Traditionis Custodes: Erzbischof kritisiert Franziskus' Doppelmoral
Der emeritierte Erzbischof Héctor Aguer, 78 von La Plata, Argentinien, der noch nie eine Römische Messe zelebriert hat, kritisierte Traditionis Custodes auf InfoVaticana.com (25. August, ganzer Artikel).
Franziskus habe die Einheitsbemühungen seiner Vorgänger durch "willkürliche" und "ungerechte" Hindernisse zunichte gemacht. Das sei "ein bedauerlicher Rückschritt”.
Nun würden Bischöfe das Römische Messbuch erlauben, die zu oft "nicht Traditionis custodes ("Hüter der Tradition"), sondern traditionis ignari ("unwissend"), obliviosi ("ahnungslos") und noch schlimmer traditionis evertores ("Zerstörer") sind".
Franziskus selbst fördere eine "polyedrische Struktur" der Kirche, die Dissens und Irrtümern Vorschub leiste, während er eine Uniformität durchsetze, "die allein gegen die Tradition gerichtet ist."
Aguer würde TC gerne akzeptieren, wenn Franziskus sich um "die Verwüstung der Liturgie" kümmern würde, die so weit geht, dass ein argentinischer Bischof einer Strand-Eucharistie mit …Mehr
Auf Aguers typisch neokonservative "Weisheiten" kann man gern verzichten! TC ist in sich inakzeptabel und null und nichtig; denn auch ein lupenreiner lat. NOM ohne die zigfachen Mißbräuche und Sakrilegien seiner "Varianten" kann nie und nimmer ein Ersatz für die unverbietbare überlieferte tridentinische hl. Messe sein!
Es ist sehr schade, das dieser Bischof seine Priesterweihe um ein paar Jahre zu spät hatte. Aber nichtdestotrotz konnte er sich trotz der euphorischen nach Konzilszeit, ein sehr katholisches priesterlichen Charisma erhalten.