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Warum ich ein Buch über Carlo Acutis geschrieben habe. Von Rainer Kochinke.

Als der 15jährige Junge Carlo Acutis aus Mailand im Oktober 2020 seliggesprochen wurde, entstand in mir der Wunsch, das kurze , aber so ungewöhnliche Leben dieses italienischen Jungen in einem Buch lebendig werden zu lassen und ihn damit Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen.

Einige Jahre zuvor war ich durch Zeitungsartikel auf ihn aufmerksam geworden, der schon 2006 sein Erdendasein beendet hatte und in die himmlische Heimat gegangen war.

Er lebte ja nicht nur in einer beständigen tiefen Freundschaft mit Jesus, sondern fiel auch durch seine ungewöhnliche Begabung für die Computertechnik auf. Schon mit 11 Jahren entwickelte er eigene Computerprogramme und fand sich auch in Handbüchern für Informatikstudenten zurecht. Dabei war er keineswegs ein Eigenbrötler, der sich für sein Hobby zurückgezogen und abgekapselt hätte. Er spielte gerne in einer Fußballmannschaft, ging zum Karatetraining, kümmerte sich um seine Hunde und Katzen und teilte seine besonderen Talente mit seinen vielen Freunden.

Als beispielsweise die Schüler der 8. Klassen seiner Schule am Ende des Schuljahres Referate in der Form von Computer-Präsentationen erstellen sollten und einige damit nicht zurechtkamen, war Carlo ein gefragter und bereitwilliger Helfer in der Not. Er half auch seinen Mitschülern, wenn sie Probleme in Mathematik oder Physik hatten. Dann lud er sie zu sich nach Hause ein und gab ihnen Nachhilfe – natürlich kostenlos. Obwohl andere Gleichaltrige schon auf diese Weise ihr Taschengeld aufbesserten.

Ganz nebenbei schaffte er es, das Gespräch auf die Dinge zu lenken, die ihm wirklich wichtig waren: Gottes Plan mit jedem Einzelnen! Denn seit seiner Erstkommunion war ihm klar war, dass die Seele für die ganze Ewigkeit geschaffen und damit das Wichtigste für jeden Menschen ist, war es sein Wunsch, diese Einsicht überall zu verbreiten. Vor allem denen, die wenig oder gar nichts von Jesus Christus wussten.

Carlo selbst suchte möglichst täglich die Gemeinschaft mit Jesus im verwandelten Brot der heiligen Eucharistie und bereitete sich regelmäßig in der Beichte darauf vor. Dafür fand er den schönen Vergleich mit einem Heißluftballon, „der umso höher steigt, je mehr Ballast er abwirft.“

Solche Glaubenswahrheiten konnte er in kurze, einprägsame Worte fassen:

Zum Beispiel: „Finde Gott, und du wirst den Sinn deines Lebens finden.“

Oder:“ Nur wer den Willen Gottes tut, wird wirklich frei sein.“

Oder: „ Geld ist nur Altpapier. Was wirklich zählt, ist die Art und Weise, wie man Gott liebt und wie man den Nächsten liebt.“

Natürlich waren längst nicht alle Gleichaltrigen in seiner Umgebung bereit, diese Einsichten zu teilen. Um auch sie zu überzeugen, sammelte Carlo ab seinem zwölften Lebensjahr Dokumentationen von anerkannten Wundern, die sich in aller Welt im Zusammenhang mit der heiligen Eucharistie ereignet hatten.

Dadurch sollten auch die Zweifler und Glaubensfernen sehen, was Gott alles tut, um den Menschenkindern den wahren Weg ihrer Heilung und Rettung durch das Kreuzesopfer Jesu Christi eindringlich vor Augen zu führen.

Tatsächlich gelang es Carlo in dreijähriger Arbeit, eine perfekte Internet-Präsentation von 167 eucharistischen Wundern zusammenzustellen, die bis heute im Internet unter „Miracolieucharistici.org“ zu sehen sind.

Carlo lebte nie abgeschottet in seiner religiösen Welt. Er hatte Freude daran, lustige Tierfilme mit seinen Hunden und Katzen zu drehen, die - teilweise mit origineller Verkleidung - darin unterschiedliche Charaktere darstellen sollten.

Und er war sich sehr bewusst, wie stark die Reinheit der Jugendlichen durch die überbordende Schmutzflut der Pornographie, vor allem im Internet, gefährdet ist.

Deshalb kniete er oft vor „seiner Kraftquelle“, dem Tabernakel, um in der Anbetung und im vertrauten Gespräch mit Jesus Kraft zu tanken für den Kampf gegen alle Versuchungen zum Bösen. Dabei wurden ihm die erstaunlich tiefen und reifen Einsichten geschenkt, die man seinem Alter gar nicht zugetraut hätte.

Diese Details aus Carlos Leben überzeugten mich, dass es für die Jugendlichen unserer Zeit wohl kaum ein besseres Vorbild als Carlo gibt, an dem sie sich orientieren können.

Deshalb habe ich das kleine Buch „Carlos bester Freund“, womit sein Schutzengel gemeint ist, unserem lieben Enkel Niki und allen Gleichaltrigen besonders gewidmet.

Im April 2022 wurde es vom Miriam-Verlag herausgebracht und schon ein Jahr später, Ostern 2023, musste die 2.Auflage gedruckt werden. Sie wurde mit einer vierten Textzeichnung versehen und erschien mit größeren Drucktypen, die das Lesen erleichtern. Und so kann das Eintauchen in Carlos Leben hoffentlich vielen Jungen und Mädchen dabei helfen, den guten Weg für ihr eigenes Leben zu finden!
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Elista

Es ist ein sehr schönes Buch. Ich habe es letztes Jahr für mein Patenkind gekauft und auch gelesen.

Mir vsjem

Eine Sekte kann niemand seligsprechen, auch wenn er es wäre.

Niki Cole

Schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder

Die bleibenden Überreste im Sportanzug.

Werte

Dr. Andrea Biondi und Dr. Mòmcilo Jankovic, die Acutis in der Kinderklinik des St. Gerald-Krankenhauses behandelten, hielten ihre Erinnerungen gemeinsam in einem Papier fest. Sie sagten:
"Carlo war wie ein Meteor mit einem schnellen Durchgang durch unsere Station; die Leukämie nahm ihn mit, bevor wir ihn auch nur ein wenig kennenlernen konnten. Doch der Blick aus seinen liebenden Augen hat sich [unseren Erinnerungen] eingeprägt. Sein Blick war voller Aufmerksamkeit ... voller Mut, voller Zuneigung, voll starken Einfühlungsvermögens".
"Sein Glaube an Gott, den er an andere, an seinen Nächsten, weitergeben wollte und wollte, leuchtete aus ihm heraus ... Seine sanften Augen ... lehrten uns viel: Das Leben, ob kurz oder lang, muss für sich selbst, aber auch und vor allem für andere intensiv gelebt werden".

Novena - Oremus

"Je öfter wir die Eucharistie empfangen, desto mehr werden wir wie Jesus werden, so dass wir auf dieser Erde einen Vorgeschmack auf den Himmel haben werden".

Usambara

"Jeden Tag hingehen."...geht schon lange nicht mehr...1x wöchentlich ...12 Personen...hinfahren ginge jeden Tag in die Stadt 8 Uhr früh...oder man fährt jeden Tag in eine andere Pfarre...aber die Sehnsucht wird mit jedem GoDi geringer...Heilige Eucharistie wird abgeholt wie die tägl. Vitaminpille in der Kuranstalt...(außerdem schmeckt die Hostie schon wieder nach Desinfektionsmittel...neue Verordnung wegen Covid-Welle so hoch wie nie