Ehemaliger FSSPX-Superior von Deutschland schließt sich einer Novus Ordo-Gemeinschaft an
Der ehemalige Bezirksobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland, der in der Schweiz geborene Pater Firmin Udressy, hat die Priesterbruderschaft verlassen, um sich der neokonservativen Novus Ordo-Gemeinschaft St. Martin in Frankreich anzuschließen.
Der Superior des Schweizer Distrikts, Pater Thibaud Favre, gab am 18. September in einer Erklärung "mit tiefer Traurigkeit und großem Bedauern" bekannt, dass Pater Udressy zu "einer konziliaren Gemeinschaft" gewechselt sei. Die Erklärung drückte Dankbarkeit für seinen priesterlichen Dienst aus.
Pater Udressy wurde 2013 im Alter von 36 Jahren zum deutschen Superior ernannt und kehrte 2019 in die Schweiz zurück. In diesem Herbst sollte er Distriktsoberer in Kanada werden.
Deutschland ist nach den USA und Frankreich der drittgrößte FSSPX-Distrikt der Welt.
Udressy wuchs in der Nähe von Ecône auf, wo sich die FSSPX in den Anfängen entwickelte und wo sie heute ein Priesterseminar unterhält. Sein Bruder ist ein FSSPX-Priester und …Mehr
Wenn es ehrlich um die Wahrheit geht, müsste er aufstehen und sagen, dass nicht alle Religionen Wege zu Gott sein können und dass diese Lehre von Bergoglio eine Irrlehre ist, welche Jesus, die wahre Offenbarung Gottes und die Erlösung von der Sünde, aber auch jede Mission (von Bergoglio als "Proselytismus" meist in einem falschen Licht dargestellt) praktisch als überflüssig erklärt.
@Mir vsjem Ja, was treibt diese Leute dazu ... ? Das ist eine sehr gute Frage, die diese es gut meinenden Menschen antreibt ! Natürlich muss man die Konzilskirche mit ihrem Oberhaupt ablehnen, aber wohin sollen denn die Christen gehen, wo finden sie noch Worte des ewigen Lebens ? Da ist keine große Auswahl, denn es gibt nur noch wenige Nachfolger der wahren Kirche und das ist trotz Unke-Rufen die FSSPX ... ! Man kann die FSSPX auf keinen Fall als Sekte bezeichnen, denn sie steht fest auf dem Fundament der Kirche Christi ! Dann sagen Sie doch, wohin die Christen Ihrer Meinung nach gehen sollen, etwa zu Williamsen ? Da helfen auch keine meterlangen Abhandlungen und Kommentare, in der Kürze liegt die Würze ... !
"Da helfen auch keine meterlangen Abhandlungen und Kommentare".
@alfredus Da haben Sie etwas sehr Wichtiges gesagt! Manche schwurbeln hier kilometerlange Wortaneinanderreihungen. Das ähnelt sehr der Vorgehensweise bei den Konzilstexten...
Antworten Sie zuerst auf die Fragestellung, ob dies noch die URSPRÜNGLICHE PIUSBRUDERSCHAFT ist oder ob Sie sich nicht doch in einer veränderten (hin zum Schlechteren) Bruderschaft befinden, @alfredus.
Antworten Sie doch, ob das die gleiche Bruderschaft ist, die jetzt die Wege Lefebvres verlassen hat.
Ist das dieselbe Piusbruderschaft, die nach Rom geht und für die Rücknahme der "Exkommunikation" winselt?
Die nach Rom geht, um die Alte Messe wieder zurückzuverlangen, eine Messe, die nie verboten war? Das ist wahrlich eine NEUE Bruderschaft.
Ist das noch die Bruderschaft, die Lefebvre gegründet hat, und die von der Konzilskirche übergetretenen "Priester" hat NACHWEIHEN LASSEN, was die heutige NEUE Piusbruderschaft sträflicherweise unterlässt und so die Sakramente ungültig macht.
Statt ständig zu sagen, die Neue Messe ist gültig, soll sie doch die Begriffe Lefebvres verwenden: "LUTHERMESSE" - "BASTARDRITEN"!!
Würde Bischof Fellay, P. Schmidb., P. Pagliarani heute noch die Worte Lefebvres unterschreiben und verkünden:
„Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“?
Es wird behauptet, Lefebvre würde heute ebenso handeln. Das ist die Lüge perfekt!
Die Kirche Christi als Säule und Grundfeste der Wahrheit kann niemals vom wahren Glauben abrücken, niemals durch Häresie und Ketzerei die Christen in die Irre führen.
Vor den Bischofsweihen schrieb Lefebvre an die vier Ausersehenen: "Da der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind, schreitet die Zerstörung ...rasch voran. Da dieses modernistische und liberale Rom sein Werk der Zerstörung..weiterverfolgt, wie Assisi und die Bekräftigung der liberalen Thesen [des Konzils] zeigen, sehe ich mich gezwungen, die Gnade des katholischen Bischofsamtes weiterzugeben, damit die Kirche und das katholische Priestertum fortfahren zu bestehen zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen."
Ihre Piusbruderschaft sieht sich heute nicht mehr gezwungen, Bischöfe zu weihen. Warum? Weil sie abhängig ist von Rom, weil sie sich in der Zwickmühle befindet. Wäre es nicht höchste Zeit, zu tun was Lefebvre tat, statt sich mit den Konzilsbischöfen einzulassen?
Was tat man? Man holte mit Befürwortung Bergoglios einen Konzilsbischof in ihre Reihen und übertrug ihm die Chrisammesse 2023.
Doch 2024, wo wahrscheinlich dies erneut geschehen sollte, machte der Allmächtige einen Strich durch die Rechnung und holte Huonder zu sich. Das war ausgerechnet zu der Zeit, wo die Ölweihe hätte stattfinden sollen. Doch die FSSPX kommt nicht zur Einsicht.
Tissier d.M. dürfte nächstes Jahr 80 werden, irgendwann kann er nicht mehr, dann gibt es gerade noch zwei Bischöfe!!! Übrigens, bereits zweimal haben Sie soeben diese Verleumdung geschrieben, dass Williamson Karriere machen wollte und das der Grund des Weggangs gewesen wäre. Das stimmt überhaupt nicht. Sie fürchteten, dass Williamson die Pläne Roms, die Pläne Fellays durchschauen und verhindern könnte.
Man muss zwar anerkennen, dass Sie manche gute Kommentare liefern. Aber Ihre Erkenntnis bzw. Ihr Wille, die Realität zu erkennen, da sieht es nicht gut aus.
Sie schreiben, Franziskus sei kein Papst, wollen aber nicht wahrhaben, dass genau dies die FSSPX aber behauptet, er sei ein wahrer Papst. Somit befinden Sie sich in demselben Widerspruch wie die FSSPX.
2013 schrieb ein Kenner der Piusbruderschaft:
"Vor über einem Jahrzehnt [also um das Jahr 2000, seit es die NEUE Bruderschaft gibt] hat die Führung der Bruderschaft einen "Prozess der Annäherung und Verständigung" (P. Frey) mit dem konziliaren Rom begonnen. Ihr Ziel dabei war offensichtlich, aus dem 'Getto' herauszukommen, neue und andere Kreise zu erreichen, mehr Einfluss zu gewinnen, wieder Zulauf zu erhalten usw. Man meinte sich damit auf den Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre, berufen zu können, der ebenfalls mit dem konziliaren Rom Gespräche führte. Nur übersieht man dabei die Konsequenz, zu welcher Erzbischof Lefebvre endlich gelangte und die sich in den Bischofsweihen von 1988 niederschlug (eben nach gescheiterten Verhandlungen). Diese Weihen verdankten sich der Einsicht, dass man mit dem konziliaren Rom nie und nimmer zu einem wie auch immer gearteten Konsens gelangen könne und dass der einzige Weg zur Rettung der katholischen Kirche nur ohne und gegen dieses beschritten werden kann. Die Gefahr für den Glauben sei viel zu groß im Vergleich zu den Vorteilen, die eine äußere Einigung vielleicht bringen könne, so der Erzbischof."
Dieser Insider schreibt dann weiter: "Wirklich merkwürdig ist, dass nun auch die Nachfolger von Erzbischof Lefebvre [heute] glauben, jene Hand ergreifen zu müssen, die er losgelassen hat und meinen, in der Lage zu sein, die Tradition zu bewahren, auch wenn sie den hierarchischen Behörden unterstellt sind, und das, obwohl die Bedingungen, die Msgr. Lefebvre für eine Einigung mit Rom genannt hat, ganz offensichtlich nicht erfüllt sind...."
"Wir können mit denen, die Unseren Herrn entthronen, nicht eines Sinnes sein..."
(Lefebvre)
Und deswegen können wir auch nicht mehr mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. eines Sinnes sein.
"Ist das dieselbe Piusbruderschaft, die nach Rom geht und für die Rücknahme der 'Exkommunikation' winselt?"
Die FSSPX hat nie gewinselt!
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"Ist das noch die Bruderschaft, die Lefebvre gegründet hat, und die von der Konzilskirche übergetretenen "Priester" hat NACHWEIHEN LASSEN, was die heutige NEUE Piusbruderschaft sträflicherweise unterlässt und so die Sakramente ungültig macht."
Es wurden nie grundsätzlich alle Priester "nachgeweiht", die im neuen Ritus geweiht wurden. - Woher haben Sie diese Falschinformation? - Es wurden hingegen Männer, die einen positiven Zweifel an der Gültigkeit des Vollzugs ihrer "Weihe" hatten, bedingungsweise (!) "nachgeweiht".
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Der Begriff "Bastardriten" hat im Franzsösichen eine andere Bedetugung, als im Deutschen.
Sie sollten sich auch Gedanken machen, was Msgr. Lefebvre eigentlich mit der "konziliaren" Kirche meinte. Sicherlich nicht alles, was außerhalb der Bruderschaft "katholisch" ist! - Wieso hat er eigentlich mit Kardinal Ratzinger gesprochen, um Verhandlungen (über Bischofsweihen) zu führen? Hat er ihm je gesagt: "Sie sind doch gar kein Bischof, da ungültig 'geweiht'!"?
"Da der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind..."
AHA: da haben wir doch den Beweis, daß Lefebvre kein Sedisvakantist ist! Er hat sehr wohl die amtlichen Stellen als "besetzt" betrachtet, nicht als "unbesetzt" - wie die Sedisvakantisten behaupten - und einige von ihnen es sogar Lefebvre unterstellen!
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"Ihre Piusbruderschaft sieht sich heute nicht mehr gezwungen, Bischöfe zu weihen." Woher haben Sie solchen Schwachsinn? - "Die" Piusbruderschaft (Zwischenfrage - keine Antwort erwartend: Wer soll das sein?) läßt sich gar nicht zwingen, weder gegen Bischofsweihen, noch (von Leuten wie Ihnen) zu solchen!
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"Was tat man? Man holte mit Befürwortung Bergoglios einen Konzilsbischof in ihre Reihen und übertrug ihm die Chrisammesse 2023.
Doch 2024, wo wahrscheinlich dies erneut geschehen sollte, machte der Allmächtige einen Strich durch die Rechnung und holte Huonder zu sich. Das war ausgerechnet zu der Zeit, wo die Ölweihe hätte stattfinden sollen. Doch die FSSPX kommt nicht zur Einsicht."
Wieso hat der Allmächtige die Abberufung Huonders denn dann nicht ein Jahr vorverlegt? - Irre, Ihre "Beweisführung"!
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Weil Sie "Kenner" und "Insider" der Bruderschaft namenlos zitieren - das kann ich auch! - Lefebvre hat um die Zeit der Bischofsweihen mehrmals betont, daß dieser Zustand der vermeintlichen Exkommunikation nicht lange dauern dürfe.
"Rome a perdu la foi, mes chers amis", @Bethlehem 2014 ; Erzählen Sie keinen Blödsinn! Ich war lange genug selbst Mitglied der FSSPX und im Seminar, als sich die Weihen von 1988 anbahnten. Die internen Auseinandersetzungen im Seminar von Zaitzkofen habe ich selbst erlebt. Ich kenne das alles aus erster Hand!
@Maximilian Schmitt Danke für Ihre "klare" Darlegung! - Ich kenne Sie nun nicht, aber "lange genug selbst Mitglied der FSSPX": dann müßten Sie auch wissen, daß nicht jede Meinung eines Mitglieds der FSSPX auch schon die Meinung der FSSPX sein kann.
Nur, weil "Rom" den Glauben verloren hat, heißt dies nicht, daß es (nach Meinung Lefebvres) außerhalb Roms keine katholische Kirche mehr gibt. Sie müssen diese Aussage Lefebvres interpretieren!
Auch die Gottesmutter hatte gesagt, daß "Rom" den Glauben verlieren werde. - Nun: was hat sie damit gemeint? Wohl kaum die Kirche, sonst hätte sie gesagt, daß die Kirche den Glauben verlieren werde...
@Bethlehem 2014 ; Natürlich gibt es noch eine katholische Kirche und ihr heiliger Stuhl in Rom liegt in Ketten, weswegen sogar die Trauer darüber abgeschafft ist, so sehr liegt er in Ketten, (Fest am 1. August, Petri Kettenfeier zu Rom im Missale von vor Joh. XXIII.)
@Maximilian Schmitt Auch im Missale aus dem Jahr 1962 steht das Fest noch: pro aliquibus locis. Jeder Priester kann es zelebrieren, auch als Votivmesse.
Also: nix da mit "Trauer abgeschafft"!!!
@alfredus schreibt: "Was treibt Leute wie Sie und andere dazu, sich negativ zu dieser Bruderschaft zu stellen?"
Das kann ich Ihnen sagen, mein Herr. "Negativ" ist für uns die NEUE HALTUNG, die NEUE POSITION, das NEUE AUFTRETEN der Piusbruderschaft und das ist nicht "seit dem Konzil", sondern seit dem Heimgang von Erzbischof Lefebvre, zuerst unbemerkbar und versteckt, ab 2000 offiziell. Nein, mein Herr, wir geben solange keine Ruhe, bis die FSSPX zu ihren Ursprüngen zurückkehrt, ihren Kampf des Glaubens wieder aufnimmt, bis sie das Konzil und die Konzilssekte generell verurteilt, wie das Lefebvre tat, bis sie die Neue Messe und die neuen Riten der Sakramente vollständig verwirft und die Bücher von Lefebvre wieder anbietet und nichts darin zensuriert und unterschlägt, was ihnen nicht in ihren neuen Plan passt. Beantworten Sie uns doch, in welcher Kirche sie eine große Aufgabe zu erfüllen hat.
"Einige hier wollen die FSSPX auseinanderdividieren..."
Was soll dieser Like?
Hätten nie geglaubt, dass wir Ihnen, @Rückkehr-Ökumene, die NEUE Piusbruderschaft beweisen müssen, die aus den miserablen Erfahrungen Lefebvres mit Rom nichts gelernt hat. Wir können uns also in allem auf Erzbischof Lefebvre berufen.
Wir beweisen, dass es eine NEUE Piusbruderschaft gibt und dies seit 2000.
Lefebvre sprach unentwegt
- vom "Ewigen Rom" und dem "apostatischen Rom".
- Von der Konzilskirche und der Katholischen Kirche
- Von seiner Nichtexkommunikation (dass jene, die ihn "exkommuniziert" haben, längst selbst exkommuniziert sind. Exkommunizierte aber können nicht andere eine kirchliche Strafe verhängen. Die Piusbruderschaft beteuerte nach dieser "Exkommunikation", dass sie diese ungültige "Exkommunikation" als Schranke, als Schutz betrachten, die ihnen geradezu willkommen ist.
Warum geht die heutige Piusbruderschaft nach Rom und lässt sie annullieren?
Ist das dieselbe Piusbruderschaft, die nach Rom wackelt und scheinheilig bettelt, ihre "Exkommunikation" hinwegzunehmen? Damit hat sie diese Kirchenstrafe anerkannt, wenngleich sie von den Apostaten kam.
Lefebvre sprach von Rom von einem Bruch mit der Tradition, einen Bruch mit der Katholischen Kirche. Das alles hat die FSSPX seit dem Jahr 2000, genau gesagt, seit der Gründung von GREC - von sich geschoben.
GREC! Unglaublich. Hätte Lefebvre eine Gruppe gegründet, wo die Petrusbruderschaft, der französische Episkopat und die Erzfeinde aus dem Vatikan friedlich nebeneinander sitzen und quatschen? Im Jahr 1998 nahm in Frankreich [vorerst] eine inoffizielle Diskussionsgruppe ihre Arbeit auf, die sich. G.R.E.C. nannte ("Groupe de rencontres entre catholiques") "Gruppe für Begegnungen untere Katholiken". Unter diesen "Katholiken" fanden sich Vertreter der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften, auch welche aus dem französischen Episkopat und des Vatikans.
Nun, Antwort bitte, hätte Lefebvre und die Piusbruderschaft damals dies jemals getan, sich mit der Petrusbruderschaft, mit Nichtkatholiken an einen Tisch zu setzen? Sie nennen heute die Besetzer des Vatikans "KATHOLIKEN"!!
Lefebvre war zu tiefst erschüttert über den Weggang seiner Priester zur Petrusbruderschaft damals, weil sie einen Anschluss mit der Sekte suchten. Wie hat er doch die Priester von Campos beklagt und den Weggang von Dom Gérard Le Barroux. Er sagte, sie haben die Hand ergriffen, die ich losgelassen habe (nach seinen extremen negativen Erfahrungen mit "Kardinal" Ratzinger und Wojtyla) Und heute soll es besser sein?
Ist das die gleiche Bruderschaft, die jetzt hergeht, und die Position Lefebvres durchkreuzt und genau den umgekehrten Weg geht?
Ist das dieselbe Piusbruderschaft, die nach Rom wackelt und sich scheinheilig ihre Exkommunikation wegbettelt?
Die nach Rom geht, um winselt, die Alte Messe wieder zurückverlangt.
Ist das die Haltung der heutigen Piusbruderschaft, die diese Aussagen Lefebvres unterschreiben würde:
„Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind.“?
"Es ist ein Teufelskreis. Man kommt nicht mehr aus ihm heraus. Sie haben sich den Bischöfen ausgeliefert und werden zwangsläufig nicht darum herumkommen, das zu tun, was die Bischöfe tun.“ (Lefebvre über die Petrusbruderschaft)
Heute bemüht man sich, mit den Diözesanbischöfen Kontakt aufzunehmen.
Die NEUE FSSPX verbrüdert sich jetzt mit jenen, von denen Lefebvre die Hand losgelassen hat, mit jenen, die gegen die Lehre der Kirche verstoßen und keine wahren Sakramente haben.
Wahrheit ist, @Josef O.:
Innerhalb der Sekte GIBT ES KEIN HEIL.
In ROM ist heute ganz sicher NICHT PETRUS!
Alles andere wäre LÜGE.
Wahre Katholiken können mit dem Konzil und damit der Konzilssekte nichts gemein haben.
Das Konzil muss als Ganzes abgelehnt werden. Man kann nicht einmal 1% annehmen.
Weder das ungültige Konzil noch die häretischen Konzilstexte können auf traditionelle Weise INTERPRETIERT WERDEN.
Pater Firmin Udressy verlässt die FSSPX und schließt sich der noch besseren Gemeinschaft Sankt Martin an, die das größte Priesterseminar in Frankreich hat. Für die einen sind das bad news, für sehr viele aber good news. So habe ich gerade dies gelesen, mit DeepL übersetzt:
"Große Freude für die Kirche Gottes. Der ehemalige Obere des deutschen Distrikts von St. Pius X. kehrt in die Gemeinschaft mit Rom zurück. In einem Kommuniqué vom 18. September 2024 teilt der Schweizer Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. [gegründet von Mgr. Marcel François Lefebvre] mit, dass Pater Firmin Udressy, ehemaliger Oberer des deutschen Distrikts, beschlossen hat, die Bruderschaft zu verlassen, um sich der gültigen und charismatischen Erfahrung der Gemeinschaft St. Martin anzuschließen, die 1976 von Mgr. Jean-François Guérin in Frankreich gegründet wurde. In der Tat hat die Communauté Saint-Martin ihren Klerikern immer eine sehr gute Ausbildung geboten und die Heilige Messe des Heiligen Paul VI. sowie die des Heiligen Pius V. immer geschätzt. Die Communauté Saint-Martin hat sich jedoch entschieden, den Ritus des heiligen Paul VI. als ihren eigenen zu zelebrieren, und sie zelebriert ihn so, wie es das Missale vorsieht, und damit auf eine erhabene Weise. Das Problem ist, wie immer, nicht der Ritus, sondern wie er gefeiert wird. Das Problem ist, wie immer, nicht das Konzil, sondern wie es interpretiert wird. In dem Bewusstsein, dass es außerhalb der Gemeinschaft mit Rom keine Möglichkeit der Erlösung gibt, erfüllt uns diese Nachricht mit Freude. Wir versichern Pater Firmin Udressy unserer Gebete und unserer Unterstützung."
Ich kannte bis heute diese Gemeinschaft nicht, aber was ich jetzt so auf die Schnelle herausgefunden habe, überzeugt mich voll und ganz und imponiert mir sehr... das ist lebendige Kirche!! Und das zeigt sich auch an der hohen Anzahl Follower auf Facebook, Instagram und YouTube.
Am FSSPX-Kommuniqué und am de.news-Beitrag hier irritiert mich so manche Wortwahl wie "konziliare Gemeinschaft" oder der Satz "Möge diese Prüfung unsere Verbundenheit mit der Kirche noch stärker... machen". Wirklich? Mit wem will man sich denn verbunden wissen?? All jenen, die hier so unterirdisch kommentiert haben, möchte ich nur einen Ausspruch des hl. Ambrosius in Erinnerung rufen: "Ubi Petrus, ibi ecclesia." "Wo Petrus ist, muss auch die Kirche sein." Es gibt nur die EINE Heilige Katholische und Apostolische Kirche... den Ausdruck "konziliare Gemeinschaft" finde ich sehr verräterisch, denn Leute, die vieles vom Zweiten Vatikanum ablehnen, sehen solcherart bezeichnete Gemeinschaften oft nicht als Teil der Kath. Kirche... die eigentliche Frage hier ist, wer denn hier nun drinnen ist und wer draußen?
@Josef O. Die Piusbruderschaft hat den Papst immer anerkannt: von daher liegt bei Pater Udressy gar kein "Seitenwechsel" vor.
Vielleicht sollte der Vatikan endlich dazu übergehen, dies anzuerkennen...
Das hier finde ich ganz wesentlich: "Das Problem ist, wie immer, nicht der Ritus, sondern wie er gefeiert wird. Das Problem ist, wie immer, nicht das Konzil, sondern wie es interpretiert wird." Viele hier auf Gloria.tv sind ja irrigerweise vollkommen davon überzeugt, dass die Kirche, nachdem Prüfung und Leiden einmal überstanden sein werden, zu der liturgischen Praxis zurückkehren wird, wie sie bei der FSSPX gepflegt wird. Meiner Meinung nach wird das ganz sicher nicht der Fall sein, denn viele Reformen des Zweiten Vatikanums haben auch viel Positives gebracht, das man nicht wieder aufgeben wird... ich denke da z.B. nur an die neue Leseordnung. Ich denke, dass die Hl. Messe in Zukunft so gefeiert werden wird wie heute schon in Maria Schutz oder wohl auch größtenteils in der Gemeinschaft Sankt Martin: Zelebration zum HERRN hin, knieende Mundkommunion. Ähnlich wie in Maria Schutz wird auch in der Gemeinschaft Sankt Martin großer Wert auf Feierlichkeit gelegt, wozu auch feierliche Musik gehört. Hier ein Beispiel:
youtube.com/watch?v=bPxcPISPxA8
@Bethlehem 2014 Es gibt hier anscheinend nicht wenige FSSPX'ler mit sedisvakantistischen Anwandlungen... vielleicht sollten jene mal einen Wechsel ihres Standpunktes überdenken, und zwar so, dass man ihnen ihre gute Absicht auch glauben kann.
In NOM ging es heute und letzten Sonntag in den Lesungen um die Leidensankündigung. Und wie haben die Jünger, wie hat Petrus reagiert? Sie haben nicht verstanden und wollten nicht wahrhaben, das der HERR leiden und sterben muss, um uns Menschen wieder mit dem Vater im Himmel zu versöhnen, um uns wieder zu Söhnen Gottes zu machen. Und ist es heute nicht auch wieder so? Man spricht gerne vom Karfreitag der Kirche, aber verstehen die Traditionalisten wirklich, was das bedeutet? Warum das Leiden? Das ist doch die Frage aller Fragen, die berühmte Theodizee-Frage, die die Menschen zu allen Zeiten beschäftigt hat.
@Oenipontanus Schön, daß die Wahrheit Sie so zum Lachen bringt. Dann hat mein Beitrag ja mehr geleistet, als ich dachte...!
@Josef O. Die neue Leseordnung mag einige Vorteile bringen, sie ist aber inhaltlich/thematisch eine Verarmung. Immerhin: eine Ordnung, die über 1500 Jahre lang gewachsen ist, wurde einfach durchgestrichen. Als hätte der Hl. Geist sich anderthalb Jahrtausende geirrt...
"FSSPX'ler mit sedisvakantistischen Anwandlungen" - das ist die Quadratur des Kreises: entweder man ist katholisch, oder sedisvakantistisch. Dazwischen gibt's nichts - mögen einige sich das auch einbilden.
@Bethlehem 2014 Sie ersetzen immer ihre versicherungen durch Argumente. Was halten Sie vom heiligen Bernhard, der anscheinend Sedisvakantist war, weil er Anaklet II. nicht anerkannt hatte, war der doch in aller Öffentlichkeit inthronisiert worden, von der Mehrheit der Kardinäle gewählt und von fast allen Adelsfamilien gestützt und vom akklamiert!
Anaklet II. war Gegenpapst zu Innozenz II. - Es lag also gar keine "Sedisvakanz" vor, sondern höchstens eine "Doppelbesetzung"...
@Bethlehem 2014 ; Innozenz II. wurde von einer kleinen Minderheit der Kardinäle gewählt und zwar in einer Nacht- und Nebelaktion, die äußerlich alles an sich hatte, um als anrüchig verschrien zu werden. Die Minderheit hatte die Mehrheit der Kardinäle von dieser heimliche Aktion ausgeschlossen. Niemand gab anfangs auch nur einen Pfifferling auf die Ansprüche von Innozenz II.
@Oenipontanus Sie nennen "Kasperltheater", was göttlicher Einsetzung ist. Das ist respektlos!
@Bethlehem 2014 ; Wenn ich auch Oenipontanus nicht beipflichten kann, so ist es doch wohl eine Tatsache, daß Gott kein Papsttum eingesetzt hat, bei dem man immer und grundsätzlich weiß, wer denn nun legitim ist. Letztendlich zählt die normative Kraft des Faktischen. Für Oenipontanus ist es der Zufall der Geschichte, und für mich die göttliche Providenz. Das Kirchenrecht ist aber, von welcher Seite man es auch betrachten will, kein kanonistischer "Deismus", der einmal geschaffen, sich vollkommen selbst genügt. Da Gott nicht zulassen kann, daß das geistige Erbe eines wahren Papstes vernichtet wird, muß letztendlich die Gewalt der Geschichte die Nagelprobe bringen. Sicher kann Gott auch zulassen, daß ein wahrer Papst verjagt wird, wie der hl. Martin I., aber der ist ja ein Heiliger. Von den Päpsten der Epoche der Pornokratie ist nichts geblieben, von jenen, die von der Synode von Sutri abgesetzt wurden, auch nicht. Und reden wir nicht von Pierleoni! Diese sogenannten Konzilspäpste schaffen ihr eigenes Erbe ab, indem sie auf dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. Wie gesagt: Es gibt keinen kanonistischen Deismus und Gott bleibt der Herr der Geschichte.
@Bethlehem 2014 Es existiert keine unfehlbare Liste der wahren Amtsinhaber des heiligen Stuhls im Sinne einer dogmatischen Tatsache in einem absoluten Sinn, wie z. B. die rein theologische Irrtumslosigkeit der Vugata!
@Oenipontanus Da die Septuaginta die Altväter erst mit 137 statt mit 37 Söhne zeugen läßt, gewinnt man fast 1000 Jahre dazu, was die zahlenmäßige Erholung der Menschheit seit der Sintflut bis zu Abrahams Berufung wenigstens plausibler erscheinen läßt. Greise, die noch jenseits der 100 in vollem Saft stehen, haben meine allergrößte Sympathie. Die Vulgata schneidet da sehr viel Zeit weg.
@Oenipontanus "vulgus, ... der es trotz vollkommener (!) Ahnungslosigkeit in biblischen Dingen nicht gerne gesehen hat..."
Nun: da haben Sie nun aber Ihre Ahnungslosigkeit zur Schau gestellt!
@Oenipontanus ... weil Sie das so wollen! - Auch ne Sichtweise... Der Nachnachfolger des Hl. Petrus hatte schon mehr Autorität, als der noch lebende (!) Lieblingsjüner des Herrn. Sollte man wissen!
Ein weiterer Kommentar von Bethlehem 2014
... hab ich schon als Teeny gelesen!
Zu Ihrer Frage: der Fakt natürlich - ist doch offensichtlich!
@Mir vsjem Entlich können Sie sich wieder an ihrem Lieblingsthema und geistigen Gegner der FSSPX abarbeiten ... ! Was treibt Leute wie Sie und andere dazu, sich negativ zu dieser Bruderschaft zu stellen ? Da ändert ein Priester seine Einstellung zu Franziskus und geht, schon wird gegen die FSSPX geschossen . Warum ? Seit dem Konzil wird sie schlecht geredet und dabei hat sie und andere, die Hl. Messe aller Zeiten gerettet und das ist ein großer Verdienst ! In allen Gemeinschaften gibt es Reibungen, wie der Fall des Willamson zeigt, der nicht in die Leitung gewählt wurde . Die hier ihr Mütchen kühlen, sind oft nicht mit der Kirche verbunden, aber wollen mitreden, als hätten sie die Weißheit gepachtet . Gebt doch der FSSPX Ruhe und Geborgenheit, denn sie erfüllt eine große Aufgabe in der Kirche ... !
Auffällig ist eine solche "Konversion" besonders in diesen Tagen: Unterstützt Pater Udressy die Aussagen von Bergoglio, dass alle Religionen Wege zu Gott seien?
Pater Firmin Udressy ist zu danken für sein feinfühliges und opferreiches Wirken in den letzten 22 Jahren. Ich bedaure seinen Schritt, was auch immer ihn dazu bewogen haben mag. Gottes Segen wünsche ich ihm für die Zukunft und sein weiteres Wirken.
"Weer jetzt noch nicht die Apostasie Bergoglios erkennen will verschließt bewusst die Augen oder hat das Gift schon geschluckt!"
Hat die "moderate Führung" der FSSPX das schon erkannt?
Nun: Viganó weist daraufhin, dass WB Schneider von Bergoglio angelogen wurde durch eine Scheinkorrektur, mit der er A. Schneider "beruhigte": "die Weltreligionen seien in ihre Vielfalt lediglich eine Zulassung Gottes"
Im übrigen ist reichlich unverständlich, von "tiefer Bestürzung" zu sprechen, wo doch die Neue FSSPX längst den Weg dorthin geebnet hat durch die una-cum-Messen, das Aufhängen des Bildes von Jorge Bergoglio an den Sakristeiwänden und das Ablegen des TREUEVERSPRECHENS der Seminaristen gegenüber Bergoglio und die "Konzilstreue" hat sich durch das Abkommen mit der Konzilssekte bestätigt.
Mit dem "TREUEVERSPRECHEN" muss sich doch jeder Seminarist zur Treue gegenüber Bergoglio bekennen.
Das TREUEVERSPRECHEN:
„Ich, der Unterzeichnete,
anerkenne... (Franziskus) als legitimen Papst der heiligen katholischen Kirche..."
Warum distanziert sich die Piusbruderschaft von Erzbischof Carlo Maria Viganò? Weil er sagt:
"Ich beschuldige Jorge Maria Bergoglio der Häresie und des Schismas!"
Weil er sagt:
"Bergoglio beleidigt mit seinen gottlosen Äußerungen, dass „alle Religionen ein Weg zu Gott sind“, vor vielen jungen Menschen in Singapur, die Majestät Gottes, verrät die göttliche Offenbarung, tritt die wichtigsten Geheimnisse unseres Glaubens mit Füßen und macht das erlösende Opfer des Gottessohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zunichte."?
Darüber sind wir tief bestürzt.
"..Der Superior des Schweizer Distrikts, Pater Thibaud Favre, gab am 18. September in einer Erklärung "mit tiefer Traurigkeit und großem Bedauern" bekannt, dass Pater Udressy zu "einer konziliaren Gemeinschaft" gewechselt sei.."
Wurde jenen auch "mit tiefer Traurigkeit und großem Bedauern" nachgetrauert, die aus Gewissensgründen bezüglich der "Wiedereingliederung in die angebliche 'Katholische Kirche' schweren Herzens die FSSPX verlassen haben?
P. Firmin Udressy gehörte nach meiner Kenntnis wie beide deutschsprachigen Distrikte und der gemischtsprachige Schweizer Distrikt zum liberalen Flügel der FSSPX, wovon seine Redaktion des MB, seine Rundbriefe und seine Predigten Zeugnis ablegen.
Es gibt dort nur wenige rühmliche Ausnahmen. Aber noch hat sich die liberale Führung unter Pagliarani, Schmidberger, Fellay, Niklaus Pfluger & Co. nicht gegen den französischen und amerikanischen Distrikt durchgesetzt, die das Erbe von Eb Lefebvre überwiegend bewahren. Das Tauziehen um die an sich notwendigen neuen Bischofsweihen beweist den internen Konflikt innerhalb der FSSPX zur Genüge.
Der "Fall Udressy" ist besonders betrüblich, da dieser Pater zum NOM wechselt. Die bisher Ausgetretenen (überwiegend "Sede- oder Semisedevakantisten") blieben wohl alle der trid. hl. Messe ausschließlich treu.
Es fragt sich, ob P. Udressy auch die unkatholischen Positionen von Bergoglio & Co. mit übernommen hat oder "neokonservativ" als "X" für ein "U" semantisch auslegt oder nur darüber schweigt und sich mit demonstrativen Anerkennungsbekundungen für die Legitimität Bergoglios "begnügt" und den "Spagat" von Wb Schneider, Prof de Mattei & Co. versucht...... .
Vielen Dank für die Info über die Flügel der FSSPX. Da wurde mir einiges klar, etwa die meinerseits empfundene Anerkennung Kardinal Bergoglios durch die "Piusbruderschaft". Offenbar ist er also nur von dessen "liberalem" Flügel anerkannt.
Die Piusbruderschaft geht dem Ende entgegen. Und das ist gut so. Echte Tradition hat da ohnehin keine Chance!
Die FSSPX und die FSSP haben zur Zeit grosse Probleme der Glaubwürdigkeit. Aber der Novus Ordo Ritus stirbt ohnehin. Und nun zu guter letzt trotz allem die Tradition ist sehr am aufblühen doch davon haben Sie keine Kenntnis
Bis auf den Punkt der nur FSSPX stimmt alles treffend zu und ist sichtbar. Zumindest für jene welche nicht blind sein wollen. Warum nur die FSSPX und andere der Tradition, was ist mit den FSSP?
2012 hatte Bischof Fellay mal die Illusion, daß die VII- Sekte unter Papst Benedikt, dem XVI., zum kath. Dogma zurückgekehrt sei. Das war damals schon falsch. Aber wie man heute, unter Papst Franziskus, der öffentlich die Ketzerei verkündet, daß alle Religionen Heilswege seien, entgegen dem Dogma : "extra ecclesiam nulla salus", sich dessen Jurisdiktion unterwirft, ist mir völlig unverständlich. Vielleicht spielen auch persönliche bzw. Konflikte hier eine Rolle.
@SvataHora : Dem muß ich widersprechen. Es gibt eine entsprechende Äußerung von Bischof Fellay aus dem Dezember 2012. Andererseits ist es richtig, daß ich Bischof Williamson dafür sehr dankbar bin, daß er maßgeblich daran mitgewirkt hat zu verhindern, daß sich die FSSPx 2012 der VII- Sekte unterstellt.
@Piusbruder Die Piusbruderschaft wird sich niemals der "VII-Sekte" unterstellen, weil es eine "VII-Sekte" gar nicht gibt. - Wären Sie wirklich ein "Piusbruder", wüßten Sie das auch! So aber mißbrauchen Sie nur den Namen.
Info: Weihbischof Williamson hat nicht maßgeblich an der Verhinderung einer Anerkennung der Piusbruderschaft mitgewirkt. Da tun Sie ihm zuviel der Ehre an. Faktisch hat sein wirklich dummes Interview vielleicht dazu beigetragen. Das lag aber definitiv nicht in seiner Absicht. Das hat er damals auch so erklärt.
@Bethlehem 2014 : Bitte erinnern sie sich an den Brief der drei Bischöfe der FSSPx an Bischof Fellay im Frühjahr 2012. Dieser hat verhindert, daß Bischof Fellay die FSSPx der VII- Sekte unterstellen konnte.
Weizen und Unkraut sind vermischt worden. Es ist daher nicht fair, die Kirche Christi als Vatikan II -"Sekte" zu beschimpfen. Es ist immer noch die Kirche Christi. Diese Kirche- der mystische Leib Christi- wird von innen mißhandelt, verunstaltet, verspottet und vom Besatzer, dem falschen Papst, zur Kreuzigung geführt. Das war unter dem wahren Papst Benedikt XVI. nicht so. Also: Nur weil Unkraut da ist, kann doch nicht der wertvolle Weizen als wertlos erachtet und mitverbrannt werden. Gott wartet, bis beides hochgewachsen ist. Wenn es um die Heilige Eucharistie gehen wird, dann wird getrennt. Die eine Gruppe bleibt bei der Eucharistie , die andere Gruppe fällt auf den Betrug ( nämlich die wesentlich veränderten Wandlungsworte ) herein, dass es sich bei der Eucharistie lediglich um ein heiliges Gedenken/ eine bloße Erinnerung handeln soll. Wir Katholiken sollten uns heute über jeden freuen, der überhaupt noch Sonntags zur Heiligen Messe geht, selbst wenn diese im novus ordo gehalten wird. Jesus ist hier immer noch gegenwärtig in der Hl. Eucharistie.
@John IHS : Die Kirche Christi ist die kath. Kirche. Da VII schwerwiegende Häresien enthält, wie die Behauptung der Hl. Geist würde andere Konfessionen als Mittel zum Heil gebrauchen, ist eine Institution, die die VII- Dokumente als für sich grundlegend betrachtet, eine Sekte. Dies soll kein Urteil über einzelne Gläubige sein.
@Piusbruder Wenn Sie wirklich glauben, daß Fellay sich davon hätte beeindrucken lassen...
Er hat doch ganz klar gesagt: "Ich schaffe das auch alleine!" - gemeint war: ohne seine drei Mitbrüder im Bischofsamt.
@Bethlehem 2014 : Mag sein, daß Bischof Fellay so ignorant ist, jedenfalls hat damals der Vatikan die Reißleine gezogen, weil dieser wohl der Meinung war, daß Bischof Fellay nicht in der Lage ist, die FSSpx als Ganzes in die Hürden der VII- Sekte zu führen.
@Piusbruder Bergoglio ist nicht der Papst. Ein Bischof der Tradition nach dem Ritus Pius V., müsste mehrere andere Bischöfe weihen und ja die gibt es, doch hierfür sind die FSSPX zu stolz....Der Modernismus stirbt
Hier sind viele Sedisvakantisten. Einige werden auch glauben, Ratzinger in den Verliesen des Vatikan gefangengehalten wird...
Ach @Erich Christian Fastenmeier Ihrem eigenen Spiegel ist es bestimmt längst schlecht geworden.....
Meinem geht es dagegen sehr gut
Pater Firmin Udressy, früherer Deutschland-Chef der Piusbruderschaft wechselt zur Gemeinschaft Sankt Martin
Die Communaute Saint Martin ist eine Vereinigung päpstlichen Rechts von Priestern und Diakonen, die in verschiedenen europäischen Diözesen und auf Kuba wirken. In Neviges im Erzbistum Köln hat die Priestergemeinschaft ihre einzige Niederlassung im deutschen Sprachraum. Das Mutterhaus mit dem größten Priesterseminar Frankreichs befindet sich in Evron in Westfrankreich.
Das ist nun die andere Seite, die eine Reihe von Priestern der FSSPX aus dem entgegengesetzten Grund bewogen hatte, diese zu verlassen.
Die Aussagen dürften um das Jahr 2012 erfolgt sein. Es war dies das schlimmste Jahr des Einknickens der FSSPX.
Was sagte um diese Zeit des Beginnens der Annäherung an Rom die Priesterbruderschaft St. Pius X.? Was sagte ein Oberer der Priesterbruderschaft als Rechtfertigung, sich für das abtrünnige Rom zu entscheiden und zu unterwerfen:
"Wir Traditionalisten sind verschlossen in uns selbst, starr, selbstgenügend und voller unbegründeter Ängste, stets verurteilend, mehr bekümmert um die Wahrheit als um die Liebe.
Jedoch die Reform der Kirche ist umfassender als ein Kreis um die Wahrheit, sie ist eine Reform des ganzen Lebens, und dies ist uns nicht klar geworden. Das Zentrale ist nicht die Wahrheit oder die Doktrin, sondern die Nächstenliebe und das Leben in seiner Totalität...
Man muss Vertrauen haben in Rom (!), das Beweise des guten Willens gegeben hat, und die Verbindungen mit den Konzilsgläubigen intensivieren. Wir dürfen keinerlei sofortige/baldige Wende in der Krise der Kirche erwarten. Die Reform der Kirche wird sich ereignen, jedoch nach und nach, und wir müssen von innen her mitarbeiten, wenn auch mit einem Schutz. Die FSSPX muss gereinigt werden[bedeutet natürlich, gereinigt von jenen, die sich dem entgegenstellen und kein Abkommen mit Rom befürworten] von den Elementen, die sich dem entgegenstellen, denn um gehört zu werden, müssen wir drinnen sein und folgsam dem Papst. Unsere Rückkehr in die Schafhürde wird Initiativen der Veränderung hervorbringen, die graduell bis zum Papst gelangen werden, und dann wird sich die erhoffte Reform der Kirche ereignen."
"...denn um gehört zu werden, müssen wir drinnen sein und folgsam dem Papst"
Das mit dem "Drinnensein" wurde schon zur Zeit Lefebvres als Argument vorgebracht, ist aber genau entgegengesetzt von dem, was Erzbischof Lefebvre persönlich sagte:
„Das sind Dinge, die man leicht so hinsagt. Sich ins Innere der Kirche begeben, was heißt das? Und zunächst: von welcher Kirche spricht man? Wenn es die konziliare Kirche ist, so müssten also wir, die wir 20 Jahre lang gegen sie gestritten haben, weil wir die katholische Kirche wollen, jetzt in diese konziliare Kirche zurückkehren, um sie sozusagen wieder katholisch zu machen. Das ist eine totale Illusion!“
„Diese konziliare Kirche ist eine schismatische Kirche, weil sie mit der katholischen Kirche, mit der Kirche aller Zeiten gebrochen hat. Sie hat ihre neuen Dogmen, ihr neues Priestertum, ihre neuen Institutionen, ihren neuen Kult, die von der Kirche schon in gar manchen amtlichen und endgültigen Dokumenten verurteilt sind. […]“
„Eine Kirche, die dergleichen Irrtümer vertritt, ist häretisch und schismatisch zugleich...Dieser konziliaren Kirche wollen wir nicht angehören...“
Bald nach dem Tod haben sich die Verantwortlichen der FSSPX also eines anderen besonnen. Es muss die FSSPX "ins Innere". Man lehnt nicht nur ab, was Lefebvre als geistiges Testament hinterlassen hat, sondern handelt dem entgegen, indem man jene, die sich nach Lefebvre richten, erklärt, dass die FSSPX von ihnen gereinigt werden muss, von jenen, die sich den Ideen der Oberen entgegenstellen. Heute wird dieser Gruppe erklärt: "... denn um gehört zu werden, müssen wir drinnen sein und folgsam dem Papst. Unsere Rückkehr in die Schafhürde wird Initiativen der Veränderung hervorbringen, die graduell bis zum Papst gelangen werden, und dann wird sich die erhoffte Reform der Kirche ereignen."
Rückkehr in den Einen Schafstall [der nur die Katholische Kirche ist], nennt das nun die FSSPX!!!!
Anstatt den konziliaren Glaubensverrat anzugreifen, bittet die Bruderschaft nun die Verräter in Rom um Erlaubnis, die Wahrheit verkünden zu dürfen. „Oh meine Bürger, welch ein Fall war das!“
(Hervorhebungen hinzugefügt)
Die Begriffe "Wahrheit" und "Nächstenliebe" in Gegensätze zu bringen zeigt nicht nur einen gestörten Geist, sondern einen verwegenen unbliblischen Ansatz !
Sehr nobel, wie die Priesterbruderschaft St. Pius X. auf den Weggang reagiert! Respekt!
Ja - das dachte ich auch! - Vielleicht hätte man ihm noch für die Zukunft viel Freude und Gnade in seinem neuem Arbeitsfeld wünschen können: daß er weiterhin fruchtbar für den Herrn im Weinberg arbeitet. Die Erklärung war sehr rückwärtsbezogen.
Da sieht man mal was für Leute bei der FSSPX Obere werden. Rechtgläubigkeit spielt bei der Auswahl keine Rolle, umso mehr Hörigkeit.
Viel wichtiger aber die Frage, ob die Messen und Beichten bei Udressy gültig waren wenn er im Herzen doch Modernist ist.
Die Leute, die da Obere werden, sind nicht anders und nicht besser als die, die Bischof werden.
Wie heisst es bei der Spider Murphy Gang: "A weng ausgflippt musst scho sei ''
Das kann auch gute Früchte bringen. Im Novus Ordo gibt es viele verwundete Schafe, die Hilfe brauchen. Man stelle sich mal vor, mehr traditionelle Priester kämen zu novus ordo Gemeinschaften. Ein guter Priester kann auch im novus ordo vieles verbessern und heilen: Kommunionbänke aufstellen/wieder nutzen, die Mundkommunion fördern, die Beichtpraxis wiederbeleben, das Rosenkranzgebet empfehlen, gute Vorbereitung von Kommunionkindern, Firmlingen, Brautpaaren usw., gute katholische Predigten, Wiedereinführung der Herz Jesu- Freitage... Der Kranke braucht den Arzt, nicht der Gesunde.
"Der Kranke braucht den Arzt, nicht der Gesunde" - da gebe ich Ihnen vollkommen recht! Aber: Kranke gibts auch in Tradihausen genug, dafür bräuchte man den Ort nicht zu wechseln.
Und: ich glaube nicht, daß er es leicht haben wird, Kommunionbänke auf(zu)stellen/wieder (zu) nutzen, die Mundkommunion (zu) fördern, die Beichtpraxis wieder(zu)beleben, das Rosenkranzgebet (zu) empfehlen, gute Vorbereitung von Kommunionkindern, Firmlingen, Brautpaaren usw., gute katholische Predigten, Wiedereinführung der Herz Jesu- Freitage."
Das stimmt. Der Gegenwind wäre sehr stark. Das könnte nur mit viel Gebet durch Gottes Hilfe gelingen.
Ein ganz unsymphatischer kalter Mensch...wundert mich gar nicht
@sudetus schönhoff Dann reden wir hier nicht von demselben Priester! - Pater Firmin Udressy ist ein sehr herzenswarmer Mensch; wer ihn je erlebt hat, weiß dies auch!