Messverbot: Ein Bischof meldet sich zu Wort
Wenn ein Gesetz ungerecht ist, kann man es missachten, sagte Bischof Bernardo Bastres von Punta Arenas, Chile, in seiner Sonntagspredigt am 14. März und bezog sich dabei auf ein Covid-Messverbot.
Ebenfalls am 14. März veröffentlichte die chilenische Bischofskonferenz eine Erklärung gegen die "diskriminierende Maßnahme, die die Religionsfreiheit verletzt."
Daraufhin, am selben Sonntag machte die Regierung einen Rückzieher und verzichtete auf eine frühere Entscheidung, alle öffentlichen Gottesdienste zu verbieten. Sie erlaubte Messen mit 10 Gläubigen innerhalb und 20 außerhalb der Kirche.
Alle Bischöfe akzeptierten diese neue Maßnahme, außer Bastres. Er sagte in einer Erklärung vom 15. März: "Wir empfinden die von der nationalen Regierung auferlegten Einschränkungen als einen Angriff auf die Religionsfreiheit, die in unserer politischen Verfassung verankert ist."
#newsXntjsumbho
Wie recht er hat und wären alle Bischöfe so mutig, hätte die Regierung wenig Spielraum. Man muss Gott mehr gehorchen, als den Menschen
Diesen Bischof gebührt wirklich Respekt, denn es erfordert heutzutage wirklich Mut, den ungerechten Messberbot zu widersprechen. Noch dazu wo seine bischöflichen Amtsbrüder der staatlichen Willkür sogar noch das Wort reden. Weltweit überschlagen sich diese regelrecht, Kirchen zu schließen, bezw. dem gläubigen Volk die Teilnahme am hl. Messeopfer unmöglich zu machen. Ich wäre wirklich dankbar, wenn wir in Deutschland wenigstens einen Bischof hätten, mit einen ebenso katholischen Herzen.
Sie sind dünn gesäet die Bischöfe der Welt, die für ihren Glauben aufstehen ... ! Leider sind auch da viele die nur schweigen, wo sie reden müssten. Die vielen Einschränkungen und Messverbote sind ein Grund auf die Rechte einer freien und offenen Religionsausübung zu bestehen, denn alles andere ist Christenverfolgung im eigentlichen Sinn !
Er nimmt es wörtlich: Man muß Gott mehr fürchten als den Menschen. Gott und ich, wir sind die Mehrheit!