Antworten Sie zuerst auf die Fragestellung, ob dies noch die URSPRÜNGLICHE PIUSBRUDERSCHAFT ist oder ob Sie sich nicht doch in einer veränderten (hin zum Schlechteren) Bruderschaft befinden, @alfredus.
Antworten Sie doch, ob das die gleiche Bruderschaft ist, die jetzt die Wege Lefebvres verlassen hat.
Ist das dieselbe Piusbruderschaft, die nach Rom geht und für die Rücknahme der "Exkommunikation" winselt?
Die nach Rom geht, um die Alte Messe wieder zurückzuverlangen, eine Messe, die nie verboten war? Das ist wahrlich eine NEUE Bruderschaft.
Ist das noch die Bruderschaft, die Lefebvre gegründet hat, und die von der Konzilskirche übergetretenen "Priester" hat NACHWEIHEN LASSEN, was die heutige NEUE Piusbruderschaft sträflicherweise unterlässt und so die Sakramente ungültig macht.
Statt ständig zu sagen, die Neue Messe ist gültig, soll sie doch die Begriffe Lefebvres verwenden: "LUTHERMESSE" - "BASTARDRITEN"!!
Würde Bischof Fellay, P. Schmidb., P. Pagliarani heute noch die Worte Lefebvres unterschreiben und verkünden:
„Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“?
Es wird behauptet, Lefebvre würde heute ebenso handeln. Das ist die Lüge perfekt!
Die Kirche Christi als Säule und Grundfeste der Wahrheit kann niemals vom wahren Glauben abrücken, niemals durch Häresie und Ketzerei die Christen in die Irre führen.
Vor den Bischofsweihen schrieb Lefebvre an die vier Ausersehenen: "Da der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind, schreitet die Zerstörung ...rasch voran. Da dieses modernistische und liberale Rom sein Werk der Zerstörung..weiterverfolgt, wie Assisi und die Bekräftigung der liberalen Thesen [des Konzils] zeigen, sehe ich mich gezwungen, die Gnade des katholischen Bischofsamtes weiterzugeben, damit die Kirche und das katholische Priestertum fortfahren zu bestehen zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen."
Ihre Piusbruderschaft sieht sich heute nicht mehr gezwungen, Bischöfe zu weihen. Warum? Weil sie abhängig ist von Rom, weil sie sich in der Zwickmühle befindet. Wäre es nicht höchste Zeit, zu tun was Lefebvre tat, statt sich mit den Konzilsbischöfen einzulassen?
Was tat man? Man holte mit Befürwortung Bergoglios einen Konzilsbischof in ihre Reihen und übertrug ihm die Chrisammesse 2023.
Doch 2024, wo wahrscheinlich dies erneut geschehen sollte, machte der Allmächtige einen Strich durch die Rechnung und holte Huonder zu sich. Das war ausgerechnet zu der Zeit, wo die Ölweihe hätte stattfinden sollen. Doch die FSSPX kommt nicht zur Einsicht.
Tissier d.M. dürfte nächstes Jahr 80 werden, irgendwann kann er nicht mehr, dann gibt es gerade noch zwei Bischöfe!!! Übrigens, bereits zweimal haben Sie soeben diese Verleumdung geschrieben, dass Williamson Karriere machen wollte und das der Grund des Weggangs gewesen wäre. Das stimmt überhaupt nicht. Sie fürchteten, dass Williamson die Pläne Roms, die Pläne Fellays durchschauen und verhindern könnte.
Man muss zwar anerkennen, dass Sie manche gute Kommentare liefern. Aber Ihre Erkenntnis bzw. Ihr Wille, die Realität zu erkennen, da sieht es nicht gut aus.
Sie schreiben, Franziskus sei kein Papst, wollen aber nicht wahrhaben, dass genau dies die FSSPX aber behauptet, er sei ein wahrer Papst. Somit befinden Sie sich in demselben Widerspruch wie die FSSPX.
2013 schrieb ein Kenner der Piusbruderschaft:
"Vor über einem Jahrzehnt [also um das Jahr 2000, seit es die NEUE Bruderschaft gibt] hat die Führung der Bruderschaft einen "Prozess der Annäherung und Verständigung" (P. Frey) mit dem konziliaren Rom begonnen. Ihr Ziel dabei war offensichtlich, aus dem 'Getto' herauszukommen, neue und andere Kreise zu erreichen, mehr Einfluss zu gewinnen, wieder Zulauf zu erhalten usw. Man meinte sich damit auf den Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre, berufen zu können, der ebenfalls mit dem konziliaren Rom Gespräche führte. Nur übersieht man dabei die Konsequenz, zu welcher Erzbischof Lefebvre endlich gelangte und die sich in den Bischofsweihen von 1988 niederschlug (eben nach gescheiterten Verhandlungen). Diese Weihen verdankten sich der Einsicht, dass man mit dem konziliaren Rom nie und nimmer zu einem wie auch immer gearteten Konsens gelangen könne und dass der einzige Weg zur Rettung der katholischen Kirche nur ohne und gegen dieses beschritten werden kann. Die Gefahr für den Glauben sei viel zu groß im Vergleich zu den Vorteilen, die eine äußere Einigung vielleicht bringen könne, so der Erzbischof."
Dieser Insider schreibt dann weiter: "Wirklich merkwürdig ist, dass nun auch die Nachfolger von Erzbischof Lefebvre [heute] glauben, jene Hand ergreifen zu müssen, die er losgelassen hat und meinen, in der Lage zu sein, die Tradition zu bewahren, auch wenn sie den hierarchischen Behörden unterstellt sind, und das, obwohl die Bedingungen, die Msgr. Lefebvre für eine Einigung mit Rom genannt hat, ganz offensichtlich nicht erfüllt sind...."
"Wir können mit denen, die Unseren Herrn entthronen, nicht eines Sinnes sein..."
(Lefebvre)
Und deswegen können wir auch nicht mehr mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. eines Sinnes sein.