser 3,10 stellt fest, dass sie durch die Gemeinde von Gottes vielfältiger Weisheit erfahren. Die Tatsache, dass Engel etwas lernen können, zeigt, dass sie Intellekt haben. Schließlich heißt es in 1. Petrus 1,12, dass es Dinge gibt, die Engel zu untersuchen wünschen. Dieses Bedürfnis ist das Ergebnis des Verstandes.
Gefühl (Emotion)
Engel haben auch Gefühle. Hiob 38,7 und Lukas 15,10 sprechen von Engeln, die Freude empfinden, wenn Sünder umkehren. Sie fürchten Gott mit Ehrfurcht, Staunen und Respekt (Hebr 1,6). Wenn Engel diese Merkmale besitzen, müssen sie Gefühle haben.
Wille (Entscheidung)
Schließlich besitzen Engel auch einen Willen. In Lukas 2,13 preisen sie Gott und üben so ihren Willen aus. In Hebräer 1,6 und Offenbarung 5,11 beten sie Gott an. Auch das ist eine Ausübung des Willens. Einige Engel entschieden sich dafür, ihre Wohnstätte zu verlassen, was eine Willensäußerung war (Jud 6).
Satan hat auch einen Willen. In Jesaja 14,13-14 zum Beispiel deklarierte der Satan fünf „Ich will“ Aussagen: In Lukas 4,6-7 heißt es, dass er die Macht hat, die Reiche der Welt dem zu geben, wem er will. 2. Timotheus 2,26 spricht von Menschen, die vom Willen Satans gefangen sind. In 1. Petrus 5,8 spricht Petrus von Satan als einem, der sucht, wen er verschlingen kann. Er geht umher, um seine Opfer zu suchen und zu wählen, und seine Entscheidung wird aufgrund seines Willens getroffen.
Die Bibel lehrt absolut klar, dass Engel Verstand, Gefühl und Willen besitzen. Daher sind sie Persönlichkeiten und keine bloßen Ausstrahlungen, Mächte oder Kräfte.
Wesensart der Engel
Es gibt vier Kategorien, die das Wesen der Engel betreffen; Erschaffung (Geschöpfe),
Körper (Gestalt), Versammlung (Gesellschaft), Eigenschaften (Wesenszüge)
Erschaffung (Geschöpfe)
In der Bibel heißt es, dass Engel von Gott erschaffene Wesen sind (Neh 9,6; Ps 148,2-5; Kol 1,16).
Körper (Gestalt)
In Hebräer 1,14 werden Engel als Geistwesen bezeichnet, was bedeutet, dass sie immateriell (unstofflich) sind. Sie haben jedoch Körperlichkeit, offenbar himmlische Leiber. Lukas 24,39 weist darauf hin, dass die Körper der Engel nicht aus Fleisch und Knochen bestehen. Vielmehr besteht der Engelskörper aus einem Geistkörper und manchmal treten sie als Lichtwesen auf (Lk 24,4). Dennoch können Engel in körperlicher Gestalt erscheinen (1Mo 18-19; Mt 1,20; Lk 1,11; Joh 20,12; Hebr 13,2).
Da Engel Geistwesen und immateriell sind, sind sie im Allgemeinen nicht sichtbar. Aber weil sie eine Art von Körperlichkeit haben, sind sie in der Lage, in körperlicher Form zu erscheinen. Engel können also sichtbar oder unsichtbar sein (sichtbar beim Besuch in Sodom 1Mo 18,2; Hebr 13,2; am Grab Christi Joh 20,11-12 – zuerst unsichtbar für Bileam 4Mo 22,31 und dem Diener Elisas 2Kön 6,15-17).
Wie bereits erwähnt, erscheinen Engel, wenn sie in körperlicher Gestalt auftauchen, immer als junge Männer (1Mo 18,1-2.16.22; 19,1-22; Mk 16,5; Lk 24,4; Apg 1,10-11).
Engel können irdische sowie himmlische Speise zu sich nehmen (1Mo 19,3; Ps 78,23-25).
Der Engelskörper ist nicht auf menschliche Raumvorstellungen beschränkt. Gemäß Lukas 8,30 kann eine ganze Legion von Dämonen in dem sehr begrenzten Raum eines menschlichen Körpers existieren.
Auch sind Engel derart mobil, dass sie vom Himmel zur Erde und wieder zum Himmel zurück reisen können. In ihrem natürlichen Zustand können sich Engel mit ungeahnter Geschwindigkeit fortbewegen (1Mo 28,12; Joh 1,51; Dan 9,20-23; 10,1-13.20).
Gute, heilige Engel sind nicht in der Lage, zu heiraten und andere Engel hervorzubringen. Engel pflanzen sich demnach nicht nach ihrer Art fort (Mt 22,30; Mk 12,25; Lk 20,35-36). Dies bedeutet jedoch nicht, dass Engel geschlechtslose Wesen sind. Im Griechischen gibt es neben dem weiblichen und dem männlichen Geschlecht auch das Neutrum. Im Zusammenhang mit Engeln wird dieses jedoch nie verwendet. Es tauchen immer nur das männliche Substantiv „angelos“ und die dazugehörenden männlichen Pronomen auf. Gemäß 1. Mose 6 heirateten einige gefallene Engel (Nephilim) menschliche Frauen und konnten so eine eigentümliche Rasse hervorbringen, was zu einer unnatürlichen Vereinigung führte, die gegen die von Gott bestimmte Ordnung der menschlichen Ehe und Fortpflanzung verstieß. Was sie hervorbrachten, waren keine Engel nach ihrer Art, da der Engelskörper nicht reproduzierbar ist.
Engel scheinen vielsprachig zu sein, was bedeutet, dass sie in jeglicher Sprache sprechen können, die der Hörer der Botschaft versteht.
Engel verwenden die gleichen Maßeinheiten wie wir Menschen (Offb 21,17)
Engel sind zeitlos (alterslos) und ewig (unsterblich). Vom Moment ihrer Schöpfung an besaßen sie dieses Attribut. Im Gegensatz zu Menschen können gute, heilige Engel nicht sterben, weil sie nicht gesündigt haben (Lk 20,35-36). Die gefallenen Engel werden ebenfalls nicht sterben, sondern werden ewig im Schwefel- und Feuersee bestraft werden (Offb 20,10).
Versammlung (Gesellschaft)
Engel sind eine „Versammlung“ oder „Rat“, keine Ethnie. Dies wird in Hebräer 12,22 ersichtlich: „sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, einer Festversammlung.“ Der Begriff der Ethnie impliziert die Fähigkeit, dass sich ein Volksstamm nach seiner Art mit besonderen ethnischen Merkmalen fortpflanzen kann. Da Engel sich nicht nach ihrer Art fortpflanzen, werden sie nicht als Ethnie, sondern als Versammlung betrachtet.
Eigenschaften (Wesenszüge)
Da Engel erschaffene Wesen sind, erleben sie die Grenzen aller Geschöpfe. Erschaffene Wesen können niemals alle Kräfte, Eigenschaften und Fähigkeiten ihres Schöpfers besitzen. Während also Engel den Menschen weit überlegen sind, sind sie Gott weit unterlegen. Was die Eigenschaften von guten, heiligen Engeln betrifft, so können sieben Hauptmerkmale festgehalten werden:
1. Engel unterscheiden sich von Menschen (Ps 8,5-6) und sind höhere Wesen als Menschen (Hebr 2,7; 2Petr 2,11)
Der Mensch, obwohl im Ebenbild Gottes geschaffen, ist Gott vom Wesen her unterlegen. Er ist auch niedriger als die Engel, denn sie gehören zu einer Ordnung übermenschlicher Wesen, die vom Wesen her stärker als Menschen und nicht dem Tod unterworfen sind.
2. Engel sind heilig
In ihrem Fall bedeutet Heiligkeit, dass sie nicht mehr in der Lage sind zu sündigen. Da sie in ihrer Heiligkeit bestätigt worden sind, können Engel nicht mehr fallen (Lk 9,26).
3. Engel sind nicht göttlich
Da Engel nicht göttlich sind, ist es auch nicht gestattet sie anzubeten (Kol 2,18; Offb 19,10; 22,8-9).
4. Engel sind nicht allgegenwärtig, sondern räumlich begrenzte Wesen (Dan 9,21-23; 10,10-14).
5. Engel sind mächtig. Engel haben eine unglaubliche Macht und sind in ihrer Kraft und in ihren Fähigkeiten jedem Menschen, der je gelebt hat, überlegen (2Petr 2,11). Psalm 103,20 spricht von Engeln als „Gewaltige an Kraft“ oder „starke Helden“. Nur zwei Engel wurden für die Vernichtung der Städte Sodom und Gomorra mit allen umliegenden Ortschaften benötigt (1Mo 19,13.24-25). Engel wurden im Zusammenhang mit der zehnten Plage in Ägypten eingesetzt, der den Tod aller Erstgeborenen in diesem Land nach sich zog; das waren Millionen Menschen (2Mo 12,13.23.29-30; Ps 78,43.49; Hebr 11,28). Ein einziger Engel wurde gesandt, um die gesamte Stadt Jerusalem zu zerstören (1Chr 21,15). In Matthäus 28,2 hat ein einzelner Engel den Stein vom Grab Jesu weggerollt. Wenn Männer dies versucht hätten, hätte es mehrere gebraucht, um das zu schaffen. In Apostelgeschichte 5,19 öffnete ein Engel die Gefängnistüren. In Apostelgeschichte 12,7 konnte ein Engel die Ketten des Petrus im Gefängnis abreißen. In Apostelgeschichte 12,23 konnte ein Engel Agrippa mit einer Krankheit schlagen, die diesem das Leben nahm. Epheser 1,21; 3,10 und Kolosser 1,16 sprechen von Engeln als „Mächte“. 2. Thessalonicher 1,7 spricht von „den Engeln seiner Macht“, also der Macht Jesu. Die vier Engel aus der Offenbarung haben Macht über die Winde der ganzen Erde (Offb 7,2-3). Andere Engel sind indirekt beteiligt an der Zerstörung von einem Drittel der Himmel und der Erde, von einem Drittel der Meere und Flüsse, der Vegetation, von Sonne, Mond und Sternen (Offb 8,9). In Offenbarung 9,14-15 vernichten vier Engel den dritten Teil der Weltbevölkerung. Ein Engel kann sogar Satan ergreifen und ihn für tausend Jahre binden (Offb 20,1-3).
6. Engel sind nicht allmächtig. Obwohl sie unglaubliche Kräfte besitzen, ist ihre Macht begrenzt (Dan 10,10-14; 2Petr 2,11). Aus diesem Grund brauchte der Erzengel Michael in Judas 9 göttlichen Beistand.
7. Engel sind nicht allwissend, sondern in ihrem Erkenntnisreichtum begrenzt. In Matthäus 24,36 heißt es, dass sie nicht wissen, wann der Messias zurückkehren wird. Epheser 3,10 und 1. Petrus 1,11-12 bestätigen die Beschränktheit ihres Wissens, die dazu führt, dass sie weiterhin immer neue Dinge lernen. Jemand, der allwissend ist, braucht nichts zu lernen, da er alles weiß.
Anzahl der Engel
Die Anzahl der Engel ist auf immer gleich. Die Bibel lehrt, dass Engel sich nicht vermehren (Mt 22,30) und dass sie unsterblich sind (Lk 20,36). Obwohl die Bibel uns keine Zahl mit der genauen Menge der Engel angibt, ist es offenbar eine sehr große Menge:
• 5. Mose 33,2: „heilige Myriaden”
• 2. Könige 6,17: „Und siehe, der Berg war voll von feurigen Pferden und Kriegswagen [rekeb] um Elisa herum”
• Psalm 68,18: „Der Wagen [rekeb] Gottes sind zehntausendmal Tausende“
• Daniel 7,10: „Tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm“
• Matthäus 26,53: „Oder meinst du, dass ich nicht meinen Vater bitten könne und er mir jetzt mehr als zwölf Legionen Engel stellen werde?“ (eine Legion besteht aus drei- bis sechstausend Soldaten)
• Lukas 2,13: „Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, die Gott lobten...“
• Hebräer 12,22: „Myriaden von Engeln“
• Offenbarung 5,11: „ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende“
Wie viele Engel gibt es? Myriaden über Myriaden. Myriaden beschreibt eine Zahl, über die hinaus die Menschen in der Antike nicht zählten oder sich eine Vorstellung machten. Engel sind unzählbar.
Aufgrund des Konzepts der Vormundschaft gibt es immer mindestens so viele Engel wie Menschen auf der Erde (abgeleitet von Mt 18,10). Das könnte auch sehr gut bedeuten, dass es ebenso viele Engel wie Menschen gibt, die jemals existieren werden oder jemals existiert haben, in Kombination oder in ihrer Gesamtheit.
Offenbarung 12,4 deutet an, dass Satan ein Drittel der Engel dazu verführte, untreu zu werden und sich seiner Rebellion gegen Gott anzuschließen. Diese wurden zu bösen, gefallenen Engeln. Zwei Drittel der Engel sind als auserwählte Engel (1Tim 5,21) Gott treu geblieben.
Somit ist die Anzahl der heiligen Engel offensichtlich mindestens doppelt so groß wie die der bösen Engel. Es braucht nicht extra erwähnt zu werden, dass es nicht an Engeln fehlt, die Gott zur Verfügung stehen, um seinen Willen auszuführen und ihrem Schöpfer angemessene Anbetung und Lobpreis darzubringen".
Wohl an, egal, die Ihr eine Personalität bestreitet oder leugnet und ob Ihr nun als Interpretationshilfe ein Lineal oder Dreieck verwendet, ich erwarte mir argumenta ad rem zum Thema. Vertrottelte argumenta ad personam könnt Ihr Euch sparen.

Guntherus de Thuringia

@Oenipontanus, Franz Xavers Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Die traditionelle Theologie hat den Vorzug der Logik - auf ihrem Gebiet, auf der Grundlage ihrer Prämissen. -- Freilich kann man das hinterfragen. Ich hinterfrage ja auch, allerdings radikaler als die Autorin des Videos. Man akzeptiert dann irgendwann eben andere Prämissen (d.h. Grundbegriffe, Grundsätze, Sichtweisen).

Guntherus de Thuringia

@Oenipontanus, zugegeben, ich habe das ganze zu pauschal akzeptiert. Man kann theologisch manches beanstanden. Um die Personalität Satans, der Teufel und Dämonen sowie der Engel im biblischen Weltbild und besonders in demjenigen Jesu kommt man trotzdem nicht herum.

Libertas Ecclesiae

@Oenipontanus
Warum sollen Auffassungen nur deshalb hinterfragt werden dürfen, weil sie „traditionell“ sind? Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum zu glauben, man könne Bewährtes einfach deshalb verwerfen, weil es eine alte Erfahrung darstelle. Ist denn der menschliche Körper zu verwerfen, weil sein Bauplan alt ist?

Guntherus de Thuringia

@Oenipontanus, es gibt aber seit gut anderthalb Jahrtausenden den Personbegriff in der abendländischen Philosophie und christlichen Theologie. Wollen Sie den eliminieren oder auflösen? Überhaupt, oder nur für die "invisibilia", die hier Thema sind? Als Buddhist können Sie das, aber als Christ und Katholik?

Guntherus de Thuringia

@Oenipontanus, auf diese Idee kann man auch vom Judaismus her kommen. Ich kann aber nur sehen, dass man dann den christlichen Boden verlässt, nicht, wohin man dann gelangt. Können Sie es mir sagen? --- PS. Allerdings ist der philosophische Personbegriff, je nach der Anthropologie, in Bewegung.

2 weitere Kommentare von Guntherus de Thuringia
Guntherus de Thuringia

Überlisten Sie die KI, seien Sie schlauer als sie 🤗

Guntherus de Thuringia

Luk 20,38 könnten Sie vielleicht anführen. Jesus gebraucht hier für seine Argumentation keinen Begriff einer substanziellen, hypostatischen Person, wie die Theologie. @Oenipontanus

Franz Xaver

Oenipontanus, im Anlass Fall geht es um die Frage, ob es Satan als eine personale Gestalt mit einer Identität gibt?
Diese Fragestellung spricht – genaugenommen und vereinfacht ausgedrückt – vier Problemkreise an, nämlich: Existieren Engel überhaupt, und wenn ja, ist einer davon der Satans alias Widersacher, Diabolus, Teufel, verfügen Engel über eine Gestalt und über Eigenschaften einer Person?
Es geht also gar nicht um die Frage, ob Engeln eine höhere Stellung als dem Menschen zukommt, und ist diese somit zur Klärung der beitragsrelevanten Fragen auch entbehrlich, weswegen ich ein Festkrallen an dieser Frage und sämtlichen Ausführungen dazu als bloße exegetische Spiegelfechterei beurteile und gar nicht mehr weiterbetreibe und nur mehr meiner Verwunderung Ausdruck zu verleihen, dass Sie im Zusammenhang damit von einer Themenverfehlung schreiben; schon putzig irgendwie.
Es ist aber auch müssig, in Anbetracht der aktuellen beitragsrelevanten Fragestellung näher auf die Existenz von Engeln, gefallenen Engel und Satan sowie deren bzw dessen Gestalt einzugehen, da das ja nicht infragegestellt wird, sondern als gegeben vorausgesetzt werden kann und im Übrigen auch gesichertes Wissen nach Glauben und Tradition der Katholischen darstellt.
Bliebe daher nur mehr die Frage offen, ob Engel, und insbesondere Satan über personale Eigenschaften verfügten. Ich beantworte diese Frage mit: ja, und Verweise diesbezüglich auf die schon hier eingestellten Ausführungen.
Sie nützen scheinbar jede Gelegenheit, um der Katholischen Kirche und ihrem Glauben und Tradition in gewohnter "brüderlichen" Manier ans Zeug zu flicken?

Ich habe keine Zeit, um mitzudiskutieren, möchte nur ergänzen, dass ich vor ein paar Jahren einen Aufsatz zum Personenbegriff gelesen habe, den ein orthodoxer Theologe geschrieben hat. Er hat das westliche Verständnis des Personenbegriffs kritisiert und verworfen. Wenn ich mich richtig erinnere, was er Anlass für diesen Aufsatz das hesychastische Namensgebet.

Franz Xaver

Zur Persönlichkeit und Stellung von Engeln und Menschen im Heilswerk Gottes.
Es sollte vorerst aus intellektueller Redlichkeit außer Streit gestellt werden, dass zu einer Persönlichkeit mehrere Eigenschaften gehören, wie zB persönliche Existenz, Verstand, Intellekt, Emotionen und Willen.
Engel können demnach als Persönlichkeiten betrachtet werden, denn sie weisen alle diese Eigenschaften auf. Das trifft sowohl auf die guten sowie auf die bösen Engel zu. Gute Engel, Satan und die Dämonen besitzen Intelligenz (Matt 8:29; 2.Kor 11:3; 1. Petr 1:12). Gute Engel, Satan und die Dämonen zeigen Emotionen (Luk 2:13; Jak 2:19; Off 12:17). Gute Engel, Satan und die Dämonen machen ihren Willen deutlich (Luk 8:28-31; 2.Tim 2:26; Jud 6). Daher kann man sagen, dass sie Personen sind. Die Tatsache, dass sie keinen menschlichen Körper haben, tut ihrem Person-Sein keinen Abbruch.
Für die gefallenen Engel werden sogar persönliche Handlungen, wie Lügen und Sündigen, beschrieben (Joh 8:44; 1.Jo 3:8-10). Manche Menschen betrachten Engel - Satan eingeschlossen - nur als die abstrakte Personifizierung von Gut und Böse; so etwas aber steht überhaupt nicht im Einklang mit der Lehre der Schrift.
Ihre Kräfte und Fähigkeiten
Ihr Wissen:
Jesus sagte: ,,Von dem Tag aber und von der Stunde weiß Niemand, nicht einmal die Engel im Himmel und auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater allein" (Matt 24:36). Diese Äußerung des Herrn legt zwei Schlussfolgerungen nahe: (1) Der Ausdruck ,,nicht einmal die Engel" impliziert, dass Engel übermenschliches Wissen haben, aber (2) die Hauptaussage dieses Bibelverses zeigt, dass ihr Wissen begrenzt ist; sie sind nicht allwissend. Auch die Tatsache, dass sie bei einigen der himmlischen Beratungen anwesend waren, dass sie an der Übermittlung von Offenbarungen beteiligt waren (Gal 3:19) und dass sie von Gott benutzt wurden, um - wie bei Daniel und Sacharja - Visionen zu deuten, lässt vermuten, dass ihr Wissen größer ist als unseres.
Drei Gründe sprechen für ihr überlegenes Wissen:
1. Engel wurden als eine höhere Klasse von Wesen im Universum geschaffen, als es die Menschen sind. Daher besitzen sie von Natur aus größeres Wissen.
2. Engel studieren die Bibel sorgfältiger als es manche Menschen tun und erlangen daraus Wissen (Jak 2:19; Off 12:12).
3. Engel erwerben Wissen durch langfristige Beobachtung der menschlichen Aktivitäten. Im Gegensatz zu den Menschen müssen sie die Vergangenheit nicht erforschen, denn sie haben sie erlebt. Daher wissen sie, wie Andere in bestimmten Situationen agiert und reagiert haben, und können mit größerer Genauigkeit voraussagen, wie wir unter ähnlichen Umständen handeln werden. Die Erfahrungen aus ihrer Langlebigkeit verleihen ihnen höheres Wissen.
Ihre Kraft: Da der Mensch niedriger als die Engel geschaffen wurde und Beschränkungen unterliegt, die die Engel nicht kennen, sollte man annehmen, dass sie auch übermenschliche Kräfte besitzen. Unter Anderem aus den folgenden zwei Erwägungen geht hervor, dass Engel mehr Kraft haben als ein Mensch:
1. Direkte Aussagen der Schrift: Die Schrift spricht ganz konkret über die überlegene Kraft der Engel. Psalm 103:20 impliziert zumindest große Kräfte, wenn es heißt: ,,Segnet den Herrn, o ihr, seine Engel, ihr Mächtigen, die ihr Sein Wort ausführt." Außerdem erwähnt 2. Thessalonicher 1:7 die Wiederkunft des Herrn mit Seinen mächtigen Engeln in flammendem Feuer. Weiterhin lautet 2.Petrus 2:11: ,,Engel dagegen, die doch größer sind an Stärke und Macht, bringen keine schmähende Anklage gegen sie vor vor dem Herrn." Die einzige Frage, die sich hier stellt, ist: Mit wem werden sie verglichen? In dem gegebenen Zusammenhang ist hauptsächlich von den falschen Lehrern (menschlicher Natur) die Rede. Aufgrund von Vers 10 wird gelegentlich jedoch auch angenommen, dass der Vergleich zwischen den ,,englischen Herrlichkeiten" aus Vers 10 gezogen wird, also zwischen den guten und den bösen Engeln. Wenn das zutrifft, sagt dieser Vers aus, dass die guten Engel stärker sind als die bösen.
2. Beschreibung ihrer Taten in der Schrift: Obwohl ihre große Macht immer eine von Gott übertragene Macht ist, zeigen die großen Werke, die sie beispielsweise bei der Vollstreckung des göttlichen Gerichts vollbringen, doch ihre übermenschliche Stärke (vgl. 2. Ch 32:21; Apg 12:7-11; sowie die zahlreichen Erwähnungen von Taten der Engel in der Offenbarung). Für die überlegene Stärke der Engel spricht in dieser Hinsicht auch Elisas Vertrauen und sein Gebet, dass auch sein Diener das Heer der Engel sehen könne, das sie im Angesicht menschlicher Streitkräfte umgab (2.Kö 6:15-17). Sein Vertrauen beruhte sicher nicht einfach nur auf der großen Anzahl der Engel. Beispiele für ihre Kraft werden in der Apostelgeschichte 5:19 und 12:7,23, sowie im Matthäus-Evangelium 28:2 dargestellt (Der Stein, den der Engel beiseite rollte, wog ungefähr 4 Tonnen.).
Der Psalmist rief aus: ,,Gesegnet sei Gott der Herr, der Gott Israels, Der alleine Wunder wirkt" (Ps 72:18). Alle wunderbaren Kräfte haben ihren Ursprung in Gott. Als Geschöpfe sind die Engel den Beschränkungen ihrer Kreatürlichkeit unterworfen. Sie sind mächtig, doch nicht allmächtig. Selbst Satan, ein gefallener Engel, kann mit seinen englischen Kräften nur soweit tätig werden, wie es Gottes Willen zulässt (Hi 1:12, 2:6).
Ihre Stellung
In Bezug auf den Menschen

Gemäß der Schöpfung steht der Mensch unter den Engeln (Heb 2:7-9). Engel sind ihm an Intelligenz, an Fähigkeit und an Wirkungsmacht überlegen, und doch dienen die Engel als ,,dienstbare Geister" zugunsten der Menschen (Heb 1:14) und werden ungeachtet ihrer hohen Stellung und Macht ausgesandt, um den Heiligen zu dienen. Wie bereits erwähnt, werden die Menschen ermahnt, Engel niemals anzubeten, denn sie sind nur Geschöpfe.
Heute stehen die Gläubigen in praktischer Hinsicht unter den Engeln; ihre Stellung aber ist höher als die der Engel durch ihre Vereinigung mit Christus (vgl. Eph 1:20-22; mit Eph 2:4-6 und Heb 2:9). Christen teilen Christi Sitz zur Rechten Gottes. Eines Tages dann werden die Gläubigen sowohl gemäß ihrer Stellung als auch in praktischer Hinsicht über den Engeln stehen und über diese richten (1. Kor 6:3). Diese Aussage bezieht sich zweifellos auf eine Art von Regierungsgewalt, die die Gläubigen über die Engel haben werden.
In Bezug auf Christus
Durch das Wesen Seiner Natur und Existenz steht Christus höher als die Engel, denn Er ist Gott, der Schöpfer (vgl. Heb 1:4ff mit Kol 1:15-17). Durch Christi Inkarnation wurde Er für eine kleine Weile erniedrigt (Heb 2:9), das aber galt nur für Sein Menschsein. Durch Christi Tod, Begräbnis, Auferstehung und Himmelfahrt wurde Er den Engeln weit übergeordnet als der letzte Adam und der zweite Mensch (vgl. 1.Kor 15:45-48; Eph 1:20-22; 1.Pe 3:18-22; Kol 2:15). Als der verherrlichte und erhöhte Gott-Mensch wurde Er der letzte Adam. Adam war das Haupt der ersten Menschheit, aber Christus wurde das Haupt der zweiten, wiederhergestellten Menschheit. Er wird der Letzte genannt, weil es nie wieder einen Sündenfall geben wird und weil Er, als der verherrlichte und erhabene Erlöser, ein Leben spendender Geist ist. Als der zweite Mensch vom Himmel wird Er als das Haupt und der Anfang einer neuen und erhabenen Menschheit angesehen.
Wie dargestellt, ist die Frage, wem eine Vorrangstellung zukommt (den Engeln oder Menschen) hinreichend aus der Bibel herzuleiten. Für Tunnelblicker, Feinde der Katholischen Kirche und geistlose Exegetiker mag die Antwort auf diese Frage offen sein oder ausschließlich zugunsten der Engel ausfallen; für im Glauben und Tradition der Katholischen Kirche Stehende ist alles klar.

Tja, da verstummen die Antipersonalisten...

Erich Christian Fastenmeier

Wie schon angedeutet, hier haben viele von den Grundbegriffen keine Ahnung und kennen die Diskussionsregeln nicht. Da ist eine Diskussion nicht immer sinnvoll, wenn diese Menschen nur in ihrer Blase leben...
Im übrigen kann man zur Personalität Satans auch in Studienbüchern (Exegese) nachlesen... 😎

viatorem

Er ist keine irdische personale Gestalt , jedoch kann er sich wahrscheinlich in seiner wahren Gestalt zeigen ( die Satanisten bemühen sich ja wohl darum, dass er dies tut.
So gesehen gibt es ihn auch als personale Gestalt , allerdings denke ich, dass er durchaus in der Lage ist, seine wahre Gestalt zu verändern.
Ach jeh...ich habe früher wohl zu viele Horror Filme geguckt 🤔

viatorem

Habe doch nur Christians Thread beglückt und auf die Überschrift reagiert , nun seien Sie doch nicht so grantig.
Alles was bei mir derzeit blüht, sind Brennesseln und Jakobskreuzkraut ,aber die sind auch recht unfreundlich.

alfredus

Satan hat wie alle Engel und er war der größte, mächtigste Engel, eine Gestalt mit großer Kraft und Stärke ... ! Das wurde ihm aber zum Verhängnis, denn er wollte Gott gleich sein ! Diese Gestalt und Leib ist anders, als bei uns Irdischen, er ist geistig und ist an nichts gebunden ! Deshalb ist es dem gefallenen Engel kein sehr großes Problem in den Menschen einzudringen, ihn zu beeinflussen und zur Sünde zu führen . Deshalb schenkt Gott jedem Menschen einen Schutzgeist, den Schutzengel, der ihn vor dem Schlimmsten bewahrt . Leider ist der Schutzengel, wie alle Heiligen, den Menchen fremd geworden, ein Grund, dass das Böse in der Welt sich ausbreitet ... !

charlemagne

329 Der hl. Augustinus sagt: ,,,Engel‘ bezeichnet das Amt, nicht die Natur. Fragst du nach
seiner Natur, so ist er ein Geist; fragst du nach dem Amt, so ist er ein Engel: seinem Wesen
nach ist er ein Geist, seinem Handeln nach ein Engel“ (Psal. 103,1,15). Ihrem ganzen Sein nach
sind die Engel Diener und Boten Gottes. Weil sie ,,beständig das Antlitz meines Vaters sehen,
der im Himmel ist“ (Mt 18,10), sind sie ,,Vollstrecker seiner Befehle, seinen Worten gehorsam“
(Ps 103,20).
330 Als rein geistige Geschöpfe haben sie Verstand und Willen; sie sind personale [Vgl. Pius
XII.: DS 3891] und unsterbliche [Vgl. Lk 20,36.] Wesen. Sie überragen alle sichtbaren
Geschöpfe an Vollkommenheit. Der Glanz ihrer Herrlichkeit zeugt davon [Vgl. Dtn 10,9—12.].

Quelle: Gibt es den Satan als eine personale Gestalt mit …