Innsbrucker Bischof Glettler präsentiert gekreuzigten Frosch
Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler präsentiert in einer Dokumentation von 2018 über den österreichischen „Künstler“ Christian Eisenberger (40) einen gekreuzigten Frosch (Video unten).
Glettler findet den gekreuzigten Frosch „sehr provokativ“. Er hielt den Frosch für eine breite Öffentlichkeit in die Kamera und kommentierte: „Das muss ich der Öffentlichkeit entziehen.“
Bischof Glettler bringt sich regelmäßig in die Schlagzeilen, mit einer Jesus Uhr, einer Turnsaal-Eucharistie, dem Slogan „Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist“ oder einem Messgewand aus Plastik.
#newsSqmcmgsagr
de.news und ein weiterer User verlinken diesen Beitrag
Es reicht um ihn in die Wüste zu schicken. Bei Franziskus ist er eher für höhere Weihen geeignet.
Der Blasphemiker kann ja das Frosch-Kreuz ans Museum in Haifa abliefern, dort hängt ja schon ein ähnlich blasphemisches Kreuz. Quelle: Israel: Ein gekreuzigter Mc Donald's Clown empört die Christen
Scheint Mode zu werden... Wo bleibt der Schrei nach dem "Tierwohl"??Citykirche Mönchengladbach zeigt Kreuz mit Tierkadaver
In einem von der Kirche einsehbaren Büro hängt ein Kreuz, das statt des Korpus einen Tierkadaver zeigt. Proteste blieben bis jetzt wirkungslos.
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Ein Kunstwerk spiegelt nicht nur den Künstler, sondern auch denjenigen, der sich von ihm angezogen, oder abgestossen fühlt.
Leisten wir Sühne für diese Beleidigung.
Das heilige Kreuz Christi: Sühne nach Schändung!
Der Bischof scheint uneinsichtig zu sein, er ist voll von der "Uhr" überzeugt und belobigt sie sogar.
Lässt es zu, dass der Herr symbolisch an den Füßen aufgehängt wird und dann auch noch zerstückelt wird. Das sollen sich die Gläubigen dann an Karfreitag zu Gemüte führen...mit dem Argument, "sie müssen ja nicht danach schauen" . Da ist von einem Kreuzesopfer gar nichts mehr zu erkennen aber auch ganz und gar nichts mehr.
Die anderen seltsamen Künste sprechen ja auch eine eigene Sprache und erst die Kirchenfenster auf dem Bild....ich habe wirklich bald keine Worte mehr.
Könnte eine dämonische Besessenheit vorliegen?
@viatorem: oder Satanismus.
Laut P. Martin Malachy ( Windswept House - Der letzte Papst) gibt es hochrangige "Kardinäle", die in Wirklichkeit Satanisten sind.
In einem Interview gab er an, dass es sich um keine erfundene Geschichte handelt, sondern um die Realität mit veränderten Namen.
Diese haben zusammen mit weltlichen Satanisten (hochrangigen Politiker und Diplomaten) in den sechziger Jahren den Vatikan in der Kirche St. Paul vor den Mauern in einem widerwärtigem satanischen Ritual und einer schwarzen Messe und Hostienschändung den Vatikan dem Satan geweiht.
Offensichtlich hat es funktioniert.
Dieser Mann hat all meinen Respekt und Glaubwürdigkeit als "Bischof" verloren. Es hat auch meine religiösen Gefühle verletzt, indem er meinen GOTT gelästert und lächerlich gemacht hat, und dies bereits zu verschiedenen Anlässen und es als nur "Kunstwerke" bezeichnet hat.
Wenn dieser Herr etwas Ehrlichkeit Besitz, dann sollte er von seiner Position zurückzutreten, weil er die Aufgabe nicht gewachsen ist.
Könnte ein Atheist sich so blasphemisch und ehrverletztend gegen unserem Erlöser verhalten wie dieser Bischof? Kaum vorstellbar!
Diese Ruchlosigkeit eines Bischofs, der hl. katholischen Kirche, ist eine bösartige Beleidigung, unseres Herrn und Gottes, Jesus Christus selbst und eine infame Herabsetzung, seines makellosen Opfers, am Kreutz. Dafür gehört dieser Verräter am Herrn bestraft und aus d. Amt gejagt.
Bei diesem Bischof frage sogar ich mich (als Verteidiger des Konzils): Vater, warum hast Du "ihn" verlassen?
Da soll jener nur mal darauf achten, dass er dereinst nicht so endet, wie der Frosch.....
An Troll @Maria katharina1
Es ist so, wie bei Highlander: Es kann nur einen geben.
Deshalb: Raus aus meinem "Namen".
Der Troll hat sich heute unter Mehrfachanmeldung mit verdrehten Namen angemeldet. Es ist sicher der gleiche, der gestern und schon öfters gelöscht wurde. Schreibt unter Maria Ankhatrin und unter obigem Namen. Werde von jenem auch per PN zugetextet.
Echt krank!
Kostprobe einer der PN vom Trolli an mich:
Gott existiert nicht
vor 2 Stunden
Ich glaube an die Wissenschaft
vor 2 Stunden
und an das heliozentrische Weltbild
vor 2 Stunden
wollen wir über Wissenschaft diskutieren?
vor 2 Stunden
Ah Sie sehen also ein das Gott aus objektiver Sicht unwahrscheinlich ist?
vor 2 Stunden
Sie antworten nämlich nicht
vor 2 Stunden
die kaholische Kirche hat im Mittelalter Forschung verhindert
vor 2 Stunden
Ich habe ein Video veröffentlicht.
vor 1 Stunde
Schau mal rein ;)
Kann man so jemanden nicht sperren, so daß er einen nicht mehr, per PN belästigen kann?
Ein weiterer Kommentar von Maria Katharina
@Dreizehnlinden auf meine E-Mail an Bischof Glettler hat er mir geantwortet. Er habe viele Reklamationen bekommen, aber die Uhr würde er bis nach Ostern in der Kirche hängen lassen. Ich kann die Antwort des Bischofs nochmals reinsetzen.
Wie Respektlos gegenüber Jesus Christus der für un am Kreuz gestorben ist..und uns Gläubigen die an diesen Kreuz Anstoß nehmen.
Hier die Antwortmail von Bischof Glettler:
Innsbruck, 04. April 2019
Reg. Zl. I/02e-2019-174
Sehr geehrte Frau Gennen!
Ich danke Ihnen herzlich für Ihre persönliche Email-Nachricht innerhalb der vielen Zuschriften – betreffend die Kunstinstallation von Manfred Erjautz in der Innsbrucker Spitalskirche. Leider ist es mir zeitlich nicht möglich, auf jedes Schreiben detailliert einzugehen. Aus diesem Grund erlauben Sie mir bitte eine ausführliche Stellungnahme, die sich auf mehrere Aspekte der schriftlichen Anfragen bezieht.
In der Fülle der Rückmeldungen gab es zahlreiche kritische Wortmeldungen und teils heftige Vorwürfe an den Rektor der Spitalskirche, Mag. Jakob Bürgler, sowie auch an mich als Bischof, der diese Kunstinitiative angeregt und somit auch letztlich zu verantworten hat. Unter den heftigsten Ablehnungen dieser Kunstinitiative, die von vornherein temporär angelegt ist, d.h. zeitlich auf die Fastenzeit und die Woche nach Ostern begrenzt bleibt, gab es auch sehr verletzende Aussagen sowie Behauptungen, dass mit diesem Kunstwerk Blasphemie und Satanismus in die Kirche Einzug gehalten hätte.
Innerhalb der großen Zahl der Reaktionen befinden sich auch viele positive Stimmen, die sich bedanken, weil ihnen damit die Bedeutung des Kreuzes wieder deutlicher vor Augen stehen würde. Außerdem bewerten viele den Versuch positiv, mit zeitgenössischer Kunst eine Brücke zu den Kulturschaffenden unserer Zeit zu bauen, bzw. auch jenen Menschen ein Signal der Gastfreundschaft zu geben, die mit der traditionellen Ausstattung unserer Kirchen kaum etwas anfangen können.
Ich lasse Ihnen im Anhang den Text zukommen, den ich als Begleittext zur Kunstintervention in der Spitalskirche verfasst habe. Sie werden sehen, dass ich das gesamte Kunstwerk sehr christozentrisch, d.h. auf Christus hin und von Christus her deute. Alles dreht sich in dieser Uhr um den Herrn der Zeit, bzw. Er wird als der eigentliche Beweger des Lebens, als der ewig Lebendige dargestellt. Dieses Werk trägt mit Sicherheit nicht die geringste Spur von Blasphemie in sich. Diese dem Künstler zu unterstellen, bzw. den für die Aufstellung Verantwortlichen, möchte ich entschieden zurückweisen. Jesus, der Mensch gewordenen Gott, hat sich in unsere Menschheitsgeschichte eingeschrieben. Durch seinen Kreuzestod hat er eine neue Wende gebracht. Er ist der Lebendige – und als solcher ist er entscheidende Beweger, wie es die ästhetisch ungewohnte Darstellung mit der Uhr ganz offensichtlich präsentiert.
Für alle, die sich das Werk vor Ort angeschaut haben und unvoreingenommen hinschauen, wird sich möglicherweise der eine oder andere Aspekt dieser meiner hier vorgelegten Betrachtung langsam erschließen. Zugegeben, es erfordert Zeit und auch etwas Geduld, weil nicht jedem das Formenvokabular und die ästhetischen Möglichkeiten zeitgenössischer Kunst vertraut sind. Ja, auch religiöse Gefühle können auf den ersten Blick verletzt werden, weil sie auf die herkömmliche Art der Kreuzesdarstellungen fixiert sind. Diese Gefühle zu verletzen, war nie und nimmer Absicht des Künstlers, der insgesamt sehr behutsam an das von ihm vorgefundene, in einem Keller vor sich hin modernde Kreuz herangegangen ist. Er hat den Corpus fachgerecht konserviert und damit auch für die Nachwelt gerettet.
Ein auch nur kurzer Blick in die Kunstgeschichte reicht aus, um wahrzunehmen, dass die Darstellung des Kreuzes immer ein Konfliktfall war. Die Frage lautete zu allen Zeiten: Wie kann es gelingen, den schändlichsten Tod, den Christus auf sich genommen hat, adäquat darzustellen? Die erste Kreuzdarstellung stammt aus dem dritten Jahrhundert und ist ein Graffiti, das als Spott über den Glauben der jungen Christengemeinde in Rom angefertigt wurde. Jesus trägt auf diesem ersten Kreuzbild einen Eselskopf. Also: Jede Kreuzdarstellung wird immer nur eine sehr menschliche, niemals das gesamte Geheimnis erfassende Annäherung sein. Ebenso hat es auch der Künstler Manfred Erjautz versucht.
Von Satanismus zu sprechen, ausgehend von dem Faktum, dass im Verlauf der Uhrzeit zweimal am Tag der Corpus nach unten zeigt, ist vollkommen unangebracht. Dämonisierungsversuche dieser Art weise ich klar zurück. Ebenso klar distanziere ich mich von der Behauptung, dass das Umfallen des barocken Kreuzes in der Basilika Wilten bei einer von mir zelebrierten Messe als Zeichen Gottes zu deuten sei. Zur Erklärung: Ein Diakon ist beim liturgischen Einzug angestoßen. Die Bodenplatte war zu schmal. Solche primitive Erklärungsmuster haben nichts mit unserem christlichen Glauben zu tun, sie grenzen eher an ein magisches Weltverständnis, das wir als Christen entschieden ablehnen sollten.
Welchen Auftrag hat die Kunst heute, bzw. welchen Stellenwert geben wir ihr in unseren Kirchen? Auch diese Frage wurde in vielen Email-Nachrichten aufgeworfen. Die dazu oft zitierten Ausführungen des Zweiten Vatikanums sind für einen angemessenen Umgang mit Gegenwartskunst nicht sehr hilfreich, weil sie ausschließlich auf die sakralen Objekte beschränkt bleiben. Jede freie Form der Bildmeditation, bzw. einer skulpturalen Intervention im Kirchenraum wird von diesen Ausführungen weder angeregt noch dezidiert abgelehnt. Diesen damit offenen Freiraum kann man nützen, wenn man dies in angemessener Form für sinnvoll erachtet. Ich meine, dass durch zeitgenössische Kunst eine Frische der Auseinandersetzung in unsere Kirchenräume hereinkommt, die wir dringend brauchen. Wir sind mit so vielen Aktivitäten und wunderschönen geistlichen Angeboten ohnehin meist auf bestimmte Milieus und Gruppen fixiert und übersehen, dass die Kirche damit viele ausschließt. Es geht in der Kooperation mit Kunst also um eine Gastfreundschaft für Menschen, die vorerst noch keinen Kirchengeschmack haben, aber dennoch spirituell Suchende sind. Durch Kunst und Kultur können Brücken gebaut werden.
Ich darf abschließen: Niemand wird gezwungen, in die Spitalskirche zu gehen. Und selbst wenn jemand dort ausschließlich für Gebet und Gottesdienst hingeht, ist er weder gestört nocht genötigt, das Kunstwerk auf der Empore zu betrachten. Zu einem großen Teil wurde die Empörung über das Kunstwerk durch eine anklagende und diffamierende Berichterstattung von Gloria.tv und Kath.net ausgelöst. Leider lassen sich manche Katholiken/innen bereitwillig auf diese einseitigen Darstellungen ein und dadurch nicht selten auch zu unangemessenen und beleidigenden Beschimpfungen anstacheln. Im Umgang miteinander bitte ich um eine Mäßigung der Sprache. Es geht um ein bereitwilliges Hinschauen und Hinhören. Diese Bitte geht weit über eine Kunstdiskussion hinaus. Wir sollten immer im Respekt miteinander umgehen und ungewohnte Formen des Ausdrucks von Spiritualität und Glaube ebenso zulassen. Für mich persönlich ist das Werk von Manfred Erjautz, also die Anstoß erregende Jesus-Uhr, ein ganz berührendes und geistlich tief beeindruckendes Kunstwerk.
Bleiben wir also in der Spur des Dialogs und der gegenseitigen Wertschätzung und haben wir immer den Mut, möglichst eigenständig Sachverhalte und mehr gelten zu lassen – als es dem eigenen Geschmack oder den eigenen religiösen Vorstellungen entspricht.
Vielen Dank für Ihre Geduld beim Lesen meiner Antwort – und mit den allerbesten Segenswünschen für Sie persönlich – gerade jetzt in der Vorbereitung auf das Fest unserer Erlösung!
+ Hermann Glettler
Bischof von Innsbruck
Unfasslich. Machen Sie sich nicht Ihre Nerven kaputt mit solchen Bischöfen. Das hat es in den schlimmsten kirchlichen Zeiten wie in der Renaissance nicht gegeben. Einfach ungeheuerlich, teuflisch. Ich kann es nicht anders sagen.
selbiges Mail hat er 2 meiner Freunde auch geschrieben, also gleiches wird vervielfältigt, ist jedoch in keinster Weise zufriedenstellend!!! Denn es heißt in der Bibel: sie werden an ihm kein Bein brechen, was jedoch in der Spitalskirche passierte, ist mehr als nur ein Bein brechen!!!!