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Erzdiözese Wien verbietet Mundkommunion, belässt aber – im Gegensatz zu allen anderen - Weihwasser und Friedensgruß

Der Wiener Generalvikar Nikolaus Krasa empfiehlt in einer Rundmail Maßnahmen gegen den Coronavirus. Er habe sich von „Experten“ der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit des Gesundheitsministeriums beraten lassen.

Krasa empfiehlt bei den Messfeiern derzeit auf die Kelchkommunion zu verzichten und nur die Handkommunion - und keine Mundkommunion - zu reichen. Zudem sollen die üblichen Hygienestandards vor der liturgischen Feier eingehalten werden.

Weitere Maßnahmen seien „laut Experten“ derzeit nicht nötig. Das Weihwasser und den Friedensgruß tastete Krasa nicht an.

In den letzten Tagen haben die meisten anderen deutschsprachigen Diözesen - wie viele Diözesen der Welt bereits zuvor - auf den Coronavirus reagiert. Die Deutsche Bischofskonferenz empfahl Vorsicht bei Mundkommunion, Friedensgruß und Weihwasser.

Darauf reagierten deutschsprachige Diözesen so:

Bistum Aachen: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Erzbistum Freiburg: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Erzbistum Hamburg: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Bistum Hildesheim: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Erzbistum Köln: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Bistum Rottenburg-Stuttgart: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft

Diözese Bozen-Brixen: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft

Diözese Feldkirch: Weihwasser oft wechseln oder abschaffen, Mundkommunion und Friedensgruß abgeschafft
Diözese Graz: Kein Handlungsbedarf (mehr Hygiene, evt. Friedensgruß und Weihwasser weglassen)
Diözese Klagenfurt: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft
Diözese Linz: Mundkommunion abgeschafft, Hygienestandards einhalten
Diözese St. Pölten: kein Handlungsbedarf

Salzburger Dom: Weihwasser, Friedensgruß und Mundkommunion abgeschafft.
SvataHora
Eine Kollegin und eine weitere Bekannte sind die einzigen in ihrer Pfargemeinde, die auf Mundkommunion bestanden haben. Der Pfarrer sagte öffentlich, dass er davon nichts hält. Seinen Widerwillen ließ er die beiden Damen jedesmal spüren. Heute erzählte sie mir ganz verstört: "Heute hat er uns die Kommunion verweigert, den Kopf geschüttelt und gesagt: M-m! (in manchen Dialekten heißt das: Nein!) …More
Eine Kollegin und eine weitere Bekannte sind die einzigen in ihrer Pfargemeinde, die auf Mundkommunion bestanden haben. Der Pfarrer sagte öffentlich, dass er davon nichts hält. Seinen Widerwillen ließ er die beiden Damen jedesmal spüren. Heute erzählte sie mir ganz verstört: "Heute hat er uns die Kommunion verweigert, den Kopf geschüttelt und gesagt: M-m! (in manchen Dialekten heißt das: Nein!) Ich sagte ihnen: "Ihr seit ja nicht darauf angewiesen, Euch bei ihm reinzuhocken."
GChevalier
Der Gedanke, der einem dabei in den Sinn kommt, ist folgender: Sie sind völlig verrückt geworden!
GChevalier
L'archidiocèse de Vienne interdit la communion orale, mais - contrairement à tous les autres - laisse de l'eau bénite et les salutations de paix
catholique.forumactif.com/t702-news-au-29-fevrier-2020
Le vicaire général viennois Nikolaus Krasa recommande des mesures contre le coronavirus dans un courrier circulaire. Il a déclaré avoir demandé l'avis « d'experts » de l'Agence pour la santé et la …More
L'archidiocèse de Vienne interdit la communion orale, mais - contrairement à tous les autres - laisse de l'eau bénite et les salutations de paix
catholique.forumactif.com/t702-news-au-29-fevrier-2020
Le vicaire général viennois Nikolaus Krasa recommande des mesures contre le coronavirus dans un courrier circulaire. Il a déclaré avoir demandé l'avis « d'experts » de l'Agence pour la santé et la sécurité alimentaire du ministère de la santé.

Krasa recommande actuellement de ne pas utiliser la communion au calice pendant les célébrations de la messe et de ne faire que la communion dans la main - et non la communion orale -. En outre, les normes d'hygiène habituelles doivent être respectées avant la célébration liturgique.

Selon les experts, aucune autre mesure n'est actuellement nécessaire. Krasa n'a pas touché à l'eau bénite et au baiser de paix.

Ces derniers jours, la plupart des autres diocèses germanophones - comme de nombreux diocèses dans le monde avant eux - ont réagi au coronavirus. La conférence des évêques allemands a recommandé la prudence en ce qui concerne la communion orale, les salutations de paix et l'eau bénite.

Les diocèses germanophones ont réagi de cette manière :

Diocèse d'Aix-la-Chapelle : Suppression de l'eau bénite, des salutations de paix et de la communion orale
Archidiocèse de Fribourg : Suppression de l'eau bénite, du salut de paix et de la communion orale
Archidiocèse de Hambourg : Suppression de l'eau bénite, du salut de paix et de la communion orale
Diocèse de Hildesheim : Suppression de l'eau bénite, des salutations de paix et de la communion orale
Archidiocèse de Cologne : Suppression de l'eau bénite, du salut de paix et de la communion orale
Diocèse de Rottenburg-Stuttgart : Suppression de l'eau bénite, des salutations de paix et de la communion orale

Diocèse de Bozen-Brixen : Suppression de l'eau bénite, de la salutation de paix et de la communion orale

Diocèse de Feldkirch : l'eau bénite souvent changée ou supprimée, la communion orale et le salut de paix supprimés
Diocèse de Graz : pas besoin d'agir (plus d'hygiène, éventuellement laisser de côté la salutation de paix et l'eau bénite)
Diocèse de Klagenfurt : suppression de l'eau bénite, des salutations de paix et de la communion orale
Diocèse de Linz : suppression de la communion orale, maintien des normes d'hygiène
Diocèse de St. Pölten : pas besoin d'agir

Cathédrale de Salzbourg : suppression de l'eau bénite, du salut de paix et de la communion orale.

[La réflexion qui s'impose est celle-ci : ils sont devenus complètement fous !]
Aquila
Herr Generalvikar: 😡 🤮 😈 🤒 🤬 🤬 🤬 🤬 🤬 🤬 🤬 🤬 🙏
Xaver Fr.
Die Deutschen Bischofskonferenz an die Bistümer in Deutschland:

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen
Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.
Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.
Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empf…More
Die Deutschen Bischofskonferenz an die Bistümer in Deutschland:

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen
Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.
Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.
Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.
Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen. Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Bonn, den 26. Februar 2020
Gestas
Troll @Da Fotznlois bitte verlassen sie dieses Forum
Ischa
Sorry, wenn jemand Christus per Handkommunion empfängt, ist das sicher nicht die beste Möglichkeit. Aber wenn er das voll Hingabe und Vertrauen und Respekt tut, ist das immer noch besser, als wenn einer die Mundkommunion empfängt und sich so viel besser dünkt als der Rest. Das ist Heuchelei!
CSc
Die innere Haltung kann den Verlust von Partikeln des Allerheiligsten durch die Handkommunion nicht verhindern. Bischof Athanasius Schneider schreibt: „Die Handkommunion verursacht einen massenhaften Verlust der kleinen Partikel, und es ist ein Dogma des Glaubens, dass in jedem, auch kleinsten Partikel der konsekrierten Hostie, der ganze Christus gegenwärtig ist.“ (Athanasius Schneider, …More
Die innere Haltung kann den Verlust von Partikeln des Allerheiligsten durch die Handkommunion nicht verhindern. Bischof Athanasius Schneider schreibt: „Die Handkommunion verursacht einen massenhaften Verlust der kleinen Partikel, und es ist ein Dogma des Glaubens, dass in jedem, auch kleinsten Partikel der konsekrierten Hostie, der ganze Christus gegenwärtig ist.“ (Athanasius Schneider, Geleitwort, in: Wilhelm Schallinger, Das Lamm in Menschenhand, 2. Auflage, Mainz 2017, S. 11-19, S. 13)
Ischa
Ich persönlich glaube nicht, dass Jesus so kleinlich ist. Ich sehe die Gefahr der Handkommunion ganz wo anders. Aber ich will hier nicht Öl ins Feuer giessen!
CSc
@Ischa

Es sollte uns nicht als Kleinlichkeit, sondern als Selbstverständlichkeit erscheinen, sicherzustellen, dass nichts vom Allerheiligsten, das ja niemand anderes als Gott selbst ist, verloren geht und geschändet wird. Gott schenkt sich uns in ebenso unbegreiflicher wie liebevoller Entäußerung unter der Gestalt des Brotes als Nahrung für die Seele. Wie könnten wir da auch nur einen einzigen …More
@Ischa

Es sollte uns nicht als Kleinlichkeit, sondern als Selbstverständlichkeit erscheinen, sicherzustellen, dass nichts vom Allerheiligsten, das ja niemand anderes als Gott selbst ist, verloren geht und geschändet wird. Gott schenkt sich uns in ebenso unbegreiflicher wie liebevoller Entäußerung unter der Gestalt des Brotes als Nahrung für die Seele. Wie könnten wir da auch nur einen einzigen Partikel des Allerheiligsten, der wiederum niemand anderes als Gott selbst ist, für gering erachten und in Kauf nehmen, dass wir ihn mit unseren Füßen zertreten?!

Bischof Athanasius Schneider schreibt: „Für eine Seele, die den Eucharistischen Herrn wirklich liebt, müssten die Tatsache des massenhaften Verlustes der Partikel und deren Zertreten mit den Füßen sowie die sich immer mehr häufenden Fälle des Hostienraubs als etwas wirklich Schreckliches erscheinen.“ (Athanasius Schneider, Geleitwort, in: Wilhelm Schallinger, Das Lamm in Menschenhand, 2. Auflage, Mainz 2017, S. 11-19, S. 14)

Die Heilige Kongregation für die Disziplin der Sakramente hält in der Instruktion Dominus Salvator noster vom 26. März 1929 fest: „In der Verwaltung des Sakramentes der Eucharistie muss ein besonderer Eifer darauf verwendet werden, dass die Bruchstücke der konsekrierten Hostien nicht verloren gehen, da in einem jeden von ihnen der ganze Leib Christi gegenwärtig ist. Aus diesem Grund muss höchste Sorge getragen werden, dass von der Hostie nicht leicht Stücklein abbrechen und zu Boden fallen, wo sie sich – eine schreckliche Vorstellung! – mit dem Schmutz vermischen und mit Füßen zertreten werden könnten.“ (AAS 21 [1929] 635; zitiert nach: Athanasius Schneider, Es ist der Herr. Gedanken zum Empfang der heiligen Kommunion, Altötting 2018, S. 43 f.)
viatorem
Zu Mundkommunion: Die Ansteckungsgefahr ist ziemlich groß. Der Priester braucht nur aus Versehen den Mund ,oder die Zunge des Gläubigen berühren und das bei mehreren. Dann gibt er automatisch an die anderen Kommunionempfänger eine Tröpfchenübertragung (muss nicht, aber kann ) bzw. Infektion weiter. Auch er selbst ist auf diese Art gefährdet.
Es braucht sehr viel Gottvertrauen bei allen Gläubi…More
Zu Mundkommunion: Die Ansteckungsgefahr ist ziemlich groß. Der Priester braucht nur aus Versehen den Mund ,oder die Zunge des Gläubigen berühren und das bei mehreren. Dann gibt er automatisch an die anderen Kommunionempfänger eine Tröpfchenübertragung (muss nicht, aber kann ) bzw. Infektion weiter. Auch er selbst ist auf diese Art gefährdet.
Es braucht sehr viel Gottvertrauen bei allen Gläubigen um das nicht zu berücksichtigen und nicht alle Gläubigen haben ein Solches.
gennen
@viatorem (siehe Artikel von @Aquila ) Zur Handkommunion: Wenn der Empfänger oder der Priester ansteckend ist, kann er schneller diese Krankheit weiter geben, als mit der Mundkommunion. Ein erfahrener Pfarrer, weiß, wie die Mundkommunion richtig gemacht wird. Meiner Tochter habe ich es gestern so erklärt: Wenn ein Laie (der die Kirchentür, einem zum Gruß vor der Kirche die Hand gereicht hat, …More
@viatorem (siehe Artikel von @Aquila ) Zur Handkommunion: Wenn der Empfänger oder der Priester ansteckend ist, kann er schneller diese Krankheit weiter geben, als mit der Mundkommunion. Ein erfahrener Pfarrer, weiß, wie die Mundkommunion richtig gemacht wird. Meiner Tochter habe ich es gestern so erklärt: Wenn ein Laie (der die Kirchentür, einem zum Gruß vor der Kirche die Hand gereicht hat, usw....) die Kommunion auf der Hand bekommt und der Priester, ihn berührt und der Nächste seine Hand hinstreckt und wieder berührt, geht es schneller weiter. Mit der Mundkommunion, keine Handberührung, aber der Priester sollte mit Aufmerksamkeit die Mundkommunion geben. Oder er muss die hl. Hostie in die Hand werfen ( Ironie, obwohl es nicht witzig sein sollte).
viatorem
@gennen

Ich denke, wir haben es mit geweihten Priestern zu tun und da vertraue ich darauf, dass sie wissen, wie sie es in Seuchenzeiten richtig machen. Sie beten bestimmt auch um Erkenntnishilfe. Wir sollten sie nicht immer kritisieren, das gefällt meiner Meinung nach, dem Herrn auch nicht.
Stelle dir einmal vor , du bekommst die Mundkommunion von einem Priester gereicht, der sichtbar an der …More
@gennen

Ich denke, wir haben es mit geweihten Priestern zu tun und da vertraue ich darauf, dass sie wissen, wie sie es in Seuchenzeiten richtig machen. Sie beten bestimmt auch um Erkenntnishilfe. Wir sollten sie nicht immer kritisieren, das gefällt meiner Meinung nach, dem Herrn auch nicht.
Stelle dir einmal vor , du bekommst die Mundkommunion von einem Priester gereicht, der sichtbar an der Beulenpest erkrankt ist (kanns dir ja mal Bilder einer solchen anschauen). Nun prüfe dein Gewissen, wie du da reagieren würdest.
gennen
@viatorem da würde ich auch keine Handkommunion nehmen. Ich will nur damit sagen, das es sicherer ist, die Mundkommunion als die Handkommunion.
sudetus
no, was macht da jetzt die Petrusbruderschaft, die doch den modernen "Pseudobischöfen" Gehorsam leisten muß ? Tridentinische hl. Messe ohne Kommunion dann ?
Franziskus
Frisch gebügelte Kelchwäsche.
Fischl
Auch du, Krasa!
CSc
Die Heilige Kongregation für die Disziplin der Sakramente hält in der Instruktion Dominus Salvator noster vom 26. März 1929 fest: „In der Verwaltung des Sakramentes der Eucharistie muss ein besonderer Eifer darauf verwendet werden, dass die Bruchstücke der konsekrierten Hostien nicht verloren gehen, da in einem jeden von ihnen der ganze Leib Christi gegenwärtig ist. Aus diesem Grund muss höch…More
Die Heilige Kongregation für die Disziplin der Sakramente hält in der Instruktion Dominus Salvator noster vom 26. März 1929 fest: „In der Verwaltung des Sakramentes der Eucharistie muss ein besonderer Eifer darauf verwendet werden, dass die Bruchstücke der konsekrierten Hostien nicht verloren gehen, da in einem jeden von ihnen der ganze Leib Christi gegenwärtig ist. Aus diesem Grund muss höchste Sorge getragen werden, dass von der Hostie nicht leicht Stücklein abbrechen und zu Boden fallen, wo sie sich – eine schreckliche Vorstellung! – mit dem Schmutz vermischen und mit Füßen zertreten werden könnten.“ (AAS 21 [1929] 635; zitiert nach: Athanasius Schneider, Es ist der Herr. Gedanken zum Empfang der heiligen Kommunion, Altötting 2018, S. 43 f.)

Kaplan Wilhelm Schallinger schreibt in seinem Brief an Kardinal Ratzinger vom 1. Mai 1980: „Zuletzt sei noch einmal der wesentlichste Grund genannt, dessen Gewicht mich bestimmt, auch weiterhin keine Handkommunion auszuteilen: Gerade bei der Handkommunion, welche die Benützung der in der Kirche allgemein vorgeschriebenen Kommunionpatene ausschließt, fallen so viele Partikel auf den Boden und werden zertreten. Für mich gilt darum analog zum Zweiten Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren – Du sollst den Leib des Herrn nicht verunehren! Im Bereich eines göttlichen Gebotes aber hat eine gegenteilige Forderung keinerlei Verbindlichkeit. ‚Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen‘ Apg 5,29!“ (Wilhelm Schallinger, Das Lamm in Menschenhand, 2. Auflage, Mainz 2017, S. 48)
alfredus
Kaplan Schallinger gibt klar die katholische Lehre wieder : .. im kleinsten Teilchen der Hl. Hostie ist " Jesus Christus " ganz zugegen .. ! Dieser Aspekt wird bei der Hand-Kommunion total ausgeblendet und trägt zudem die lutherische Sicht ! Deshalb ist es mehr als merkwürdig, dass die Kirche die Handkommunion forciert ? ! Das hat schon seine Begründung : .. der Mahl-Charakter .. soll verdeutli…More
Kaplan Schallinger gibt klar die katholische Lehre wieder : .. im kleinsten Teilchen der Hl. Hostie ist " Jesus Christus " ganz zugegen .. ! Dieser Aspekt wird bei der Hand-Kommunion total ausgeblendet und trägt zudem die lutherische Sicht ! Deshalb ist es mehr als merkwürdig, dass die Kirche die Handkommunion forciert ? ! Das hat schon seine Begründung : .. der Mahl-Charakter .. soll verdeutlicht werden ! Dass dabei die Anbetung und Ehrfurcht verloren geht, wird bewusst in Kauf genommen. 😇 🤬 👍
CSc
@alfredus
Die Lutheraner hielten an der Mundkommunion fest: "Historisch abgesichert ist, daß es den heutigen Ritus der Handkommunion betreffs der Laien bei jenen christlichen Gemeinschaften gab und gibt, die sich von der Katholischen Kirche getrennt und nicht den Glauben an die Realpräsenz, die wirkliche Gegenwart Christi in der heiligen Kommunion, bewahrt haben, nämlich bei Zwinglianern und …More
@alfredus
Die Lutheraner hielten an der Mundkommunion fest: "Historisch abgesichert ist, daß es den heutigen Ritus der Handkommunion betreffs der Laien bei jenen christlichen Gemeinschaften gab und gibt, die sich von der Katholischen Kirche getrennt und nicht den Glauben an die Realpräsenz, die wirkliche Gegenwart Christi in der heiligen Kommunion, bewahrt haben, nämlich bei Zwinglianern und Calvinern. Luther, der am Glauben an die Realpräsenz festhielt, kannte wie seine Anhänger nur die kniende Mundkommunion. Eine Feststellung, die nachdenklich machen sollte!" (Martin Lugmayr, Handkommunion. Eine historisch-dogmatische Untersuchung. Mit einem Vorwort von Robert Spaemann, Buttenwiesen 2001 [Ad rem 1], S. 11 f.)
alfredus
Wenn ich schon " Robert Spaemann " lese und dann noch eine von diesem historisch durchgeführten Untersuchung, dann weiß ich, dass im Märchenbuch mehr Wahrheiten zu finden sind. Was nun die Mundkommunion der Lutheraner und die Marienverehrung angeht, so war das anfangs eine " Gewohnheitsübung " die nicht sehr lange trug. Die heutige Praxis beweist das ! ✍️ 😲 🤫
CSc
@alfredus
Die Untersuchung stammt von Lugmayr. Spaemann hat lediglich das Vorwort verfasst. Wie lange die Lutheraner die kniende Mundkommunion fortführten und was sie heute tun, weiß ich nicht. Da die Lutheraner allerdings am Glauben an die Realpräsenz festhielten, dürfte die Mundkommunion für sie nicht bloß eine Gewohnheitsübung gewesen sein.
Goldfisch
Satan regiert die Kirche und alle machen mit! Wenn man solch ein Gottvertrauen hat!! Gott ist Reinheit, und aus ihm kann nichts Unreines und Krankes kommen. Gott ist DER Arzt, sollte Er wirklich Gesunde krank machen? Wenn man so denkt, zieht man besser seinen Messkittel aus und verkriecht sich in den Katakomben. -
Was aber, wenn ich mich weigere, Handkommunion zu nehmen??? Wenn ich dicke …More
Satan regiert die Kirche und alle machen mit! Wenn man solch ein Gottvertrauen hat!! Gott ist Reinheit, und aus ihm kann nichts Unreines und Krankes kommen. Gott ist DER Arzt, sollte Er wirklich Gesunde krank machen? Wenn man so denkt, zieht man besser seinen Messkittel aus und verkriecht sich in den Katakomben. -
Was aber, wenn ich mich weigere, Handkommunion zu nehmen??? Wenn ich dicke wollene Handschuhe anzieh, könnt ich erst gar nicht zugreifen, was dann???
sudetus
da freut sich die Unterwelt !
Stefania17
Bitte nicht auf die Kommunion verzichten: ein kleines Leintuch auf die Hand hinlegen und die Hostie mit dem Mund nehmen. So berührt man die Hostie nicht mit der Hand. Das ist von Bischof Schneider empfohlen worden.
Faustine 15
Was ist mit den Partikeln im Leintuch?Danach schön ausschütteln?
Stefania17
Ich habe ein Interview von Bischof Schneider auf Italienisch gelesen. Ich schaue, ob es auch auf Deutsch gibt. Das Stofftuch (Leinen oder Baumwolle) soll sorgfältig zusammengefaltet und aufbewahrt werden. Zu Hause in ein Gefäß mit Wasser geschüttelt werden und warten bis die evnt. Partikeln lösen und verschwinden (20 Minuten). Dann darf man das Wasser z.B. zum Gießen verwenden. Das Tuch darf …More
Ich habe ein Interview von Bischof Schneider auf Italienisch gelesen. Ich schaue, ob es auch auf Deutsch gibt. Das Stofftuch (Leinen oder Baumwolle) soll sorgfältig zusammengefaltet und aufbewahrt werden. Zu Hause in ein Gefäß mit Wasser geschüttelt werden und warten bis die evnt. Partikeln lösen und verschwinden (20 Minuten). Dann darf man das Wasser z.B. zum Gießen verwenden. Das Tuch darf wieder verwendet werden.
Ich finde es eine tolle Lösung, um auf Jesus nicht zu verzichten und eine schlimmere Sünde zu begehen. Gerade das wird bestrebt.
Undset
Nein! nicht selbständig irgendwelche Riten einführen. Bitte nach Möglichkeit auf hl. Messen im Überlieferten Ritus ausweichen. Dort gibt es KEINE Handkommunion. Wenn sonst nicht anders möglich, die geistige Kommunion empfangen!
Stefania17
Das war eigentlich das älteste Ritus der ersten Christen, wenn Sie sich erkundigen. Sie beugten ihren Kopf, bis sie mit dem Mund die Hostie auf dem Tuch nahmen. Falls diese Art auch verboten würde, wäre die geistige Kommunion ein großer Fehler. Jesus ist gegenwärtig in Leib und Blut, Seele und Göttlichkeit vor mir und ich würde mich aus meinem Willen verweigern. Es wäre nicht so, wenn jemand …More
Das war eigentlich das älteste Ritus der ersten Christen, wenn Sie sich erkundigen. Sie beugten ihren Kopf, bis sie mit dem Mund die Hostie auf dem Tuch nahmen. Falls diese Art auch verboten würde, wäre die geistige Kommunion ein großer Fehler. Jesus ist gegenwärtig in Leib und Blut, Seele und Göttlichkeit vor mir und ich würde mich aus meinem Willen verweigern. Es wäre nicht so, wenn jemand mich zur Handkommunion zwingt. Das heißt: es wäre keine Sünde, weil Jesus mein Herz kennt.
Eva
Das konservative Heiligenkreuz macht auch mit. Es gibt keine Mundkommunion mehr. Die meisten Gläubigen haben sich umstellen lassen. Einige sind nicht zur Kommunion gegangen und werden eine alternative Messe suchen.
Gerhard 46
So konservativ sind die Zebras (Zisterzienser) nicht. Sie erfüllen mit Eifer den Wunsch von Schönborn und seines Generalvikars.
HerzMariae
Das Sozialministerium gibt bekannt: "Das Risiko einer COVID-19-Infektion für die Bevölkerung innerhalb der EU, des EWR sowie des Vereinigten Königreiches ist derzeit niedrig bis moderat."
elisabethvonthüringen
Ich greife auch kein Geld oder Gotteslob mehr an, es unterbleibt dann auch die Kollekte! (Geld ist der größte Bazillenverbreiter!) 😎 👏 🤗
Fischl
Was das Gotteslob betrifft, so sollte man es aus anderen Gründen nicht in die Hand nehmen. Es ist nämlich durch das Cover"Tiefensymbol" und durch die idiotischen Kritzeleien der Monika Bartholome verdorben. Einige Diözesen haben zwar darauf bestanden, vorne ein Kreuz zu haben , ich weiß aber nicht, ob dort das Innere auch mit den Kunstwerken der Monika B. durchwachsen ist.
Elista
Zuerst gehört der Friedensgruß abgeschafft!