Marina Weiss
Marina Weiss

Nicht nur in Frankreich gibt es einen Taufboom. Auch in die Gemeinde unseres Kolumnisten kommen immer mehr Menschen, die den katholischen Glauben entdecken wollen. Was sind ihre Beweggründe? Und warum versucht der Amtskatholizismus, das neue Interesse am Glauben schlecht zu reden?

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Vom Regen in die Taufe

Kolumne „Mild bis rauchig“
Nicht nur in Frankreich gibt es einen Taufboom. Auch in die Gemeinde unseres Kolumnisten kommen immer mehr Menschen, die den katholischen Glauben entdecken wollen. Was sind ihre Beweggründe? Und warum versucht der Amtskatholizismus, das neue Interesse am Glauben schlecht zu reden?
Papst Franziskus tauft in der Osternachtmesse 2022 eine Frau: Inzwischen erleben mehrere europäische Länder einen Taufboom
© IMAGO / ABACAPRESS
Als es noch keine Regenrinnen gab, konnte man im Falle eines Unwetters böse Überraschungen erleben. Wer an einer Hauswand unter dem Dach Zuflucht vor dem Regen suchte, wurde unter Umständen mit dem Wasserschwall, der sich in der Traufe als Abschluss des Daches gesammelt hatte, übergossen. Der Regen wurde nicht über ein Rinnen- und Rohrsystem in den Kanal abgeleitet, sondern einfach vom Dach weg auf die Umgebung. So verschlimmerte man seine Situation. Man kam gerade zum vermeintlichen Ort der Sicherheit und wurde statt von gleichmäßigen …

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Alfredus .

@viatorem Nein, die Konzils-Kirche hat nicht die Kraft und hat sie so nicht gehabt, die Christen an sich zu binden und viele sind es die der Kirche den Rücken und was damit zusammen hängt, den Rücken kehren ... ! Aber das sind nicht die Themen der Bischofs-Konferenzen, sondern : ... der synodale Weg, Frauen-Weihe und Laien mit priesterlichen Aufgaben ! Nein, Glaube und die Kirche leiden Gewalt und großes Gräuel und niemand ist da, der dagegen aufsteht ... !

viatorem

Gott zeigt den Menschen den richtigen Weg, den die röm.kath.Kirche verlassen will ,oder bereits schon sehr weit verlassen hat.
ER dringt in suchende Seelen ein und berührt sie. Die traditionelle Hl. Messe ist der wahre Zugang zu IHM und das merken die "Berührten" ganz deutlich,
"Rom" derweil bewegt sich mit einer ungesunden Dekadenz ,in der Bemühung sich der Welt gefällig zu zeigen , aus Religion wird eine Clownerie, ein Theater, ein Event, eine "Kunstausstellung , ein Bedürfniserfüller etc. , ein Sammelbecken für viele Religionen oder was sich so nennt ,vieles unter Missachtung der wahren Lehre.
Desshalb schaut "Rom" jetzt etwas verwirrt auf einen Weg, den Gott den Menschen anbietet...Wenn "Rom" umkehrt , dann wird dieser Weg auch wieder in den traditionellen" römiscnhen Weg" führen, wenn nicht dann wäre das sehr schade..
Das derzeitige "Rom" , hortet zu viele "Abrissbirnen" und zuwenig Mörtel ,um wieder aufzubauen.

Marina Weiss

In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und höchster Not vertrauten sich Länder und Monarchen stets einem besonderen Schutzbündnis an: der Weihe an das Heiligste Herz Jesu. Wie einige junge Leute am heutigen Freitag in Wien wieder ganz bewusst an diese Tradition anknüpfen.

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Im Herz-Jesu-Monat öffentlich ein Zeichen setzen

Katholischer Aktivismus
In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und höchster Not vertrauten sich Länder und Monarchen stets einem besonderen Schutzbündnis an: der Weihe an das Heiligste Herz Jesu. Wie einige junge Leute am heutigen Freitag in Wien wieder ganz bewusst an diese Tradition anknüpfen.
Nicht Stolz, sondern Demut vor dem Herrn und Erlöser Jesus Christus: Junge Katholiken bei ihrer Bekenntnis-Aktion vor dem Wiener Hoftheater
© Katholischer Widerstand
Es war ein starkes Bild, als sich am heutigen Morgen des Festes des Allerheiligsten Herzens Jesu junge katholische Männer unter dem Motto „Wien gehört dem Herz Jesu“ vor dem Burgtheater an der Wiener Ringstraße versammelten. Rund zwanzig junge katholische Aktivisten traten an, um mitten in der Stadt ein sichtbares Zeichen zu setzen. Für zwanzig Minuten standen sie in stilles Gebet versunken zusammen. Dabei hielten sie ein eindrucksvolles, großes Stoffbanner, auf dem das Symbol des Heiligsten Herzens Jesu aufgenäht war.
Die Motivation …

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Hemma von Gurk

Einige Gesichter kennt man

Marina Weiss

Ehegattensplitting, Familienversicherung, Witwenrente: Die Reformer in Berlin planen eine Generalmobilmachung gegen die Ehe. Damit nehmen sie eine Institution unter Beschuss, die dem Staat viel Geld spart. Ein Kommentar

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Niemand hat die Absicht, die Ehe abzuschaffen

Kulturkampf um die Ehe
Ehegattensplitting, Familienversicherung, Witwenrente: Die Reformer in Berlin planen eine Generalmobilmachung gegen die Ehe. Damit nehmen sie eine Institution unter Beschuss, die dem Staat viel Geld spart. Ein Kommentar
Die Antwort aus Berlin ist eindeutig: Niemand will die Ehe abschaffen. Wir machen das bewährte Modell nur unattraktiver, indem wir es verteuern
© Canva AI / Corrigenda-Montage
In Deutschland gibt es Institutionen, die behandelt werden wie ein alter Diesel-Benz in Berlin-Mitte: noch erlaubt, aber irgendwie peinlich. Die Ehe gehört inzwischen dazu.
Niemand in der amtierenden Bundesregierung sagt: Wir schaffen die Ehe ab. Das wäre zu plump. Die Reformer, die gerade am Werk sind, machen es eleganter. Erst wird das Ehegattensplitting auf den OP-Tisch gelegt, dann die beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenkasse, und schließlich die Witwenrente. Alles natürlich ist auf gar keinen Fall gegen die Ehe gerichtet. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu …

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Falk B

Das ist auch nicht gegen die Ehe gerichtet. "Die" pressen raus, was es rauszupressen gibt. Und es wird und soll eskaliert werden!
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Was macht man, wenn es Mangel an Wohnraum gibt? Man baut, man vereinfacht, man dereguliert.
Was macht man bei demographischen Wandel, bei Fachkräftemangel? Man setzt Anreize, schafft Sicherheit, man bildet aus...
Wirtschaft, Sicherheit,....
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Und was wird gemacht? Das Gegenteil!!! Es werden Maßnahmen eingeführt, die Probleme und Emgpässe verstärken und aufschaukeln, gar erst erschaffen!!
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Man kann doch nicht bei Wohnraummagel, bauen und renovieren verteuern und statt eigene Fachkräfte auszubilden Millionen, von teils Bildungsfernen" ins Land holen und ein anderes Ergebnis, als eine Verschärfung des Mangels...
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Ahhh.... 🤐

Katrin Kaufmann shares this

Der behauptete Mechanismus zugunsten arbeitender Frauen lautet: Wenn der Splittingvorteil schrumpft, lohnt sich die Ausweitung der Erwerbsarbeit stärker, weil zusätzliche Einkünfte nicht mehr so stark vom bisherigen Steuervorteil aufgezehrt werden. Die Bertelsmann-Stiftung argumentiert seit Jahren in diese Richtung.

Marina Weiss

Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., „Magnifica Humanitas“, sagt mehr über Lebensschutz, als auf den ersten Blick erkennbar. Denn das technokratische Paradigma, gegen das sich der Heilige Vater stellt, betrifft den Kern im Kampf zwischen der Kultur des Lebens und der Kultur des Todes.

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Dem technokratischen Paradigma die Zivilisation der Liebe entgegensetzen

„Magnifica Humanitas“ und der Lebensschutz
Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., „Magnifica Humanitas“, sagt mehr über Lebensschutz, als auf den ersten Blick erkennbar. Denn das technokratische Paradigma, gegen das sich der Heilige Vater stellt, betrifft den Kern im Kampf zwischen der Kultur des Lebens und der Kultur des Todes.
Das technokratische Paradigma berührt den Wesenskern des Lebensschutzes
© Canva AI / Corrigenda-Montage
Auf den ersten Blick hat „
Magnifica Humanitas“, die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., nur sehr wenig zum Lebensschutz zu sagen. Gerade einmal ein Abschnitt ist ihm gewidmet:
„Das erste dieser Menschenrechte ist das Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, ohne das es unmöglich ist, irgendein anderes Recht auszuüben. Wenn dieses grundlegende Recht verweigert wird, wie es bei der Abtreibung, bei der Tötung Unschuldiger und bei der Euthanasie geschieht, stehen wir vor Entscheidungen, die die Kirche als schwerwiegend unerlaubt …

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elisabethvonthüringen

youtube.com/watch?v=LCddTIG4kdQ 😇 😊

Klaus Elmar Müller

Da auf den ersten Blick kaum erkennbar, folglich wirkungslos.

Marina Weiss

Noch nie seit mindestens 80 Jahren sind in Deutschland so wenig Kinder geboren worden wie heute. Was macht unterdessen der WDR? Der von Zwangsgebühren bezahlte Sender mokiert sich in einem Artikel darüber, dass in NRW zu wenig ungeborene Kinder abgetrieben werden.

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„Sogar nur maximal 20“

WDR über Abtreibungen in NRW
Noch nie seit mindestens 80 Jahren sind in Deutschland so wenig Kinder geboren worden wie heute. Was macht unterdessen der WDR? Der von Zwangsgebühren bezahlte Sender mokiert sich in einem Artikel darüber, dass in NRW zu wenig ungeborene Kinder abgetrieben werden. Ein Kommentar
Online-Auftritt des WDR mit Pro-Abtreibungs-Artikel: „Wie kann das sein?“
© Screenshot wdr.de / Canva AI / Corrigenda-Montage
Noch nie seit mindestens 80 Jahren sind in Deutschland so wenig Kinder geboren worden wie heute. Wegen der langjährig konstant niedrigen Geburtenzahl ist eine Kindergeneration in Deutschland rechnerisch um rund ein Drittel kleiner als die Elterngeneration. Das ist nur für diejenigen keine Katastrophe, die als Hanns Guck-in-die-Luft an kein Morgen denken.
So wenig Kinder wie seit einem Menschenalter nicht mehr. Was macht unterdessen der WDR? Die größte öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Deutschland und Teil der ARD mit Sitz in Köln platziert auf ihrer …

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vir probatus

Das wird auch so weitergehen. Wer kann sich denn die 250€ für die Versicherung der Ehefrau in der GKV leisten?
Die Alternative ist ein Hortplatz für 500 € oder noch mehr.
Man will keine Deutschen Kinder und keine Deutschen Familien mehr, die Migranten vermehren sich ausreichend, um Deutschlands Zukunft zu sichern.

Marina Weiss

Der massivste Grund für den inneren Zusammenbruch der Kirche ist keineswegs die Skandalhistorie, sondern das subtile bis offenkundige Gefühl, dass in der Kirche nicht mehr mit einer Stimme gesprochen wird. Ein Plädoyer gegen die Vernebelung der Wahrheit.

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Sicherheitswarnung

Kolumne „Mild bis rauchig“
Der massivste Grund für den inneren Zusammenbruch der Kirche ist keineswegs die Skandalhistorie, sondern das subtile bis offenkundige Gefühl, dass in der Kirche nicht mehr mit einer Stimme gesprochen wird. Ein Plädoyer gegen die Vernebelung der Wahrheit.
Mit Sicherheit die Wahrheit steht auf dem Mutterhaus der Kalasantiner in Wien: „Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“
© IMAGO / Steinach / Corrigenda-Montage
In Zeiten der Digitalisierung sind wir vom täglichen Freud’ und Leid der Datenkrake umgeben. Wobei Freude nach den Jahren der Gewöhnung mehr und mehr hinter dem Missvergnügen zurückfällt. Zwar ist alles schneller erledigt, dafür wird aber die Arbeit nicht weniger, sondern mehr, die Informationswege werden verschlungener, die nervliche Belastung steigt – wenigstens für jene, die sich von der Digitalherrschaft aus den unterschiedlichsten Gründen abgehängt fühlen – es gibt nicht geringe Krisen im zwischenmenschlichen Bereich durch …

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Franz Xaver

Nicht wirklich, Herr Kardinal, denn wahre Einheit gibt es nur im Glauben und Tradition und nicht im modernistischen Wischiwaschi!

elisabethvonthüringen

Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
Kardinal bei Communio-Akademie in Kremsmünster über Konzil, Synodalität und Konflikt mit Piusbruderschaft - Kritik an rein gegenwartsbezogenem Kirchenverständnis.

Marina Weiss

Seit dem Zweiten Weltkrieg profitieren die Europäer vom Schutz der USA. Doch die Pax Americana gerät gerade an ihr Ende. Wer verstehen will, worauf sich Europa jetzt einstellen muss, sollte das römische Imperium und dessen Pax Romana studieren.
Von David Engels

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Was bedeutet es für Europa, wenn die Pax Americana endet?

Kolumne „Rome reloaded“
Seit dem Zweiten Weltkrieg profitieren die Europäer vom Schutz der USA. Doch die Pax Americana gerät gerade an ihr Ende. Wer verstehen will, worauf sich Europa jetzt einstellen muss, sollte das römische Imperium und dessen Pax Romana studieren.
Damals wie heute: Geopolitik funktioniert über Einflusssphären
© IMAGO / imagebroker / Corrigenda-Montage
Das römische Imperium verstand sich schon unter der späten Republik als Garantiemacht des Weltfriedens – die Pax Romana wurde zur Leitideologie einer neuen Ordnung, wie wir schon bei Cicero nachlesen können. Zwei Jahrtausende später erhebt die westliche Welt, angeführt von den Vereinigten Staaten, einen ähnlichen Anspruch: Die Pax Americana will globale Stabilität sichern, Freiheit verbreiten und wirtschaftlichen Austausch ermöglichen. Beide Ordnungen beruhen auf strukturell vergleichbaren Mechanismen: auf der militärischen Sicherung globaler Einflusszonen, der Umdeutung hegemonialer Herrschaft als Friedensdienst …

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Gast6 shares this

Der Text vergleicht die Pax Romana des Römischen Reiches mit der heutigen Pax Americana. Der Autor argumentiert, dass beide Ordnungen auf militärischer Macht, hegemonialem Einfluss und dem Anspruch beruhen, Frieden und Stabilität zu garantieren. Gleichzeitig sieht er in beiden Systemen ähnliche Schwächen: politische Machtkämpfe im Zentrum, wechselnde außenpolitische Interessen und eine zunehmende Überdehnung des Imperiums.

Marina Weiss

Es gibt sie noch: junge Männer, die alles in die Waagschale werfen. Theodor Meyer aus Potsdam ist so einer: Er hat geprüft und entschieden. Er ist der Erste aus seiner Gemeinde seit 50 Jahren, der dem Ruf Gottes folgt. Am Samstag wird er zum Priester geweiht. Corrigenda hat mit ihm gesprochen.

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Priester gegen den Trend

Interview mit Theodor Meyer
Es gibt sie noch: junge Männer, die alles in die Waagschale werfen. Theodor Meyer aus Potsdam ist so einer: Er hat geprüft und entschieden. Er ist der Erste aus seiner Gemeinde seit 50 Jahren, der dem Ruf Gottes folgt. Am Samstag wird er zum Priester geweiht. Corrigenda hat mit ihm gesprochen.
Theodor Meyer aus Potsdam-Babelsberg wird Priester. Als Primizspruch hat er sich das Petrus-Wort gewählt: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.“
© Johanna Marin/Tag des Herrn
In deutschen Arztpraxen gibt es manchmal Schilder mit Aufschriften wie: „Seid nett zu den Sprechstundenhilfen – denn die sind derzeit schwerer zu bekommen als Patienten.“ Eine Begleiterscheinung des demografischen Niedergangs ist die sinkende Zahl junger Männer, die in den Priesterstand treten. Keine Kinder – keine Priester. Wurden zu Beginn der 1960er Jahre noch jeweils weit über 500 Diözesanpriester geweiht, sackte die Zahl 1974 schon auf unter 200 ab. Eine Unterbrechung …

2409
Carlus shares this
Seidenspinner

Die Seminaristen sind auch in Italien, Frankreihc und Spanien rar geworden: "Corrigenda hat unterdessen einen der in deutschen Landen rar gewordenen Priesteramtskandidaten aufgespürt"

Marina Weiss

Während der Sonntagsmesse schießen Unbekannte in Hanau auf eine Kirche. Trotzdem geht die Tat nicht als christenfeindlich in die Statistik ein. Warum das so ist – und warum sich das ändern sollte.

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Warum Schüsse auf eine Kirche nicht als christenfeindlich gelten

Fragwürdige Argumentation
Während der Sonntagsmesse schießen Unbekannte in Hanau auf eine Kirche. Trotzdem geht die Tat nicht als christenfeindlich in die Statistik ein. Warum das so ist – und warum sich das ändern sollte.
Kirche Heilig Geist in Hanau: Die Attacke auf das Gotteshaus geht nicht als christenfeindlich in die Statistik ein
© Wikiwal/Wikimedia/CC BY-SA 4.0 / Screenshot aus der BKA-Statistik zur politisch motivierten Kriminalität / Montage Corrigenda
Wenn das Bundeskriminalamt (BKA) in seiner jährlichen Statistik zur politisch motivierten Kriminalität die Zahlen zur Christenfeindlichkeit in Deutschland veröffentlicht, haben viele Christen den Eindruck, dass die Statistik nicht das wahre Ausmaß der christenfeindlichen Straftaten abbildet. Attacken auf Christen würden häufig gar nicht zur Anzeige gebracht, lautet ein Teil des Verdachts. Der andere Teil lautet, die Behörden würden christenfeindliche Taten nicht als solche einstufen.
Warum diese Skepsis herrscht, zeigt aktuell …

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Seidenspinner shares this

Obwohl eine Kirche angegriffen wurde, zumal am Sonntag während der Heiligen Messe, und es einen Verletzten gab, geht die Tat nicht als christenfeindlich in die Statistik ein. Das bestätigten gegenüber Corrigenda sowohl das Landeskriminalamt (LKA) als auch das Polizeipräsidium Südosthessen, die dafür zuständig sind, die Tat zu bewerten und gegebenenfalls an das BKA zu melden.

Gisela Mueller

Der Bau sieht ja auch einem Gefängnis mit islamischem Minarett ähnlicher als einer Kirche.

Marina Weiss

Was Mann und Frau aneinander anziehend finden, ist evolutionär tief verankert. Doch was instinktiv und intuitiv noch vorhanden ist, wird kulturell abtrainiert. Paarberatung, die das Geschlechterthema meidet, behandelt Symptome ohne Ursache.

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Wenn das Natürliche fremd wird

Krise von Männlichkeit und Weiblichkeit
Was Mann und Frau aneinander anziehend finden, ist evolutionär tief verankert. Doch was instinktiv und intuitiv noch vorhanden ist, wird kulturell abtrainiert. Paarberatung, die das Geschlechterthema meidet, behandelt Symptome ohne Ursache.
Sie fragt: Kann ich mich auf ihn verlassen? Er: Bedeute ich ihr etwas? Diese Sehnsucht der Geschlechter ist nicht altmodisch, sie ist zutiefst menschlich.
© IMAGO / fStop Images
Betrachtet man die Themen Liebe, Beziehung und Partnerschaft, so merken viele, dass in unserer Gesellschaft etwas nicht mehr stimmt.
Männer, die nicht wissen, wie sie sich Frauen gegenüber verhalten sollen. Frauen, die nicht wissen, wonach sie sich bei einem Partner eigentlich sehnen. Eine steigende Zahl von Singles, die nicht wissen, wie sich ihr Wunsch nach Partnerschaft erfüllen kann. Paare, die aneinander vorbeireden, bis Beziehungen zerbrechen. Und damit eine wachsende Zahl von Männern und Frauen, die resignieren – gegenüber …

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Katja Metzger shares this

„Frauen fühlen sich zu Männern hingezogen, die Stärke, Klarheit und Führungsvermögen zeigen. Männer fühlen sich zu Frauen hingezogen, die Weiblichkeit, Wärme und Empfänglichkeit verkörpern.
Das Konzept der Hypergamie beschreibt dieses Muster: Frauen tendieren evolutionär dazu, einen Partner zu wählen, der ihnen gegenüber in Statussymbolen (wie Sicherheit, Kompetenz, Führung) überlegen ist. Wenn Männer jedoch durch Umerziehung in Passivität und Unentschlossenheit gedrängt werden, und Frauen ihre Weiblichkeit ablegen, entsteht ein gravierendes Attraktionsproblem.“

Marina Weiss

Jetzt also doch: Im Bundesland Tirol kann seit Anfang Mai auch nach der Fristenregelung in öffentlichen Krankenhäusern abgetrieben werden. Für die SPÖ ist es ein Sieg. Die ÖVP handelt entgegen ihrem Programm. Und der Widerstand wächst.

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Tiroler Kliniken: Und sie treiben doch ab

Kampf um Leben und Tod
Jetzt also doch: Im Bundesland Tirol kann seit Anfang Mai auch nach der Fristenregelung in öffentlichen Krankenhäusern abgetrieben werden. Für die SPÖ ist es ein Sieg. Die ÖVP handelt entgegen ihrem Programm. Und der Widerstand wächst.
Frauenlandesrätin Eva Pawlata (SPÖ) und Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP): Verhaltene und große Freude, dass nun in öffentlichen Tiroler Krankenhäusern nach Fristenregelung abgetrieben werden kann
© IMAGO / Eibner Europa / Eibner Europa / tirol kliniken 2015 / Corrigenda-Montage
Vier Tage vor dem Muttertag, am 4. Mai um 09:02 Uhr, erhalten alle Mitarbeiter der landeseigenen Tirol Kliniken eine E-Mail der Geschäftsführung. Es ist keine sehr lange Nachricht, die Klinikleitung kommt ohne Umschweife auf den Punkt:
„An der Klinik Innsbruck sind ab heute (4. Mai 2026) Schwangerschaftsabbrüche im Rahmen der Fristenlösung möglich.“
Es folgen noch organisatorische Hinweise, dass die Termine für Abtreibungen „ausschließlich über …

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michael7

Tötungen sind nie eine Lösung, sondern bringen Mütter oder ganze Familien in noch größere Not. Was es braucht, sind Hilfe und Beratung und später auch Unterstützung für die Ermöglichung eines wirklichen Groß-Werdens der Kinder und Jugendlichen! 🙏 🙏 🙏

Marienfloss

Das wahre Elend ist das „Heulen vieler Hirten“ mit dem Zeitgeist, das schon seit Jahrzehnten die Gläubigen verirrt und verwirrt. Diese Hirten sind in erster Linie für die Entwicklung der Kirche in unserer Zeit verantwortlich. Das trifft besonders für die deutschsprachigen Länder zu.

Marina Weiss

Die Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen schrumpfen. Doch das Christentum wird in Europa und den USA zunehmend auch zu einem Thema der Politik: Eine Renaissance des Kulturchristentums bahnt sich an. Es ist eine Suche nach Werten – ohne Glauben.

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Allein ihnen fehlt der Glaube

Kulturchristentum
Die Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen schrumpfen. Doch das Christentum wird in Europa und den USA zunehmend auch zu einem Thema der Politik: Eine Renaissance des Kulturchristentums bahnt sich an. Es ist eine Suche nach Werten – ohne Glauben.
Ein evangelischer Kirchenchor in Oldenburg: Schöne Musik und die Suche nach Werten können Gründe für den Kirchgang sein. Nicht immer ist es der Glaube
© IMAGO / epd
Katharina S. geht gerne in die Kirche des kleinen Städtchens in Mittelhessen. Nicht nur, weil der Pfarrer der 63 Jahre alten Lehrerin, die recht gut Klavier spielt, zuweilen erlaubt, auf der Orgel zu spielen. Sie liebt die Stille und Aura dieses Gotteshauses, obwohl es, wie viele nach dem Krieg erbaute Kirchen, die kühle Nüchternheit relativ schmuckloser Betonbauten hat.
Zuweilen geht Katharina S. mit ihren zwei Enkeltöchtern sogar in die Messe, denn sie freut sich, dass auch die Mädchen in katholischer Tradition aufwachsen. Zudem liebt die gebürtige Rheinländerin …

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Werte shares this

Der weltweit populäre Bestseller-Autor ist allerdings selbst sehr skeptisch gegenüber den modernen Versuchen, christliche Traditionen und Lehre zu modifizieren, aber das Christentum dennoch zu bewahren. Ein „Glauben ohne Religion“, gottesbezogene Spiritualität losgelöst von christlichen Traditionen, könne es nicht geben, schreibt Peterson.

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Marina Weiss

150.000 Tote, 30 Millionen Hungernde, 12 Millionen Flüchtlinge – der Sudan brennt. Für ausländische Mächte dient das Land in Ostafrika als Rüstungsabnehmer oder geopolitisches Schlachtfeld. Die Weltöffentlichkeit ignoriert den dortigen Krieg. Zwischen die Fronten geraten auch die Christen im Süden des geteilten Landes.

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Krieg, Hunger und Christen in Not

Sudan
150.000 Tote, 30 Millionen Hungernde, 12 Millionen Flüchtlinge – der Sudan brennt. Für ausländische Mächte dient das Land in Ostafrika als Rüstungsabnehmer oder geopolitisches Schlachtfeld. Die Weltöffentlichkeit ignoriert den dortigen Krieg. Zwischen die Fronten geraten auch die Christen im Süden des geteilten Landes.
Sudanesische Bürgerkriegsflüchtlinge und Vertriebene im provisorischen Lager Eri, 2026
© CSI
Kennen Sie die Heilige Josefine Bakhita? In Italien ist sie als Madre Moréta, als schwarze Mutter bekannt. Im norditalienischen Schio wirkte sie bei den Canossianerinnen. Die gebürtige Sudanesin sprach nur im venetischen Dialekt. 1931 wird sie in ganz Italien bekannt, als ihre Lebensgeschichte veröffentlicht wird.
Denn „Giuseppina“ wurde als Mädchen aus ihrem Stammesgebiet von arabischen Sklavenhändlern geraubt. Jahrelang musste sie Schmerz und Pein erdulden. Sie kann die Narben an ihrem Körper zählen, die aus dieser Zeit stammen – und sie ihr Leben lang begleiten. Die …

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Josefa Menendez

🙏 😭 🙏

Marina Weiss

Auf dem Katholikentag in Würzburg präsentiert sich die Kirche so fade wie entkoffeinierter Kaffee. Anstatt gegen den Strom zu schwimmen und der Welt die Quellen zu zeigen, aus denen man ewig leben kann, feiern Queerness und linke Phrasen Triumphe. Oh Germany! An Deinem Wesen wird die Welt nicht genesen!

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Caffè cattolico

Kolumne „Mild bis rauchig“
Auf dem Katholikentag in Würzburg präsentiert sich die Kirche so fade wie entkoffeinierter Kaffee. Anstatt gegen den Strom zu schwimmen und der Welt die Quellen zu zeigen, aus denen man ewig leben kann, feiern Queerness und linke Phrasen Triumphe. Oh Germany! An Deinem Wesen wird die Welt nicht genesen!
Katholikentag in Würzburg: Menschenkette von katholischen Reformgruppen zwischen dem Kiliansdom und der Augustiner Kirche
© IMAGO / epd
Wenn man die Maas einmal nicht als flaches Grenzgewässer kennenlernen will, das hier in der Nähe meiner Heimat an teils recht uninteressanten Ufern vorbeifließt, sondern einen eher romantischen Eindruck einer Flusslandschaft gewinnen will, die in einer Mischung aus Felsabhängen und dschungelhaften Wäldern hier und da mehr an einen Seitenarm des Amazonas erinnert als an die Maas, dann muss man nach Dinant in den Ardennen fahren und von dort aus eine Bootsfahrt Richtung Givet beginnen. Nach dem Ablegen durchstreift man schon …

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Elista

Echte Katholiken gehen da nicht hin

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„Statt dass die Kirche der Welt die Quellen zeigt, aus denen man ewig leben kann, zu denen man allerdings mit einem gewissen Kraftaufwand gegen den Strom schwimmen muss, gebärdet sie sich – wenigstens in den medial gut sichtbaren Teilen ihres Establishments – als Teil einer egalitären Community, der sich höchst entschieden vom Mainstreamsog mitreißen lässt.“